17.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Die abgelaufene Woche war von abnehmender Risikoaversion geprägt. Die internationalen Investoren wagten sich wieder etwas stärker aus der Deckung, was den wichtigsten US-Aktienindizes allesamt zu neuen Höchstständen verhalf. Aber auch die europäischen Aktienindizes konnten von dem freundlichen Marktumfeld profitieren und somit einen Teil der zuvor erlittenen Kursrückgänge wieder wettmachen. Zu verdanken war dies vornehmlich den geringer als befürchteten Sachschäden die durch Hurrikan „Irma“ in Florida entstanden waren. Schätzungen zur Folge sollen die Kosten der Versicherungsbranche weniger hoch als bei „Katrina“ im Jahr 2005 ausfallen. Zudem dürften die wiederaufkeimenden Hoffnungen auf eine US-Unternehmenssteuerreform bis Jahresende die Aktienmärkte stützen.
In punkto Geldpolitik und Liquidität wird die in der kommenden Woche stattfindende Fed Sitzung für Spannung sorgen, da wir hier vor allem Aufschlüsse ob im Q4 mit einem Zinsschritt zu rechnen ist, erwarten. Generell gehen wir bereits von einem sanfteren Zinserhöhungspfad für die USA aus, während in Europa die geldpolitische Wende nach wie vor noch nicht offiziell eingeläutet wurde. Unterstützung erwarten wir ebenfalls aus dem Faktor Wirtschaft, da sowohl dies- als jenseits des Atlantiks der Konjunkturmotor auf vollen Touren läuft. Bezogen auf die vorherrschenden geopolitischen Spannungen reagierten die Anleger auch auf die von US-Seite abgeschwächten Sanktionen gegen Nordkorea sowie deren Unterstützung durch China und Russland im UN-Sicherheitsrat erleichtert. Allerdings ließ die postwendende martialische Drohung aus Pjöngjang Richtung Japan und den USA erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten und wurde durch einen neuerlichen Raketentest am Freitagmorgen über Japan auch faktisch untermauert. Der UN-Sicherheitsrat wird sich neuerlich mit der Thematik auseinandersetzen. Das Säbelrasseln beider Seiten (USA und Nordkorea) könnte immer wieder für Unsicherheiten auf den Finanzmärkten sorgen.
Unbehagen bereiten uns nach wie vor die sehr hohen Bewertungen in den USA, was unserer Meinung nach auch einen bremsenden Effekt auf zukünftige Kursanstiege haben dürfte. In Europa spielt dieses Thema eine geringere Rolle, da sich die Bewertungen aufgrund der sommerlichen Kursrückgänge auf einem moderaten Niveau befinden. In Anbetracht der im Moment überwiegend unterstützenden Faktoren bestätigen wir unsere Kaufempfehlung für DAX und Euro STOXX 50. Aufgrund unserer tendenziell positiven Erwartungshaltung für Q4 2017 überlegen wir aktuell auch unsere anderen Aktienmärkte zeitnah von Halten auf Kauf hochzustufen.
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Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, AT&S, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, voestalpine, Oberbank AG Stamm, Verbund, OMV, CA Immo, Zumtobel, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Allianz, Rheinmetall, Continental, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Fresenius, Zalando, Deutsche Boerse, Brenntag, adidas, Commerzbank, Infineon, MTU Aero Engines, SAP.
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A1 Telekom Austria
Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist führender Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern und bietet Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen an.
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17.09.2017, 3633 Zeichen
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Unbehagen bereiten uns nach wie vor die sehr hohen Bewertungen in den USA, was unserer Meinung nach auch einen bremsenden Effekt auf zukünftige Kursanstiege haben dürfte. In Europa spielt dieses Thema eine geringere Rolle, da sich die Bewertungen aufgrund der sommerlichen Kursrückgänge auf einem moderaten Niveau befinden. In Anbetracht der im Moment überwiegend unterstützenden Faktoren bestätigen wir unsere Kaufempfehlung für DAX und Euro STOXX 50. Aufgrund unserer tendenziell positiven Erwartungshaltung für Q4 2017 überlegen wir aktuell auch unsere anderen Aktienmärkte zeitnah von Halten auf Kauf hochzustufen.
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