17.04.2018, 1689 Zeichen
Die Experten der Wiener Privatbank sehen den fairen Wert der Immofinanz -Aktie unverändert bei 2,68 Euro. Seitens der Analysten heisst es: "Wenngleich die Firma noch immer einen weiten Weg vor sich hat was operative Exzellenz betrifft, sehen wir langsame Fortschritte. Wir glauben, dass dies einer der Haupttreiber für die Aktienkursentwicklung sein könnte."
In dem Update gehen die Analysten in erster Linie auf die Zahlen ein: Hier zeichnet sich aus ihrer Sicht ein interessantes Bild. "Einerseits ist die FFO Performance der Firma nach wie vor mager: Nach Steuern von €25,1Mio. (Cashanteil) sowie ohne den Beitrag der CA Immo wäre der FFO bei €16,9Mio. gelegen, was bei einem Portfolio von ca. €3,5Mrd (Bestandsportfolio) nach wie vor einen schwachen Return darstellt. Andererseits zeigen die operativen Entwicklungen der Firma in die richtige Richtung. Erstens konnte der Vermietungsgrad auf 94,2% angehoben werden nach 89,6% im FY16A, wobei praktisch alle Länder dazu beitrugen", so die Wiener Privatbank-Experten.
Zu den Developments und der Pipeline meinen die Wiener Privatbank-Analysten: "Was die Immobilienentwicklung betrifft, so wird diese von den deutschen Projekten dominiert, die 94% des Wertes ausmachen. Sieht man sich die Pipeline an, so ist diese von Rumänien (ca. 75%) dominiert), wo die jüngsten Wirtschaftsdaten durchaus positiv sind. Um konservativ zu bleiben haben wir nur geringe Neuprojaktaktivität in Rumänien angenommen, da diese Projekte bereits seit langem Teil der "Pipeline" sind. Nichtsdestotrotz denken wir, dass die Firma vor allem in Deutschland weitere Projekte an Land ziehen könnte aufgrund der starken Nachfrage und der guten Finanzierungskonditionen."
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Immofinanz, trivago-Headquarter, Bild: euroluftbild.de Hans Blossey
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