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Deutsche Bank: Die Einigung ist da (Michael Vaupel, Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, Deutsche Bank, Logo Bocman1973 / Shutterstock.com

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Nun die Einigung: Die Deutsche Bank zahlt eine „Zivilbuße“ in Höhe von 3,1 Mrd. US-Dollar und außerdem sollen 4,1 Mrd. US-Dollar an, ich zitiere: „Erleichterungen für Verbraucher (Consumer Relief) in den Vereinigten Staaten“. Das soll zum Beispiel günstigere Darlehensbedingungen bedeuten und für einen Zeitraum von „mindestens fünf Jahren“ relevant sein. Im Klartext: Die 3,1 Mrd. US-Dollar „Buße“ sind schnell fällig, der Rest über Jahre verteilt und es muss auch gar nicht in dieser Höhe „gezahlt“ werden, sondern bedeutet vielleicht auch einfach geringere Gewinne bei den betreffenden Geschäften.

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Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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