Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Die Vorsicht der Großen (Andreas Kern)

04.04.2018, 6267 Zeichen

 

Portrait <a href= Andreas Kern" data-udi="umb://media/6dc0a03189d846a88cd0b6381a4e183f" />


Auch in den vergangenen Handelstagen rissen die Turbulenzen an den Märkten nicht ab. Massiven Abwärtsbewegungen folgten steile Kurserholungen, die Verunsicherung der Marktteilnehmer war mit Händen zu greifen. Das gebetsmühlenartig wiederholte Mantra von der Alternativlosigkeit der Aktie hat zuletzt Kratzer bekommen. Den schleichenden Anstieg der US-Zinsen seit Herbst letzten Jahres hatten die Märkte ja noch ganz gut weggesteckt. Auch die diplomatische Krise um Russland blieb für die Börsen bislang nur eine Fußnote. Als deutlich gravierender werden dagegen die aufkeimenden Spannungen im internationalen Handel angesehen. Dies ist neben den hohen Bewertungen einer der Gründe, warum Allianz -Chef Oliver Bäte jüngst verlauten ließ, dass man in seinem Haus mittel- bis langfristig von einer „sehr starken Korrektur“ ausgehe. Das ist zwar sicher eine gewichtige Stimme, allerdings lehrt die Erfahrung der Vergangenheit auch, dass es an den Märkten immer dann besonders gefährlich wird, wenn die Großen sorglos sind, nicht aber wie jetzt „sehr, sehr vorsichtig“.

Favoritensterben

Das vielleicht auffälligste Phänomen ist derzeit die Schwäche der bis vor kurzem noch unangefochten führenden Hightech-Werte. Die durch den Datenskandal gebeutelte Facebook -Aktie zeigt deutliche Bremsspuren im Chart. Der Elektroautobauer Tesla wurde angesichts negativer Kommentare regelrecht abverkauft und das erfolgsverwöhnte Vorzeigeunternehmen Amazon .com geriet ins Visier von US-Präsident Trump, was die Anleger naturgemäß ebenfalls verschreckte. Insofern hat der Allianz-Chef schon Recht, denn vor dem Hintergrund der vorausgeeilten Bewertungen, die gerade in diesem Bereich vorliegen, muss nicht viel passieren, um die Kurse unter Druck zu setzen. Dass von überbewerteten Titeln tendenziell keine langfristig überdurchschnittliche Performance zu erwarten ist, erscheint zudem einleuchtend. An diese Erkenntnis schließt sich aus Anlegersicht aber eine viel gewichtigere Frage an: Was sind die Alternativen?


„Langweiliger“ Ansatz mit aufregendem Ergebnis

Ob man sich weiter in Aktien engagieren soll, beantwortet Dirk Hagemann mit einem klaren „Aktien? yeah!“. So lautet jedenfalls der Name seines wikifolios, das er als Trader „plustick“ erfolgreich durch gute und jüngst auch durch die etwas schlechteren Zeiten geführt hat. Ganz so flippig, wie der Name des wikifolios vermuten lässt, ist die dahinter stehende Strategie allerdings nicht. Im Gegenteil: Hagemann agiert konservativ.

Aktien? Yeah!

Er bevorzugt „substanzstarke Werte“, während mögliche Turnaround-Aktien bei ihm nur „unter Umständen“ eine Chance bekommen. Auch strebt er keine „kurzfristige Spitzenperformance“ an, sondern will einen „langfristigen Vermögenszuwachs“ erzielen. Damit ist eigentlich schon klar, dass es bei ihm auch kein „hektisches Trading“ gibt, sondern „sachgerechtes Handeln“. Das alles klingt sterbenslangweilig, wenn da nicht eine Performance von mittlerweile rund 92% wäre. Wie so oft im Leben wird auch hier erst umgekehrt ein Schuh daraus: Erst die solide, scheinbar unspektakuläre Herangehensweise machte eine solche Performance überhaupt erst möglich.

wikifolio ansehen

Abseits ausgetretener Pfade

Auch im wikifolio „Spezialwerte“ wird die Frage nach Aktien eindeutig mit „Ja“ beantwortet, selbst wenn die Cash-Quote hier aktuell bei 50% liegt. Trader „tonipolster“, der mit bürgerlichem Namen Thomas Dittmer heißt, verfolgt ebenfalls einen Ansatz, der sich am „Value Investing“ orientiert. Dabei konzentriert er sich auf in Deutschland ansässige „Spezialwerte“. 

Spezialwerte

Als wesentlichen Vorteil des Investierens im Nebenwertebereich sieht Dittmer die geringere Analysten-Coverage. Da bleibt die eine oder andere Perle des Kurszettels schlicht unentdeckt und notiert unter ihrem Wert. Einfach macht es sich Dittmer jedenfalls nicht, denn im Wesentlichen muss er sich mangels einer aussagekräftigen Medienberichterstattung selbst in die Primärquellen des Unternehmens wie Geschäftsberichte und Unternehmensmeldungen vertiefen, um dann seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Naturgemäß bleibt der Pool der analysierten und für gut befundenen Unternehmen bei einem solchen Ansatz überschaubar, weshalb das wikifolio entsprechend nicht übermäßig diversifiziert ist. Der Performance von bislang +133% tat dies dennoch keinen Abbruch.

wikifolio ansehen


Auf den Schultern von Giganten

Die Beachtung eines Sicherheitsabstands zwischen dem inneren Wert einer Aktie und dem tieferen Börsenkurs („margin of safety“) ist allerdings nicht die einzige Antwort, die man auf die Frage nach dem Investieren in unsicheren Zeiten geben kann. Manchmal lohnt es sich auch, bei den Klassikern Rat zu suchen. Der Ungar Nicolas Darvas, im Hauptberuf Tänzer, ist mit seinen legendären Börsenerfolgen in den 1950er und 1960er Jahren zu einem solchen Klassiker geworden.

Darvas Trading

Hinter diesen Erfolgen steckt ein von Darvas selbst entwickeltes Momentumssystem auf Basis von frischen 52-Wochen-Hochs. Frei nach dem Motto „Auf den Schultern von Giganten“ hat Robert Brack diesen Ansatz als Trader „Wosab“ in seinem wikifolio „Darvas Trading“ adaptiert. Die Performance steht aktuell bei knapp über 170%. Es ist mehr als erstaunlich, dass ein System, welches Darvas vor rund 70 Jahren und selbstverständlich ohne Computer entwickelt hat, auch heute noch, in einem maximal wettbewerbsintensiven Umfeld derartige Überrenditen erwirtschaftet.

wikifolio ansehen


Was kommt?

Das sollten Anleger in der kommenden Woche im Auge behalten

Die nächste Woche weist feiertagsbedingt nur einen dünnen Kalender an Wirtschaftsdaten auf. Am kommenden Mittwoch werden die Verbraucherpreise für die Eurozone bekanntgegeben. Am Donnerstag erfolgt dann die Veröffentlichung der EZB Accounts zur letzten geldpolitischen Sitzung des EZB-Rates.

Schon gewusst? Das wikifolio.com weekly gibt es auch als Newsletter!

Wer früher informiert sein möchte, erhält den wikifolio.com Wochenrückblick inklusive einer exklusiven wikifolio-Auswahl bereits am Freitagmorgen in seine Inbox.

Jetzt registrieren oder anmelden und Weekly Digest abonnieren!

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

 

Im Original hier erschienen: Die Vorsicht der Gro?en


(04.04.2018)


BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser




Allianz
Akt. Indikation:  405.50 / 405.60
Uhrzeit:  11:27:02
Veränderung zu letztem SK:  0.26%
Letzter SK:  404.50 ( -0.17%)

Amazon
Akt. Indikation:  205.50 / 205.70
Uhrzeit:  11:25:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.27%
Letzter SK:  206.15 ( 0.57%)

Meta
Akt. Indikation:  489.30 / 489.70
Uhrzeit:  11:26:59
Veränderung zu letztem SK:  -0.31%
Letzter SK:  491.00 ( -0.29%)

Tesla
Akt. Indikation:  331.80 / 332.05
Uhrzeit:  11:27:23
Veränderung zu letztem SK:  0.17%
Letzter SK:  331.35 ( -5.79%)



 

Bildnachweis

1. Vorsicht, Achtung, Caution, Warnung (Bild: Pixabay/Gaertringen https://pixabay.com/de/vorsicht-anmelden-sicherheit-454360/ )   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM, MTU Aero Engines, Rheinmetall, Home Depot, Symrise, Bayer.


Random Partner

Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» ATX-Trends: Frequentis, Addiko, AT&S ...

» Österreich-Depots: Etwas fester und knapp unter High (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 24.6.: Kapsch, Do&Co (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Philipp Pölzl (audio cd.at)

» PIR-News: News zu Addiko/NLB/RBI, Bawag, Research zu Kontron (Christine ...

» Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, R...

» Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Agrana und UBM gesucht

» ATX-Trends: Strabag, VIG, AT&S ...

» ATX rutscht über zwei Prozent ab – Emerald Horizon steht kurz vor dem Bö...

» Wiener Börse Party #1183: ATX mehr als 2 Prozent schwächer, Emerald Hori...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    Star der Stunde: Verbund 1.46%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.62%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 10-11: AT&S(2), FACC(1), voestalpine(1), EVN(1), Andritz(1), Lenzing(1)
    Star der Stunde: Rosenbauer 1.9%, Rutsch der Stunde: FACC -2.25%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: AT&S(4), Frequentis(1), Palfinger(1), Österreichische Post(1), Porr(1), Verbund(1)
    BSN MA-Event Deutsche Boerse
    BSN Vola-Event AT&S
    Star der Stunde: AT&S 4%, Rutsch der Stunde: Polytec Group -2.39%
    BSN Vola-Event Infineon
    BSN Vola-Event MTU Aero Engines

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1170: ATX zu Fronleichnam leichter, Verbund gesucht, Anas tut Anas-Dinge und 27 Jahre Zeitenwende-IPO Palfinger

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    John Gossage
    LAMF (Special Edition)
    2026
    Magic Hour Press

    Daido Moriyama
    Farewell Photography (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Mellen Burns
    Skimpies
    2024
    burns books

    Harry Gruyaert
    Irish Summers
    2020
    Gallery Fifty One

    Stephen Gill
    The Pillar
    2019
    Nobody


    04.04.2018, 6267 Zeichen

     

    Portrait <a href= Andreas Kern" data-udi="umb://media/6dc0a03189d846a88cd0b6381a4e183f" />


    Auch in den vergangenen Handelstagen rissen die Turbulenzen an den Märkten nicht ab. Massiven Abwärtsbewegungen folgten steile Kurserholungen, die Verunsicherung der Marktteilnehmer war mit Händen zu greifen. Das gebetsmühlenartig wiederholte Mantra von der Alternativlosigkeit der Aktie hat zuletzt Kratzer bekommen. Den schleichenden Anstieg der US-Zinsen seit Herbst letzten Jahres hatten die Märkte ja noch ganz gut weggesteckt. Auch die diplomatische Krise um Russland blieb für die Börsen bislang nur eine Fußnote. Als deutlich gravierender werden dagegen die aufkeimenden Spannungen im internationalen Handel angesehen. Dies ist neben den hohen Bewertungen einer der Gründe, warum Allianz -Chef Oliver Bäte jüngst verlauten ließ, dass man in seinem Haus mittel- bis langfristig von einer „sehr starken Korrektur“ ausgehe. Das ist zwar sicher eine gewichtige Stimme, allerdings lehrt die Erfahrung der Vergangenheit auch, dass es an den Märkten immer dann besonders gefährlich wird, wenn die Großen sorglos sind, nicht aber wie jetzt „sehr, sehr vorsichtig“.

    Favoritensterben

    Das vielleicht auffälligste Phänomen ist derzeit die Schwäche der bis vor kurzem noch unangefochten führenden Hightech-Werte. Die durch den Datenskandal gebeutelte Facebook -Aktie zeigt deutliche Bremsspuren im Chart. Der Elektroautobauer Tesla wurde angesichts negativer Kommentare regelrecht abverkauft und das erfolgsverwöhnte Vorzeigeunternehmen Amazon .com geriet ins Visier von US-Präsident Trump, was die Anleger naturgemäß ebenfalls verschreckte. Insofern hat der Allianz-Chef schon Recht, denn vor dem Hintergrund der vorausgeeilten Bewertungen, die gerade in diesem Bereich vorliegen, muss nicht viel passieren, um die Kurse unter Druck zu setzen. Dass von überbewerteten Titeln tendenziell keine langfristig überdurchschnittliche Performance zu erwarten ist, erscheint zudem einleuchtend. An diese Erkenntnis schließt sich aus Anlegersicht aber eine viel gewichtigere Frage an: Was sind die Alternativen?


    „Langweiliger“ Ansatz mit aufregendem Ergebnis

    Ob man sich weiter in Aktien engagieren soll, beantwortet Dirk Hagemann mit einem klaren „Aktien? yeah!“. So lautet jedenfalls der Name seines wikifolios, das er als Trader „plustick“ erfolgreich durch gute und jüngst auch durch die etwas schlechteren Zeiten geführt hat. Ganz so flippig, wie der Name des wikifolios vermuten lässt, ist die dahinter stehende Strategie allerdings nicht. Im Gegenteil: Hagemann agiert konservativ.

    Aktien? Yeah!

    Er bevorzugt „substanzstarke Werte“, während mögliche Turnaround-Aktien bei ihm nur „unter Umständen“ eine Chance bekommen. Auch strebt er keine „kurzfristige Spitzenperformance“ an, sondern will einen „langfristigen Vermögenszuwachs“ erzielen. Damit ist eigentlich schon klar, dass es bei ihm auch kein „hektisches Trading“ gibt, sondern „sachgerechtes Handeln“. Das alles klingt sterbenslangweilig, wenn da nicht eine Performance von mittlerweile rund 92% wäre. Wie so oft im Leben wird auch hier erst umgekehrt ein Schuh daraus: Erst die solide, scheinbar unspektakuläre Herangehensweise machte eine solche Performance überhaupt erst möglich.

    wikifolio ansehen

    Abseits ausgetretener Pfade

    Auch im wikifolio „Spezialwerte“ wird die Frage nach Aktien eindeutig mit „Ja“ beantwortet, selbst wenn die Cash-Quote hier aktuell bei 50% liegt. Trader „tonipolster“, der mit bürgerlichem Namen Thomas Dittmer heißt, verfolgt ebenfalls einen Ansatz, der sich am „Value Investing“ orientiert. Dabei konzentriert er sich auf in Deutschland ansässige „Spezialwerte“. 

    Spezialwerte

    Als wesentlichen Vorteil des Investierens im Nebenwertebereich sieht Dittmer die geringere Analysten-Coverage. Da bleibt die eine oder andere Perle des Kurszettels schlicht unentdeckt und notiert unter ihrem Wert. Einfach macht es sich Dittmer jedenfalls nicht, denn im Wesentlichen muss er sich mangels einer aussagekräftigen Medienberichterstattung selbst in die Primärquellen des Unternehmens wie Geschäftsberichte und Unternehmensmeldungen vertiefen, um dann seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Naturgemäß bleibt der Pool der analysierten und für gut befundenen Unternehmen bei einem solchen Ansatz überschaubar, weshalb das wikifolio entsprechend nicht übermäßig diversifiziert ist. Der Performance von bislang +133% tat dies dennoch keinen Abbruch.

    wikifolio ansehen


    Auf den Schultern von Giganten

    Die Beachtung eines Sicherheitsabstands zwischen dem inneren Wert einer Aktie und dem tieferen Börsenkurs („margin of safety“) ist allerdings nicht die einzige Antwort, die man auf die Frage nach dem Investieren in unsicheren Zeiten geben kann. Manchmal lohnt es sich auch, bei den Klassikern Rat zu suchen. Der Ungar Nicolas Darvas, im Hauptberuf Tänzer, ist mit seinen legendären Börsenerfolgen in den 1950er und 1960er Jahren zu einem solchen Klassiker geworden.

    Darvas Trading

    Hinter diesen Erfolgen steckt ein von Darvas selbst entwickeltes Momentumssystem auf Basis von frischen 52-Wochen-Hochs. Frei nach dem Motto „Auf den Schultern von Giganten“ hat Robert Brack diesen Ansatz als Trader „Wosab“ in seinem wikifolio „Darvas Trading“ adaptiert. Die Performance steht aktuell bei knapp über 170%. Es ist mehr als erstaunlich, dass ein System, welches Darvas vor rund 70 Jahren und selbstverständlich ohne Computer entwickelt hat, auch heute noch, in einem maximal wettbewerbsintensiven Umfeld derartige Überrenditen erwirtschaftet.

    wikifolio ansehen


    Was kommt?

    Das sollten Anleger in der kommenden Woche im Auge behalten

    Die nächste Woche weist feiertagsbedingt nur einen dünnen Kalender an Wirtschaftsdaten auf. Am kommenden Mittwoch werden die Verbraucherpreise für die Eurozone bekanntgegeben. Am Donnerstag erfolgt dann die Veröffentlichung der EZB Accounts zur letzten geldpolitischen Sitzung des EZB-Rates.

    Schon gewusst? Das wikifolio.com weekly gibt es auch als Newsletter!

    Wer früher informiert sein möchte, erhält den wikifolio.com Wochenrückblick inklusive einer exklusiven wikifolio-Auswahl bereits am Freitagmorgen in seine Inbox.

    Jetzt registrieren oder anmelden und Weekly Digest abonnieren!

     

    Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

     

    Im Original hier erschienen: Die Vorsicht der Gro?en


    (04.04.2018)


    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser




    Allianz
    Akt. Indikation:  405.50 / 405.60
    Uhrzeit:  11:27:02
    Veränderung zu letztem SK:  0.26%
    Letzter SK:  404.50 ( -0.17%)

    Amazon
    Akt. Indikation:  205.50 / 205.70
    Uhrzeit:  11:25:44
    Veränderung zu letztem SK:  -0.27%
    Letzter SK:  206.15 ( 0.57%)

    Meta
    Akt. Indikation:  489.30 / 489.70
    Uhrzeit:  11:26:59
    Veränderung zu letztem SK:  -0.31%
    Letzter SK:  491.00 ( -0.29%)

    Tesla
    Akt. Indikation:  331.80 / 332.05
    Uhrzeit:  11:27:23
    Veränderung zu letztem SK:  0.17%
    Letzter SK:  331.35 ( -5.79%)



     

    Bildnachweis

    1. Vorsicht, Achtung, Caution, Warnung (Bild: Pixabay/Gaertringen https://pixabay.com/de/vorsicht-anmelden-sicherheit-454360/ )   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM, MTU Aero Engines, Rheinmetall, Home Depot, Symrise, Bayer.


    Random Partner

    Addiko Group
    Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » ATX-Trends: Frequentis, Addiko, AT&S ...

    » Österreich-Depots: Etwas fester und knapp unter High (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 24.6.: Kapsch, Do&Co (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Philipp Pölzl (audio cd.at)

    » PIR-News: News zu Addiko/NLB/RBI, Bawag, Research zu Kontron (Christine ...

    » Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, R...

    » Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Agrana und UBM gesucht

    » ATX-Trends: Strabag, VIG, AT&S ...

    » ATX rutscht über zwei Prozent ab – Emerald Horizon steht kurz vor dem Bö...

    » Wiener Börse Party #1183: ATX mehr als 2 Prozent schwächer, Emerald Hori...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      Star der Stunde: Verbund 1.46%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.62%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 10-11: AT&S(2), FACC(1), voestalpine(1), EVN(1), Andritz(1), Lenzing(1)
      Star der Stunde: Rosenbauer 1.9%, Rutsch der Stunde: FACC -2.25%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: AT&S(4), Frequentis(1), Palfinger(1), Österreichische Post(1), Porr(1), Verbund(1)
      BSN MA-Event Deutsche Boerse
      BSN Vola-Event AT&S
      Star der Stunde: AT&S 4%, Rutsch der Stunde: Polytec Group -2.39%
      BSN Vola-Event Infineon
      BSN Vola-Event MTU Aero Engines

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1170: ATX zu Fronleichnam leichter, Verbund gesucht, Anas tut Anas-Dinge und 27 Jahre Zeitenwende-IPO Palfinger

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Mellen Burns
      Skimpies
      2024
      burns books

      Stephen Gill
      The Pillar
      2019
      Nobody

      Anton Bruehl
      Mexico
      1933
      Delphic Studios

      Mark Mahaney
      Polar Night
      2019/2021
      Trespasser

      Harry Gruyaert
      Irish Summers
      2020
      Gallery Fifty One