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ATX-Trends: DO & CO, Porr, RBI, Andritz, Mayr-Melnhof ...

09.02.2026, 2799 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel verabschiedet. Der ATX legte zum Wochenausklang um 0,51 Prozent auf 5.665,53 Punkte zu. Unter der Woche hatte der österreichische Leitindex erstmals die Marke von 5.700 Zählern überschritten. Der mehr Aktien umfassende ATX Prime schloss 0,44 Prozent im Plus bei 2.813,77 Einheiten. An anderen europäischen Börsen wurden zumeist ebenfalls Gewinne verzeichnet. Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher sieht die Inflation in Österreich deutlich auf dem Rückzug und kündigt eine Senkung der Wirtschaftsprognose an. Trotz der sinkenden Inflation rechnet er nicht mit einem sofortigen Anspringen des Konsums. Die Stimmung sei weiterhin gedrückt, da sich das Preisniveau in den letzten Jahren "massiv erhöht" habe. In den USA ist das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima im Februar laut einer ersten Schätzung stärker gestiegen als erwartet. Verbessert hat sich Beurteilung der aktuellen Lage durch die Verbraucher. Die Erwartungen gaben hingegen etwas nach.

Belastet wurde der ATX am Freitag unter anderem von den Andritz-Aktien , die nach vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2025 um 6,85 Prozent nachgaben. Der Auftragseingang stieg, der Umsatz aber sank. Experten bemängelten außerdem die Bekanntgabe einer millionenschweren Wertminderung bei Mayr-Melnhof. Der Geschäftsbereich Board & Paper von Mayr-Melnhof steht seit mehreren Quartalen unter Druck, belastet von anhaltenden Überkapazitäten, schwachen Preise und wiederkehrenden operativen Verlusten in den Geschäftsjahren 2023 und 2024. Die Mayr-Melnhof-Aktie verlor 2,02 Prozent. Zudem gaben die Papiere von Bajaj Mobility um 3,49 Prozent nach. Bei dem Mutterkonzern des Motorradherstellers KTM wurde am Donnerstag die Einigung auf einen Sozialplan bekannt. Rund 500 KTM-Beschäftigte sollen gekündigt werden, die ersten Kündigungen sollen bereits übernächste Woche erfolgen. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen laut der Gewerkschaft GPA neben regulären Beendigungsansprüchen zusätzliche finanzielle Leistungen erhalten. Verluste gab es auch bei den Aktien von Austriacard Holdings (2,57 Prozent) und dem Flughafen Wien (2,17 Prozent).

Spitzenreiter im ATX waren Verbund mit einem Plus von 3,45 Prozent. Die Papiere des Stromkonzerns hatten am Donnerstag um 2,94 Prozent nachgegeben. Die Papiere von EVN stiegen um 0,69 Prozent. Gut gesucht waren die Titel von Do&Co mit plus 3,22 Prozent und Porr mit plus 2,95 Prozent. Bei den schwergewichteten Bankenwerten stiegen Erste Group um 1,13 Prozent, Bawag um 0,81 Prozent und RBI um 1,2 Prozent. Die Analysten der Baader Bank hatten ihre Einstufung für die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) in Reaktion auf die gemeldeten Jahreszahlen angehoben."


(09.02.2026)

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