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Borussia Dortmund: großer Beifall (Michael Vaupel, Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, Borussia Dortmund, Fussball, Fingerhut / Shutterstock.com , Fingerhut / Shutterstock.com

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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23.11.2016, 2125 Zeichen

Zu Wochenbeginn fand bei Borussia Dortmund (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) (genauer gesagt: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA) die jährliche ordentliche Hauptversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre statt. Und dort auf der Hauptversammlung gab es laut Angaben des Unternehmens „Beifall und eine außerordentlich hohe Zustimmung für den Kurs der Geschäftsführung“.

Und wieso auch nicht: Neben der sportlichen Seite sieht es wirtschaftlich sehr überzeugend aus. Borussia Dortmund konnte demnach im letzten Geschäftsjahr (2015/2016) mit 376,3 Mio. Euro den höchsten Umsatz der Klubgeschichte verzeichnen. Der Gewinn erreichte laut diesen Angaben 29,4 Mio. Euro. Zum Vergleich: Ein Geschäftsjahr zuvor waren es „nur“ 5,4 Mio. Euro gewesen.

Kein Wunder, dass die Tagesordnungspunkte mit großen Mehrheiten von jeweils über 99% durchgewunken worden. Das galt sowohl für die Entlastung der Geschäftsführung als auch für den Vorschlag der Dividendenzahlung in Höhe von 6 Cents je Aktie. Da gab es nix zu meckern, und auch der Aktienkurs steht in der Nähe seines Allzeithochs. Die 5-Jahres-Performance der Aktien kann sich mit rund +177% mehr als sehen lassen. Die starken Kursgewinne der Vergangenheit sind allerdings auch ein Grund dafür, warum sich Alt-Aktionäre freuen können – doch wer nicht investiert ist, sollte genau prüfen, ob auch vom derzeitigen Rekordniveau aus das Chance/Risiko-Profil noch stimmt. Ich selbst habe das nicht geprüft, würde eine Ecke Zeit kosten.

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Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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