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S&P 500: Gesunder Abstand (Christian-Hendrik Knappe)

Bild: © (www.shutterstock.com), Wall Street, Börse, New York, Frontpage / Shutterstock.com

03.07.2015, 3800 Zeichen

Das Thema Griechenland wird derzeit auch an der Wall Street heiß diskutieret. Allerdings könnte der Abstand dabei helfen, dass die US-Börsen und wichtige Indizes wie der S&P 500 die aktuellen Marktturbulenzen relativ gut überstehen.

Nach einer steilen Kursrallye und dem Erreichen neuer Rekordstände erlebte der DAX eine deutliche Kurskorrektur. US-Indizes wie der breitgefasste S&P 500 konnten sich dagegen wesentlich näher an ihren Allzeithochs etablieren. Allerdings blieben zuletzt auch die US-Märkte von den Ereignissen in Griechenland nicht verschont. Dem S&P 500 kommt jedoch möglicherweise der Umstand zugute, dass sich Investoren so langsam an eine Zinswende der Fed gewöhnen, während die US-Notenbank bei ihren Zinsanhebungen nur behutsam vorgehen möchte. Darüber hinaus scheint sich der Aufschwung der US-Wirtschaft fortzusetzen, nachdem der leichte BIP-Rückgang im ersten Quartal 2015 wohl einem kalten Winter und Sondereffekten wie Hafenstreiks sowie dem Starken US-Dollar zugeschoben werden kann.

Neben den Sondereffekten, die die Wachstumsdelle in den USA im Auftaktquartal erklären, sorgten auch die zuletzt revidierten Zahlen dafür, dass eine Erleichterung am Markt einsetzte. Nachdem das Bureau of Economic Analysis zunächst einen auf das Jahr hochgerechneten BIP-Rückgang um 0,7 Prozent festgestellt hatte, wurde diese Zahl laut Veröffentlichung vom 24. Juni auf minus 0,2 Prozent nach unten revidiert. Sollte sich im weiteren Jahresverlauf eine anhaltende wirtschaftliche Erholung zeigen, dürfte dies auch die Kurse der Unternehmen im S&P 500 antreiben.

Während ein anhaltender Aufschwung in der US-Wirtschaft für höhere Aktienkurse sorgen dürfte, scheint ein Blick auf die anstehende Berichtssaison zum zweiten Quartal wenig Gutes erwarten zu lassen. Laut „FactSet“-Statistiken rechnen Analysten im Schnitt für die Zeit zwischen April und Juni für die S&P 500-Unternehmen mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um jeweils 4,5 Prozent. Als Grund wird unter anderem der starke US-Dollar angeführt, der bei international tätigen Konzernen zu Belastungen führt. Dies wäre nicht nur der größte Ergebnisrückgang seit dem zweiten Quartal 2009, sondern der erste Rückgang überhaupt seit dem dritten Quartal 2012. Allerdings hat sich in den vergangenen Quartalen gezeigt, dass die US-Konzerne die pessimistischen Analystenerwartungen zur Freude der Wall Street überbieten konnten. Geschlagene Markterwartungen, seien sie auch noch so niedrig, kommen am Markt in der Regel gut an. 

Lange Zeit waren es wiederum die Unsicherheiten rund um steigende Zinsen, die eine bessere Performance an den US-Märkten verhindert hatten. Die jüngsten Reaktionen auf Signale der Fed zur ersten Zinserhöhung seit fast zehn Jahren haben jedoch gezeigt, dass sich die Börsianer so langsam mit einem Ende der Nullzinspolitik abzufinden scheinen. Positiv wirkt sich in diesem Zusammenhang die Absicht der US-Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen aus, bei möglichen Zinserhöhungen behutsam vorgehen zu wollen. Auch wenn die Leitzinsen nicht mehr bei 0,00 bis 0,25 Prozent liegen sollten, würden sie im historischen Vergleich niedrig bleiben und den US-Indizes damit nach einer kurzfristigen Schwäche infolge einer Zinsanhebung relativ schnell wieder auf die Beine helfen.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim S&P 500 erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DX4Q90) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,07, die Knock-Out-Schwelle bei 1.442,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM3FXF, aktueller Hebel 3,41; Knock-Out-Schwelle bei 2.640,00 Indexpunkten) auf fallende Kurse beim S&P 500 setzen.

Stand: 02.07.2015


(03.07.2015)

© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

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    Lange Zeit waren es wiederum die Unsicherheiten rund um steigende Zinsen, die eine bessere Performance an den US-Märkten verhindert hatten. Die jüngsten Reaktionen auf Signale der Fed zur ersten Zinserhöhung seit fast zehn Jahren haben jedoch gezeigt, dass sich die Börsianer so langsam mit einem Ende der Nullzinspolitik abzufinden scheinen. Positiv wirkt sich in diesem Zusammenhang die Absicht der US-Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen aus, bei möglichen Zinserhöhungen behutsam vorgehen zu wollen. Auch wenn die Leitzinsen nicht mehr bei 0,00 bis 0,25 Prozent liegen sollten, würden sie im historischen Vergleich niedrig bleiben und den US-Indizes damit nach einer kurzfristigen Schwäche infolge einer Zinsanhebung relativ schnell wieder auf die Beine helfen.

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