19.09.2013, 1965 Zeichen
Mit einem Paukenschlag ist die zweitägige Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch zu Ende gegangen: Die Federal Reserve (Fed) hat ihre geldpolitische Wende verschoben und bleibt der Politik des ultrabilligen Geldes vorerst treu. Analysten hatten mit einer Drosselung der Geldschwemme gerechnet. Der Fed ist die wirtschaftliche Erholung in den USA noch nicht stabil genug. Sie will weitere Hinweise darauf abwarten, dass die Fortschritte nachhaltig sind, ehe sie ihre Wertpapierkäufe drosselt. Für Bremsmaßnahmen ist die Zeit nach Einschätzung der Währungshüter noch nicht reif. Ihren Leitzins beließ die Notenbank wie erwartet in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent. Zugleich senkte die Fed ihren Wirtschaftsausblick für dieses Jahr. Derzeit kauft die US-Notenbank jeden Monat Staatsanleihen und Hypothekenpapiere für 85 Milliarden Dollar. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,9 Prozent auf 15.677 Punkte. Bei 15.710 Punkten markierte der Index ein neues Rekordhoch. Der S&P-500 gewann 1,3 Prozent auf 1.726 Punkte. Sein neues Allzeithoch erreichte er im Verlauf bei 1.729 Punkten. Der Nasdaq-Composite ging um 1 Prozent höher aus dem Handel und schaffte immerhin den höchsten Stand seit September 2000.
US-Blick von: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.
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