08.10.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Die relevanten Datenveröffentlichungen der nächsten Tage stehen am Donnerstag und Freitag an. Die Verbraucherpreise dürften im September gegenüber dem Vormonat bereinigt um saisonale Effekte um 0,7 % gestiegen sein. Ursächlich für den stärksten monatlichen Preisanstieg seit Juni 2009 ist der starke Anstieg der Kraftstoffpreise im letzten Monat in Folge der Hurrikans Harvey und Irma. So kletterten die Benzinpreise gegenüber August um knapp 11 %. Saisonal üblich ist dagegen ein Rückgang um rund 1 % p.m. Saisonbereinigt sollte sich damit ein Plus von rund 12 % ergeben. Bei einem Gewicht von Kraftstoffen am Warenkorb von 3,3 % tragen diese damit alleine schon 0,45 Prozentpunkte zum erwarteten Anstieg des Verbraucherpreisindex bei. Für die Kernrate, also die Verbraucherpreise ohne Energie und Nahrungsmittel, rechnen wir mit einem Zuwachs von 0,2 % bis 0,3 % p.m. Die Inflationsrate, sprich die Vorjahresrate des Verbraucherpreisindex, dürfte auf 2,3 % ansteigen.
Die Einzelhandelsumsätze hatten im August mit einem Rückgang um 0,2 % p.m. enttäuscht. Für September dürfte nun ein kräftiges Plus ausgewiesen werden. Zum einen dürfte sich der starke Preisanstieg bei Kraftstoffen bemerkbar machen, zum anderen dürfte in Folge der Hurrikans Harvey und Irma aber auch real deutlich mehr gekauft worden sein. In weiten Teilen Texas und Floridas mussten schließlich Zehntausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser – wenn auch nur mit dem Nötigsten – neu einrichten. In nominaler Rechnung gehen wir daher von einem Zuwachs beim Einzelhandelsumsatz von 1,0 % p.m. aus.
Die Wortmeldungen von FOMC Mitgliedern haben in den vergangenen Tagen den Markt weiter auf eine nächste Zinsanhebung im Dezember vorbereitet. Das Protokoll zur Zinssitzung vom 20. September wird am Mittwoch zusätzliche Informationen zum Stimmungsbild unter den Entscheidungsträgern enthalten. Aus unserer Sicht ist eine Erhöhung des Leitzinsbandes zwar keine ausgemachte Sache, aber doch sehr wahrscheinlich. Immerhin signalisieren die Konjunktur- frühindikatoren – allen voran die ISM Indizes – ein Anziehen des Wirtschafts- wachstums. Am Markt wird die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung bei rund 80 % gepreist. Sollten sich also die Hinweise für einen Zinsschritt zu Jahresende in den nächsten Wochen weiter verdichten, so würde sich der unmit- telbare Aufwärtsdruck bei der Rendite von US-Treasuries in Grenzen halten. Wir bleiben bei unserer Halten Empfehlung für zwei- und zehnjährige Laufzeiten.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, EVN, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Amag, Rosgix, DO&CO, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, CA Immo, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Airbus Group, Allianz, HeidelbergCement, Fresenius Medical Care, Deutsche Post, Beiersdorf, Scout24, BASF.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)186883
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Kontron
Der Technologiekonzern Kontron AG – ehemals S&T AG – ist mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in 32 Ländern weltweit präsent. Das im SDAX® an der Deutschen Börse gelistete Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von IoT (Internet of Things) Technologien. In diesen Bereichen konzentriert sich Kontron auf die Entwicklung sicherer und vernetzter Lösungen durch ein kombiniertes Portfolio aus Hardware, Software und Services.
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08.10.2017, 2912 Zeichen
08.10.2017
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Die relevanten Datenveröffentlichungen der nächsten Tage stehen am Donnerstag und Freitag an. Die Verbraucherpreise dürften im September gegenüber dem Vormonat bereinigt um saisonale Effekte um 0,7 % gestiegen sein. Ursächlich für den stärksten monatlichen Preisanstieg seit Juni 2009 ist der starke Anstieg der Kraftstoffpreise im letzten Monat in Folge der Hurrikans Harvey und Irma. So kletterten die Benzinpreise gegenüber August um knapp 11 %. Saisonal üblich ist dagegen ein Rückgang um rund 1 % p.m. Saisonbereinigt sollte sich damit ein Plus von rund 12 % ergeben. Bei einem Gewicht von Kraftstoffen am Warenkorb von 3,3 % tragen diese damit alleine schon 0,45 Prozentpunkte zum erwarteten Anstieg des Verbraucherpreisindex bei. Für die Kernrate, also die Verbraucherpreise ohne Energie und Nahrungsmittel, rechnen wir mit einem Zuwachs von 0,2 % bis 0,3 % p.m. Die Inflationsrate, sprich die Vorjahresrate des Verbraucherpreisindex, dürfte auf 2,3 % ansteigen.
Die Einzelhandelsumsätze hatten im August mit einem Rückgang um 0,2 % p.m. enttäuscht. Für September dürfte nun ein kräftiges Plus ausgewiesen werden. Zum einen dürfte sich der starke Preisanstieg bei Kraftstoffen bemerkbar machen, zum anderen dürfte in Folge der Hurrikans Harvey und Irma aber auch real deutlich mehr gekauft worden sein. In weiten Teilen Texas und Floridas mussten schließlich Zehntausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser – wenn auch nur mit dem Nötigsten – neu einrichten. In nominaler Rechnung gehen wir daher von einem Zuwachs beim Einzelhandelsumsatz von 1,0 % p.m. aus.
Die Wortmeldungen von FOMC Mitgliedern haben in den vergangenen Tagen den Markt weiter auf eine nächste Zinsanhebung im Dezember vorbereitet. Das Protokoll zur Zinssitzung vom 20. September wird am Mittwoch zusätzliche Informationen zum Stimmungsbild unter den Entscheidungsträgern enthalten. Aus unserer Sicht ist eine Erhöhung des Leitzinsbandes zwar keine ausgemachte Sache, aber doch sehr wahrscheinlich. Immerhin signalisieren die Konjunktur- frühindikatoren – allen voran die ISM Indizes – ein Anziehen des Wirtschafts- wachstums. Am Markt wird die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung bei rund 80 % gepreist. Sollten sich also die Hinweise für einen Zinsschritt zu Jahresende in den nächsten Wochen weiter verdichten, so würde sich der unmit- telbare Aufwärtsdruck bei der Rendite von US-Treasuries in Grenzen halten. Wir bleiben bei unserer Halten Empfehlung für zwei- und zehnjährige Laufzeiten.
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