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Inbox: Do&Co büßt beim Umsatz und Ergebnis ein


17.08.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Do&Co (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die DO & CO Aktiengesellschaft gibt heute die Ergebnisse für das erste Quartal 2017/2018 (1. April 2017 bis 30. Juni 2017) gemäß IFRS bekannt. Der DO & CO Konzern erzielte im ersten Quartal 2017/2018 einen Umsatz von EUR 219,95 Mio. Dies stellt eine Umsatzreduktion von -13,6 % bzw. EUR -34,56 Mio im Vergleich zum Vorjahr dar.

Das EBITDA des DO & CO Konzerns beträgt EUR 18,75 Mio (VJ: EUR 22,95 Mio). Die EBITDA-Marge beträgt 8,5 % (VJ: 9,0 %). Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) des DO & CO Konzerns beträgt im ersten Quartal 2017/2018 EUR 10,99 Mio und liegt damit um EUR 3,45 Mio unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die EBIT-Marge beträgt 5,0 % (VJ: 5,7 %). Das Konzernergebnis beträgt im ersten Quartal 2017/2018 EUR 4,72 Mio (VJ: EUR 6,75 Mio).

QUARTALSKENNZAHLEN BEREINIGT UM SONDEEFFEKTE

Das Fehlen der Fußball-Europameisterschaft, stark negative Währungseffekte sowie Sparmaßnahmen bei Airlines, vor allem in der Türkei und in Österreich, führen zu nega- tiven Sondereffekten im Umsatz in Höhe von ca. EUR 47,6 Mio. Ohne diese würde der Konzernumsatz anstelle von EUR 219,95 Mio bei ca. EUR 267,6 Mio liegen und somit im Vergleich zum Vorjahr um ca. +5 % wachsen.

Fast alle DO & CO Standorte weltweit berichten erfreuliche Umsatzsteigerungen. Insbesondere Deutschland, USA, England, Italien und Polen hatten zweistellige Wachs- tumszahlen und konnten sich am Markt sehr gut behaupten.
Ausgenommen davon waren erstmals die Türkei, Österreich und die Ukraine.

Während in der Türkei in der Landeswährung eine Umsatzreduktion von 8,6 % zu verzeichnen ist, entsteht durch den Wertverlust der türkischen Lira gegenüber dem Euro in der DO & CO Konzerngewinn- und Verlustrechnung ein Umsatzrückgang von -24,1 %. Da aber der wesentliche Teil der Kosten in der Landeswährung anfällt, bleiben die Margen davon weitgehend unberührt.

Zu einer weiteren starken Reduktion kam es in Österreich beim Airline Kunden NIKI. Dies war insbesondere dadurch begründet, dass die in Wien stationierte Flotte von 22 auf 5 Flugzeuge reduziert wurde. Gleichzeitig wurde die Freiabgabe des Caterings auf ein Full-Buy-on-Board Konzept geändert, welches zu einer Reduktion der Cateringumsätze und folglich auch der Erträge geführt hat.

Der Umsatzrückgang in dieser Division im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Aktivitäten während der Fußballeuropameisterschaft UEFA EURO 2016 in Frankreich zurückzuführen. Da Fußballeuropameisterschaften nur alle vier Jahre stattfinden, können daraus gene- rierte Umsätze im darauffolgenden Geschäftsjahr nicht wiederholt werden.

Alle anderen Veranstaltungen verliefen ansonsten wie erwartet.
In der Formel 1 fanden im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 sieben Formel 1 Grands Prix statt. In Shanghai, Bahrain, Sotchi, Barcelona, Monaco, Montreal und Baku wurden die VIP-Gäste wie gewohnt von DO & CO kulinarisch verwöhnt.

Zusätzlich zeichnete das DO & CO Eventteam beim ATP Tennis Masters Series in Madrid auch heuer wieder für die gastronomische Betreuung der VIP-Gäste sowie der Tennis- spieler selbst verantwortlich. Ein weiterer Höhepunkt war das UEFA Champions League Finale im Nationalstadion von Wales in Cardiff, bei welchen DO & CO ebenfalls kulinari- scher Gastgeber war.

Die Auslastung der Restaurants, Cafés und Lounges ist größtenteils weiterhin erfreulich und stabil.
Ende Juni 2017 wurde das zweite Nespresso Café in London eröffnet. Im Stadtteil Soho werden frische Produkte aus der Londoner DO & CO Gourmetküche und Nespresso Kaffee serviert.

Mitte Juni 2017 wurde der erste Gourmetshop unter der Marke Henry in Kiew eröffnet. Die Division berichtet allgemein über ein stabiles Geschäft.

AKTIE

Die DO & CO Aktie verzeichnete sowohl an der Wiener als auch an der Istanbuler Börse im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 Kursgewinne. An der Wiener Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursgewinn von 1,5 % und schloss am 30. Juni 2017 mit einem Kurs von 61,81 €.

An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursgewinn von 6,0 % und schloss am 30. Juni 2017 mit einem Kurs von TRY 250,10.

AUSBLICK

Neue Küchen in Los Angeles und Paris.
Bereits am 1. September eröffnet die erste Gourmetküche von DO & CO in Los Angeles. Erstkunde im Bereich Airline Catering wird Emirates. Danach folgt unmittelbar am 1. Oktober Cathay Pacific, mit täglich 3-4 Flügen pro Tag von Los Angeles nach Hong Kong.

Die nächste Gourmetküche entsteht bereits in Paris. Dieser Standort wird Ende 2017 fertiggestellt und wird dann sowohl Delikatessen für Hédiard als auch frische Gourmet- menüs für Premium Airlines produzieren.

Betreffend des Engagements in der Türkei ist festzustellen, dass DO & CO weiterhin in der Türkei investieren möchte. DO & CO hat ein uneingeschränktes Commitment für langfristige Projekte in der Türkei. Eine Entscheidung betreffend des neuen Flughafens in Istanbul ist noch nicht gefallen, wird aber in den nächsten Wochen erwartet. Die Laufzeit des derzeitigen Vertrages mit Turkish Airlines bezieht sich auf die Aktivitäten am derzeitigen Flughafen bzw. bis zur Fertigstellung des neuen Cateringgebäudes am neuen Flughafen in Istanbul.

Durch nicht von DO & CO verursachte Rahmenbedingungen bzw. durch Einzelevents, die nicht jährlich wiederholt werden, hat DO & CO in einzelnen Märkten erstmals eine Umsatz- bzw. Ertragsreduktion hinnehmen müssen. Das Management ist derzeit nicht nur fokussiert die Kosten den neuen Bedingungen anzupassen, sondern auch gleichzeitig nachhaltiges Wachstum mit stabilen Margen anzustreben.

Die unterschiedlichen Vertriebsmöglichkeiten, ein breites Markenportfolio sowie Aktivitäten in unterschiedlichen Regionen sind hervorragende Voraussetzungen weiterhin Wachstum und stabile Margen zu erzielen. Auch mögliche Akquisitionsziele in verschiedenen Märkten werden weiterhin evaluiert.

Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotenziale dar.

Do&Co © Dirk Herrmann



Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.

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    Das EBITDA des DO & CO Konzerns beträgt EUR 18,75 Mio (VJ: EUR 22,95 Mio). Die EBITDA-Marge beträgt 8,5 % (VJ: 9,0 %). Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) des DO & CO Konzerns beträgt im ersten Quartal 2017/2018 EUR 10,99 Mio und liegt damit um EUR 3,45 Mio unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die EBIT-Marge beträgt 5,0 % (VJ: 5,7 %). Das Konzernergebnis beträgt im ersten Quartal 2017/2018 EUR 4,72 Mio (VJ: EUR 6,75 Mio).

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    Fast alle DO & CO Standorte weltweit berichten erfreuliche Umsatzsteigerungen. Insbesondere Deutschland, USA, England, Italien und Polen hatten zweistellige Wachs- tumszahlen und konnten sich am Markt sehr gut behaupten.
    Ausgenommen davon waren erstmals die Türkei, Österreich und die Ukraine.

    Während in der Türkei in der Landeswährung eine Umsatzreduktion von 8,6 % zu verzeichnen ist, entsteht durch den Wertverlust der türkischen Lira gegenüber dem Euro in der DO & CO Konzerngewinn- und Verlustrechnung ein Umsatzrückgang von -24,1 %. Da aber der wesentliche Teil der Kosten in der Landeswährung anfällt, bleiben die Margen davon weitgehend unberührt.

    Zu einer weiteren starken Reduktion kam es in Österreich beim Airline Kunden NIKI. Dies war insbesondere dadurch begründet, dass die in Wien stationierte Flotte von 22 auf 5 Flugzeuge reduziert wurde. Gleichzeitig wurde die Freiabgabe des Caterings auf ein Full-Buy-on-Board Konzept geändert, welches zu einer Reduktion der Cateringumsätze und folglich auch der Erträge geführt hat.

    Der Umsatzrückgang in dieser Division im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Aktivitäten während der Fußballeuropameisterschaft UEFA EURO 2016 in Frankreich zurückzuführen. Da Fußballeuropameisterschaften nur alle vier Jahre stattfinden, können daraus gene- rierte Umsätze im darauffolgenden Geschäftsjahr nicht wiederholt werden.

    Alle anderen Veranstaltungen verliefen ansonsten wie erwartet.
    In der Formel 1 fanden im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 sieben Formel 1 Grands Prix statt. In Shanghai, Bahrain, Sotchi, Barcelona, Monaco, Montreal und Baku wurden die VIP-Gäste wie gewohnt von DO & CO kulinarisch verwöhnt.

    Zusätzlich zeichnete das DO & CO Eventteam beim ATP Tennis Masters Series in Madrid auch heuer wieder für die gastronomische Betreuung der VIP-Gäste sowie der Tennis- spieler selbst verantwortlich. Ein weiterer Höhepunkt war das UEFA Champions League Finale im Nationalstadion von Wales in Cardiff, bei welchen DO & CO ebenfalls kulinari- scher Gastgeber war.

    Die Auslastung der Restaurants, Cafés und Lounges ist größtenteils weiterhin erfreulich und stabil.
    Ende Juni 2017 wurde das zweite Nespresso Café in London eröffnet. Im Stadtteil Soho werden frische Produkte aus der Londoner DO & CO Gourmetküche und Nespresso Kaffee serviert.

    Mitte Juni 2017 wurde der erste Gourmetshop unter der Marke Henry in Kiew eröffnet. Die Division berichtet allgemein über ein stabiles Geschäft.

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    An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursgewinn von 6,0 % und schloss am 30. Juni 2017 mit einem Kurs von TRY 250,10.

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    Betreffend des Engagements in der Türkei ist festzustellen, dass DO & CO weiterhin in der Türkei investieren möchte. DO & CO hat ein uneingeschränktes Commitment für langfristige Projekte in der Türkei. Eine Entscheidung betreffend des neuen Flughafens in Istanbul ist noch nicht gefallen, wird aber in den nächsten Wochen erwartet. Die Laufzeit des derzeitigen Vertrages mit Turkish Airlines bezieht sich auf die Aktivitäten am derzeitigen Flughafen bzw. bis zur Fertigstellung des neuen Cateringgebäudes am neuen Flughafen in Istanbul.

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