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Inbox: "Ausblick für europäische Aktien wird immer positiver"


28.06.2017

Zugemailt von / gefunden bei: RAM Active Investments SA (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Der Ausblick für europäische Aktien wird zurzeit immer positiver. Unserer Meinung nach gibt es hierfür hauptsächlich drei Gründe: Erstens sind an allen europäischen Märkten makroökonomische Verbesserungen zu beobachten. Sie weisen darauf hin, dass die Gewinne je Aktie den Erwartungen entsprechen oder diese übertreffen sollten, verbunden mit weiterhin starken Einkaufsmanagerindizes.

Zweitens haben sich die politischen Rahmenbedingungen für Anleger inzwischen konsolidiert – vor allem nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Frankreich und den Niederlanden sowie Landtagswahlen in Deutschland. Und drittens konzentrieren sich Anleger zunehmend auf Fundamentaldaten. Dies schafft günstige Voraussetzungen für Investoren, die gezielt einzelne Aktien auswählen, und ist ein Hinweis, dass europäische Aktien weiterhin eine überdurchschnittliche Performance erreichen sollten.

Steigende Nachfrage der Anleger erwartet

Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone liegen auf sehr hohem Niveau, was uns vermuten lässt, dass die Dynamik zunimmt und die Aussichten für die Unternehmensgewinne in den nächsten Monaten besser werden sollten. In der Tat besteht eine enge Verbindung zwischen der Dynamik der Unternehmensgewinne und den Einkaufsmanagerindizes.

Seit Jahresbeginn hat sich der Trend des MSCI Euro klar verbessert und zeigt, dass sich die Wachstumserwartungen der Analysten für 2017 und 2018 erfüllen sollten. Dies ist auch der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verdanken, die zur Verbesserung der Gesamtsituation in der Eurozone beigetragen hat.

Politische Situation hat sich beruhigt

Die Wahl Emmanuel Macrons in Frankreich war für Europa eine erfreuliche Nachricht – eine der ersten positiven und aufbauenden Überraschungen für die Eurozone in den letzten vier Jahren. Politische Siege, die am Markt als positiv oder beruhigend aufgenommen werden, tragen zur Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Anleger bei – ungeachtet der laufenden Brexit-Verhandlungen und der zurzeit in Großbritannien wegen der politischen Turbulenzen herrschenden Unsicherheit sowie der Möglichkeit, dass es in Italien zu vorgezogenen Parlamentswahlen kommt.

Letztes Jahr wurden per Saldo Gelder aus europäischen Aktien abgezogen, was auf Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Brexit und auf andere politische Unwägbarkeiten zurückzuführen war. In diesem Jahr wurden die Abflüsse aus europäischen Aktien gestoppt, und diese werden mehr und mehr durch Mittelzuflüsse abgelöst. Wir beobachten eine stärkere Nachfrage nach unserem europäischen Aktienfonds* und ein positives Zeichnungsaufkommen. Die Aussichten werden zunehmend positiv, und wir erwarten weitere Mittelzuflüsse. Vor allem bei Mid-/Small-Cap-Fonds sind solche positiven Mittelzuflüsse bereits sichtbar.

*RAM (Lux) Systematic Funds – European Equities Fund (Anteilklasse IP, nach Abzug von Gebühren)

Relatives Bewertungsniveau ist attraktiv

Europäische Aktien sind im Vergleich zu US-Dividendentiteln nach wie vor attraktiv, und mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 3,4 Prozent schneiden sie auch im Vergleich zu Benchmark-Rentenmarktpapieren wie z. B. zehnjährigen Bundesanleihen mit nur 0,25 Prozent Rendite gut ab. Nach unserer Einschätzung werden ausländische Anleger weiterhin europäische Aktien bevorzugen, weil diese eine positive Dynamik besitzen und weil die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen besser werden.

Aktuelle Positionierung unserer Long-Strategien

Seit Jahresbeginn haben wir in unserem Fonds* die Gewichte in Kontinentaleuropa – u. a. in Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz – zulasten Großbritanniens erhöht. Zudem ist unsere Entscheidung, die Gewichte zugunsten von Kontinentaleuropa zu verschieben, durch die wachsende Dynamik in einzelnen Ländern wie Italien beeinflusst worden. Die breite Streuung der Fundamentaldaten von Aktien im Industriesektor macht diesen zu einem Muss für unsere Long-Strategien; denn wir sehen aktuell mehrere attraktive Wachstums-, Momentum- und Substanzwerttitel, vor allem in den skandinavischen Ländern. In Schweden ist der Fonds nach wie vor am stärksten übergewichtet. Im Gegenzug wirken sich die derzeit negativen, fundamentalen Trends auf mehrere binnenwirtschaftlich ausgerichtete britische Mid- und Small-Cap-Unternehmen aus. Dies erklärt unsere teilweise starke Untergewichtung in Großbritannien, zu der wir in unserer Strategie mittlerweile übergegangen sind.

*RAM (Lux) Systematic Funds – European Equities Fund (Anteilklasse IP, nach Abzug von Gebühren)

„Stock-Picking“ für überdurchschnittliche Performance

Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) scheinen nach mehreren Jahren mit positiven Renditen allerdings nicht gerade „günstig” zu sein, sodass ein selektives Vorgehen und die Identifizierung von Unternehmen mit starken Fundamentaldaten und „inneren” Qualitäten noch dringlicher geworden sind. Seit Jahresbeginn haben unsere drei selektiven und disziplinierten Strategiegruppen weiter Chancen wahrgenommen und die Performance des MSCI Europa dank ihrer klaren Betonung von Fundamentaldaten und Qualität um fast vier Prozent übertroffen.

Fazit: Europa ist interessant, und zwar sowohl aus einer Long-Only- wie auch aus einer Long-/Short-Perspektive. Eine gezielte Auswahl von Aktien sollte sich in diesem Jahr für Anleger lohnen.

 

Thomas de Saint-Seine, Geschäftsführer und Senior Systematic Aktienfondsmanager der Schweizer RAM Active Investments SA, Bild: RAM



Aktien auf dem Radar:CA Immo, UBM, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Marinomed Biotech, voestalpine, Wienerberger, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Andritz, AT&S, DO&CO, Strabag, RBI, Agrana, FACC, CPI Europe AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Wolford, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Amag, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    28.06.2017

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    Seit Jahresbeginn hat sich der Trend des MSCI Euro klar verbessert und zeigt, dass sich die Wachstumserwartungen der Analysten für 2017 und 2018 erfüllen sollten. Dies ist auch der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verdanken, die zur Verbesserung der Gesamtsituation in der Eurozone beigetragen hat.

    Politische Situation hat sich beruhigt

    Die Wahl Emmanuel Macrons in Frankreich war für Europa eine erfreuliche Nachricht – eine der ersten positiven und aufbauenden Überraschungen für die Eurozone in den letzten vier Jahren. Politische Siege, die am Markt als positiv oder beruhigend aufgenommen werden, tragen zur Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Anleger bei – ungeachtet der laufenden Brexit-Verhandlungen und der zurzeit in Großbritannien wegen der politischen Turbulenzen herrschenden Unsicherheit sowie der Möglichkeit, dass es in Italien zu vorgezogenen Parlamentswahlen kommt.

    Letztes Jahr wurden per Saldo Gelder aus europäischen Aktien abgezogen, was auf Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Brexit und auf andere politische Unwägbarkeiten zurückzuführen war. In diesem Jahr wurden die Abflüsse aus europäischen Aktien gestoppt, und diese werden mehr und mehr durch Mittelzuflüsse abgelöst. Wir beobachten eine stärkere Nachfrage nach unserem europäischen Aktienfonds* und ein positives Zeichnungsaufkommen. Die Aussichten werden zunehmend positiv, und wir erwarten weitere Mittelzuflüsse. Vor allem bei Mid-/Small-Cap-Fonds sind solche positiven Mittelzuflüsse bereits sichtbar.

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    Europäische Aktien sind im Vergleich zu US-Dividendentiteln nach wie vor attraktiv, und mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 3,4 Prozent schneiden sie auch im Vergleich zu Benchmark-Rentenmarktpapieren wie z. B. zehnjährigen Bundesanleihen mit nur 0,25 Prozent Rendite gut ab. Nach unserer Einschätzung werden ausländische Anleger weiterhin europäische Aktien bevorzugen, weil diese eine positive Dynamik besitzen und weil die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen besser werden.

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