Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Österreichische Sparer sind „kapitalmarktresistent“


Allianz
Akt. Indikation:  185.13 / 186.02
Uhrzeit:  22:59:22
Veränderung zu letztem SK:  0.85%
Letzter SK: ( -0.43%) 184.00

04.12.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Allianz Invest (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Ob Börsen-Boom oder Crash, Wirtschaftsaufschwung oder Abschwung – österreichische Sparer geben sich „kapitalmarktresistent“: „Österreichische Haushalte setzen traditionell auf dem Wege zur Vermögensbildung auf ein lahmes Pferd,
das Sparbuch. Österreich sitzt damit europaweit mit der roten Laterne im Sattel – und das, obwohl die Haushalte hierzulande überdurchschnittlich viel sparen“, kommentiert Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse einer aktuellen Allianz Studie.

In ihrer aktuellen Analyse „Private Vermögensrenditen in ausgewählten Euroländern“ untersucht die Allianz, wie sich das Geldvermögen der privaten Haushalte seit dem Jahr 2003 entwickelt hat. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede im Veranlagungsmix sowie den damit erzielten Renditen - und zwar sowohl in den zeitlichen Perioden vor, während und nach der Finanzkrise (2003-2007, 2008-2011, 2012-2016).Das ernüchternde Ergebnis: Seit 2003 erzielten die österreichischen Haushalte im Mittel eine jährliche reale Rendite (Nominalrendite nach Abzug der Inflation) von 1,06 Prozent und schnitten damit im europäischen Vergleich am schlechtesten ab, knapp hinter Italien (1,14 Prozent) und Deutschland (1,3 Prozent). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Österreicher stärker in Bankeinlagen (etwa 50 Prozent) und schwächer in Aktien (4,7 Prozent) investiert sind als jedes andere untersuchte Land. Spitzenreiter sind die Finnen, welche eine durchschnittliche jährliche Realrendite von 4,3 Prozent erreichen, vor den Niederländern (4,1 Prozent) und Spaniern (3,2 Prozent). Die finnischen Haushalte haben im Schnitt die höchste Aktienquote (mehr als ein Drittel) aller untersuchten Länder.

Seit 2003 sind die Geldvermögen der privaten Haushalte in allen untersuchten Ländern gewachsen. Ein Blick auf die einzelnen
Komponenten der Geldvermögensentwicklung (Wertsteigerungen des Bestandes, Vermögenseinkommen und Sparleistungen aus
Arbeitseinkommen) zeigt, dass Wertsteigerungen seit dem Jahr 2012 um knapp 50 Prozent höher ausfielen als in den Vorkrisenjahren. Während Vermögenseinkommen sich im betrachteten Gesamtzeitraum in allen Ländern als relativ stabil erwiesen, hat sich der Beitrag der Sparleistungen aus Erwerbseinkommen deutlich verändert: In den Vorkrisenjahren (2003-2007) konnte Österreich durchschnittlich pro Jahr 1.030 Euro pro Kopf auf die Seite legen – und war damit Spareuropameister. In diesem Zeitfenster sparten auch alle anderen Haushalte (mit Ausnahme der niederländischen) aus Erwerbseinkommen, im Schnitt knapp 400 Euro pro Kopf und Jahr. Seit 2012 trifft das nur noch auf Österreich (230 Euro) und Deutschland (770 Euro) zu. In den übrigen Ländern wurden Teile des Vermögenseinkommens zu Konsumzwecken genutzt, im Durchschnitt über 700 Euro pro Kopf und Jahr. „Auch wenn Österreich immer noch eine hohe Spardisziplin hat: Die echten Sparleistungen in Österreich sind im Vergleich zu vor zehn Jahren um rund 78 Prozent eingebrochen; selbst unter Berücksichtigung der Vermögenseinkommen sparen Herr und Frau Österreicher nur noch gut halb so viel wie vor der Krise“, erklärt Bruckner.

Als Fazit halten die Studienautoren fest: Auch im Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre können die Geldvermögen wachsen. Dafür gibt es im Prinzip zwei Wege: Entweder durch hohe Renditen, indem Sparer ihr Anlageverhalten stärker auf die Kapitalmärkte ausrichten (der finnisch-holländische Weg) oder durch Sparen aus Erwerbseinkommen (die österreichische bzw. deutsche Variante). Kleine Veränderungen im Anlageverhalten könnten nicht nur dem Einzelnen zu einer höheren Rendite verhelfen, sondern als Konjunkturmotor die gesamte österreichische Volkswirtschaft ankurbeln, wie eine Beispielrechnung zeigt: Hätten die österreichischen Haushalte seit 2003 nicht rund 50 Prozent ihres Geldvermögens bei den Banken geparkt, sondern „nur“ 40 Prozent und die so frei gewordenen Mittel je zur Hälfte auf Aktien und Investmentfonds verteilt, wäre die Vermögensrendite in diesem Zeitraum um knapp 40 Basispunkte höher ausgefallen. Die dadurcherzielten zusätzlichen Vermögenseinnahmen wären insgesamt bei 2.620 Euro pro Kopf oder insgesamt fast 22 Milliarden Euro gelegen, aufs Jahr umgerechnet hätte sich daraus ein durchschnittlicher zusätzlicher Impuls fürs Wirtschaftswachstum von einem halben Prozentpunkt ergeben können.

Company im Artikel

Allianz

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Versicherer
Show latest Report (02.12.2017)
 



Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, Bild: Allianz © Aussender


Aktien auf dem Radar: .

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Deutsche Bank X-markets
db-X markets deckt das gesamte Spektrum moderner Anlagemöglichkeiten ab. Mit Zertifikaten, Optionsscheinen und Fonds bietet db-X markets ein breites Angebot an Finanzprodukten basierend auf dem direkten Zugang zum globalen Investment Banking der Deutschen Bank.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Indizes
ATX 3262 -0.04% 22:47:10 (3263 -0.73% 16.08.)
DAX 12240 0.63% 22:59:59 (12163 -1.58% 15.08.)
Dow 25588 0.11% 22:59:59 (25559 1.58% 16.08.)
Nikkei 22340 0.61% 23:00:00 (22204 -0.68% 15.08.)
Gold 1174 -0.60% 22:59:59 (1181 -1.32% 15.08.)
Bitcoin 6295 1.13% 23:56:56 (6225 -1.05% 15.08.)

Featured Partner Video

Infineon, fahr den Wagen vor!

Wer von Technologie-Industrie, AI oder KI, Mobility oder ähnlichem redet, der muss sich nicht zwangsläufig Anglizismen bedienen oder gen USA blicken. Auch hierzulande findet sich eine Akt...


Magazine / #gabb aktuell


Geschäftsberichte

Inbox: Österreichische Sparer sind „kapitalmarktresistent“


04.12.2017

04.12.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Allianz Invest (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Ob Börsen-Boom oder Crash, Wirtschaftsaufschwung oder Abschwung – österreichische Sparer geben sich „kapitalmarktresistent“: „Österreichische Haushalte setzen traditionell auf dem Wege zur Vermögensbildung auf ein lahmes Pferd,
das Sparbuch. Österreich sitzt damit europaweit mit der roten Laterne im Sattel – und das, obwohl die Haushalte hierzulande überdurchschnittlich viel sparen“, kommentiert Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse einer aktuellen Allianz Studie.

In ihrer aktuellen Analyse „Private Vermögensrenditen in ausgewählten Euroländern“ untersucht die Allianz, wie sich das Geldvermögen der privaten Haushalte seit dem Jahr 2003 entwickelt hat. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede im Veranlagungsmix sowie den damit erzielten Renditen - und zwar sowohl in den zeitlichen Perioden vor, während und nach der Finanzkrise (2003-2007, 2008-2011, 2012-2016).Das ernüchternde Ergebnis: Seit 2003 erzielten die österreichischen Haushalte im Mittel eine jährliche reale Rendite (Nominalrendite nach Abzug der Inflation) von 1,06 Prozent und schnitten damit im europäischen Vergleich am schlechtesten ab, knapp hinter Italien (1,14 Prozent) und Deutschland (1,3 Prozent). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Österreicher stärker in Bankeinlagen (etwa 50 Prozent) und schwächer in Aktien (4,7 Prozent) investiert sind als jedes andere untersuchte Land. Spitzenreiter sind die Finnen, welche eine durchschnittliche jährliche Realrendite von 4,3 Prozent erreichen, vor den Niederländern (4,1 Prozent) und Spaniern (3,2 Prozent). Die finnischen Haushalte haben im Schnitt die höchste Aktienquote (mehr als ein Drittel) aller untersuchten Länder.

Seit 2003 sind die Geldvermögen der privaten Haushalte in allen untersuchten Ländern gewachsen. Ein Blick auf die einzelnen
Komponenten der Geldvermögensentwicklung (Wertsteigerungen des Bestandes, Vermögenseinkommen und Sparleistungen aus
Arbeitseinkommen) zeigt, dass Wertsteigerungen seit dem Jahr 2012 um knapp 50 Prozent höher ausfielen als in den Vorkrisenjahren. Während Vermögenseinkommen sich im betrachteten Gesamtzeitraum in allen Ländern als relativ stabil erwiesen, hat sich der Beitrag der Sparleistungen aus Erwerbseinkommen deutlich verändert: In den Vorkrisenjahren (2003-2007) konnte Österreich durchschnittlich pro Jahr 1.030 Euro pro Kopf auf die Seite legen – und war damit Spareuropameister. In diesem Zeitfenster sparten auch alle anderen Haushalte (mit Ausnahme der niederländischen) aus Erwerbseinkommen, im Schnitt knapp 400 Euro pro Kopf und Jahr. Seit 2012 trifft das nur noch auf Österreich (230 Euro) und Deutschland (770 Euro) zu. In den übrigen Ländern wurden Teile des Vermögenseinkommens zu Konsumzwecken genutzt, im Durchschnitt über 700 Euro pro Kopf und Jahr. „Auch wenn Österreich immer noch eine hohe Spardisziplin hat: Die echten Sparleistungen in Österreich sind im Vergleich zu vor zehn Jahren um rund 78 Prozent eingebrochen; selbst unter Berücksichtigung der Vermögenseinkommen sparen Herr und Frau Österreicher nur noch gut halb so viel wie vor der Krise“, erklärt Bruckner.

Als Fazit halten die Studienautoren fest: Auch im Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre können die Geldvermögen wachsen. Dafür gibt es im Prinzip zwei Wege: Entweder durch hohe Renditen, indem Sparer ihr Anlageverhalten stärker auf die Kapitalmärkte ausrichten (der finnisch-holländische Weg) oder durch Sparen aus Erwerbseinkommen (die österreichische bzw. deutsche Variante). Kleine Veränderungen im Anlageverhalten könnten nicht nur dem Einzelnen zu einer höheren Rendite verhelfen, sondern als Konjunkturmotor die gesamte österreichische Volkswirtschaft ankurbeln, wie eine Beispielrechnung zeigt: Hätten die österreichischen Haushalte seit 2003 nicht rund 50 Prozent ihres Geldvermögens bei den Banken geparkt, sondern „nur“ 40 Prozent und die so frei gewordenen Mittel je zur Hälfte auf Aktien und Investmentfonds verteilt, wäre die Vermögensrendite in diesem Zeitraum um knapp 40 Basispunkte höher ausgefallen. Die dadurcherzielten zusätzlichen Vermögenseinnahmen wären insgesamt bei 2.620 Euro pro Kopf oder insgesamt fast 22 Milliarden Euro gelegen, aufs Jahr umgerechnet hätte sich daraus ein durchschnittlicher zusätzlicher Impuls fürs Wirtschaftswachstum von einem halben Prozentpunkt ergeben können.

Company im Artikel

Allianz

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Versicherer
Show latest Report (02.12.2017)
 



Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, Bild: Allianz © Aussender



Was noch interessant sein dürfte:


Inbox: Berenberg-Analysten zu Buwog: Neue Developments gewinnen an Relevanz

Inbox: Das sagen die Berenberg-Analysten zu Lenzing

Inbox: Investoren wollen wieder mehr auf Alternative Anlagen setzen

Inbox: Aktienmärkte bleiben auf "Kauf"

Inbox: Was kommende Woche in der Eurozone ansteht

Inbox: Analysten zu Immofinanz: Kursrückgänge der letzten Tagen nicht gerechtfertigt

Inbox: Stahlstiftung feiert 30jähriges Jubiläum und zieht Bilanz: Mit 80 Mitgliedsfirmen 8.200 Menschen zurück ins Berufsleben begleitet

Inbox: Ein Viertel der Österreicher will in Wertpapiere investieren

Inbox: Kapitalmarkt-Neuling Euges will sich über Anleihen bis zu 40 Mio. Euro sichern

Inbox: EAG will sich von der Wiener Börse zurückziehen, Investor Fries kommt mit Angebot

Inbox: Berenberg-Analysten zu SBO: Aktie überbewertet

Inbox: Berenberg-Analysten zu Palfinger: Wiederbeschaffungszyklus im Fokus



Allianz
Akt. Indikation:  185.13 / 186.02
Uhrzeit:  22:59:22
Veränderung zu letztem SK:  0.85%
Letzter SK: ( -0.43%) 184.00




Bildnachweis

1. Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, Bild: Allianz , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: .


Random Partner

Deutsche Bank X-markets
db-X markets deckt das gesamte Spektrum moderner Anlagemöglichkeiten ab. Mit Zertifikaten, Optionsscheinen und Fonds bietet db-X markets ein breites Angebot an Finanzprodukten basierend auf dem direkten Zugang zum globalen Investment Banking der Deutschen Bank.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, Bild: Allianz, (© Aussender)


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Indizes
ATX 3262 -0.04% 22:47:10 (3263 -0.73% 16.08.)
DAX 12240 0.63% 22:59:59 (12163 -1.58% 15.08.)
Dow 25588 0.11% 22:59:59 (25559 1.58% 16.08.)
Nikkei 22340 0.61% 23:00:00 (22204 -0.68% 15.08.)
Gold 1174 -0.60% 22:59:59 (1181 -1.32% 15.08.)
Bitcoin 6295 1.13% 23:56:56 (6225 -1.05% 15.08.)

Featured Partner Video

Infineon, fahr den Wagen vor!

Wer von Technologie-Industrie, AI oder KI, Mobility oder ähnlichem redet, der muss sich nicht zwangsläufig Anglizismen bedienen oder gen USA blicken. Auch hierzulande findet sich eine Akt...


Magazine / #gabb aktuell


Geschäftsberichte