25.01.2018, 2919 Zeichen
Gestern war die Stimmung an den Börsen rund um den Globus uneinheitlich. Während die Märkte in den USA mit leichten Kursgewinnen schließen konnten, verabschiedeten sich die europäischen Börsen mit Abschlägen aus dem Handelstag. Mit ein Grund für die schwächere Performance in Europa ist sicherlich der starke Euro, der gestern zum Dollar abermals deutlich zulegen konnte. In den USA haben die Technologiewerte unter Gewinnmitnahmen gelitten.
Auch der österreichische Leitindex ATX ging mit roten Vorzeichen aus dem Handel, wenn auch der Verlust mit 0,42 % nicht so hoch wie an vielen anderen europ. Börsen war. An der Spitze der Kursverlierer war ohne Meldungslage die Aktie von S-Immo (-2,99 %), unter Druck auch Schoeller-Bleckmann (-2,99 %) nach einer Herabstufung durch einen lokalen Broker sowie Wienerberger (-2,18 %).
Die Ölpreise konnten weiter zulegen, nach wie vor sehr stark der Goldpreis aufgrund des auf breiter Front nachgebenden USD - das Edelmetall hat den höchsten Stand seit Mitte 2016 erreicht.
Vorbörslich sind die europ. Börsen leicht negativ indiziert. Die asiatischen Börsen schließen mit teils deutlichen Verlusten. Von der Makroseite gibt es heute die Zinsentscheidung der EZB, den ifo Geschäftsklimaindex aus Deutschland sowie die Arbeitslosendaten aus den USA.
UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Zumtobel AG
Der heimische Leuchtenhersteller veröffentlichte gestern nachbörslich die zweite Gewinnwarnung innerhalb eines Geschäftsjahres. Demnach soll der Umsatz um 8% einbrechen, während das EBIT bei €15-25Mio. gesehen wird. Bisher war das Unternehmen von einem Rückgang von 5% beim Umsatz bzw. einem EBIT von €50-60Mio. ausgegangen. Die Gründe gestalten sich dabei ähnlich wie bereits bei der letzten Gewinnwarnung im November: ein schwacher Beleuchtungsmarkt, insbesondere in Großbritannien, intensiver Preiswettbewerb sowie Restrukturierungsmaßnahmen. Zudem sei die Prognose aufgrund der Managementwechsel mit hoher Unsicherheit behaftet (der als Sanierer angetretene CEO gab letzte Woche seinen Rücktritt bekannt).
Semperit AG
Teilte gestern nachbörslich mit, dass für das Jahr 2017 ein negatives Ergebnis erwirtschaftet werden dürfte und daher die Dividende entfallen soll. Das heimische Industrieunternehmen, das im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits 2 Gewinnwarnungen verdauen musste, meldete gestern, dass das EBIT auch im vierten Quartal (einstellig) negativ sein dürfte. Dementsprechend soll die bereits begonnene Restrukturierung mit weiterem Nachdruck verfolgt werden. Dabei soll im Jahr 2018 schrittweise über die „Änderungen im Portfolio“ der einzelnen Geschäftsbereiche entscheiden, ein Abschluss dieser Transformation wird erst für 2020 erwartet. Für 2020 wird eine EBITDA-Marge von 10% angestrebt. Im Jahr 2018 ist von weiteren Restrukturierungsaufwendungen auszugehen, daneben dürften höhere Beratungskosten das Ergebnis belasten. Insgesamt ist 2018 laut dem Unternehmen als „Übergangsjahr“ zu sehen.
kapitalmarkt-stimme.at daily voice 92/365: Ich beantworte 5 HörerInnen-Fragen zum Aktienmarkt so gut es geht, so weit ich darf (1)
ATX
Uhrzeit:
Veränderung zu letztem SK: -0.00%
Letzter SK: 4126.97 ( -0.67%)
Gold Letzter SK: 4126.97 ( -0.37%)
Semperit
Uhrzeit: 23:00:04
Veränderung zu letztem SK: -0.76%
Letzter SK: 14.40 ( -0.69%)
Wienerberger
Uhrzeit: 23:00:04
Veränderung zu letztem SK: -1.56%
Letzter SK: 31.46 ( -0.25%)
Bildnachweis
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