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15.09.2013

Ex-C-Quadrat-Manager Miro Mitev und der vormalige TeleTrader-CEO Roland Meier wollen mit iQ-Foxx einen globalen, unabhängigen Player im Absolute Return Indexmanagement aufbauen.

Man kennt sich gut: Roland Meier, mehr als zehn Jahre lang für TeleTrader - die meiste Zeit davon als CEO der damals börsenotierten Gesellschaft - tätig, war einer der wichtigsten Ansprechpartner in meiner Zeit als Börse Express-Chef. Insofern war ich nun natürlich auch für das Fachheft sehr interessiert, wohin es ihn verschlagen würde. Nun, mit 1. September dockte Roland beim Österreich-basierten Indexanbieter iQ-Foxx an, und zwar als Geschäftsführer und mit Beteiligung am Kapital der Gesellschaft. iQ-Foxx wurde im April 2012 von Miro Mitev, früher u.a. bei C-Quadrat, Siemens und der CAIB in Managementpositionen werkend, gegründet. Ende August traf ich die beiden in der La Creperie auf der Alten Donau und hörte mir die Story an. Für http://www.christian-drastil.com/fachheft12 .

Herr Mitev, was war die Motivation zur Gründung von iQ-Foxx?

Miro Mitev: Während meiner Zeit bei C-Quadrat ist sehr viel Know-how und Zeit von mir und meinem Team in die Indexentwicklung gesteckt worden. Zuvor war ich neun Jahre für die Entwicklung von Investmentstrategien und Indexkonzepten bei anderen Investmentmanagern zuständig. Nach der Trennung von C-Quadrat war für mich klar, dass ich das Index Business unbedingt in einem eigenen Unternehmen weiterführen werde. In bestem Einvernehmen mit C-Quadrat konnte ich meine IP-Rechte an diesem Index-Know-how in iQ-Foxx einbringen.  

Was macht das Unternehmen und wie lautet das Geschäftsmodell?

Mitev: Wir entwickeln Absolut Return Indexkonzepte und zwar Asset-Klassen- und Kontinent-übergreifend und setzen diese in transparenten Indizes um. Diese Indizes werden z.B. an Banken und Asset Manager lizensiert, um darauf Produkte wie kapitalgarantierte Inhaberschuldverschreibungen oder ETFs für Versicherungen, Pensionskassen oder Privatbanken zu emittieren. Vermögensverwalter und Family Offices kaufen unsere Signale, um einen Teil ihrer Asset Allokation zu steuern. Aber auch Unternehmen, z.B. Energie- oder Fluggesellschaften, können mit unseren Signalen Risiken im Rohstoff- oder Währungsmarkt absichern.

Also ein ausschliesslicher Indexprovider, Sie handeln nicht selbst, richtig?

Mitev: Ja, wir entwickeln die Index-Konzepte, machen den Backtest, berechnen und veröffentlichen die Indizes. Wie Sie sagen: Wir sind Indexprovider, handeln natürlich nicht selbst. Über die Vermögensverwaltungsplattform unseres Partners Privé Managers können diese Indizes mittels ETFs direkt umgesetzt werden. Unsere institutionelle Kunden können diese Indizes über spezielle Investmentlösungen oder Managed Accounts von Kooperationspartnern umsetzen. Bloomberg Nutzer können die Indices bereits lizensieren und diese damit über ihre eigenen Handelssysteme umsetzen.     

Wie viele Indizes sind das aktuell?

Mitev: Derzeit publizieren wir 150 Indizes via Bloomberg und über die Website www.iq-foxx.com  bzw. über den erwähnten asiatischen Partner Privé Managers, weitere 50 Indizes sind schon entwickelt. Privé Managers ist eine modular aufgebaute Software für Vermögensberater, Asset Manager und Banken, welche an die spezifischen Kundenbedürfnisse angepasst werden kann. Die Aktienindizes decken die Aktienmärkte von entwickelten und Schwellenländern in Nord und Latein Amerika, Europa, Afrika, Asien und Australien ab. Zusätzlich werden thematische Indizes für wichtige Themen wie Wasser, Nachhaltigkeit, Biotech, Technologie und andere angeboten. Die Rohstoffindizes beziehen sich auf die wichtigsten Rohstoffmärkte wie Rohöl, Heiz-Öl und Gold. Die Währungsindices decken die Währungen der G10 ab. Auf der Anleihen-seite bieten wir Indizes für amerikanische, deutsche, japanische und koreanische Staatsanleihen sowie für in Euro und USD-denominierte Unternehmensanleihen an. Durch das Lego-Bauweise System können unsere Kunden ihre gewünschte Region, Asset Klasse oder das Thema sehr einfach und kosteneffizient als Baustein ins Portfolio holen. Gegen Anfrage bieten wir auch spezielle Musterportfolios an, welche konkreten kundespezifischen Anforderungen entsprechen. 

Und was wird Deine Rolle sein, Roland?

Roland Meier: Meine Rolle wird sein, das weitgehend fertige Produkt am Markt zu positionieren, ich übernehme die Rolle des Managing Director. Es ging mir dabei um die Frage, ob ich auch zukünftig in der Nähe der Finanzbranche, wie auch bei TeleTrader, bleibe oder nicht. TeleTrader ist da ein Zulieferer, iQ-Foxx auch, aber in einem anderen Bereich, näher an den Produkten dran. Und, ich wollte dabei etwas Neues machen. Es geht hier bei iQ-Foxx nicht nur um ein relativ neues Unternehmen, wir wollen auch mit einem neuen Stil im Markt auftreten. Es geht im Wesentlichen um zwei Punkte: Die Transparenz des Produkts und die Unabhängigkeit von den Finanzmarktteilnehmern. Ich glaube, die beiden Merkmale werden künftig wichtig sein. Motivierend war auch der Punkt, dass die Kompetenz und das Know-how, das in der Methodik dieses Stücks Software enthalten ist, sehr hoch ist. Ich glaube, da kann mit hoher Innovationskraft aus Österreich heraus etwas Großes entstehen. Wir sind quasi ein Startup mit fertigem Produkt.

Welche Märkte wirst Du zuvorderst angehen. Die D-A-CH-Region?

Meier: Natürlich liegt das nahe, aber ich würde es gar nicht so regional sehen. Wir sehen das eher von der Kundenseite -  Versicherungen, Family Offices, Investment- und Privatbanken, Vermögensverwalter und Asset Manager. Die Erwartungshaltung ist in Richtung Sicherheit gegeben. Ich glaube auch, dass es durch die Produktvielfalt mittlerweile schon hohe Gebührensensibilität gibt. Also Sicherheit nach unten und Performance nach oben bei vernünftigen Spesen. Die klassischen risikoarmen Produkte wie Sparbuch oder Staatsanleihen mit guter Bonität werfen ja negative Realverzinsungen ab. Wir werden da auch Partnerschaften mit lokalen und internationalen Investmenthäusern angehen, die vieles nicht mehr wollen oder dürfen, z.B. beim Eigenhandel oder bei der Verbriefung eigener Indizes. Bei Indizes gibt es derzeit fast immer monocolore Indizes, die hauptsächlich auf eine einzelne Asset Klasse bzw. Long-Only Indizes spezialisiert sind. iQ-Foxx möchte auch Assetklassen-übergreifend agieren, eine Reihe von Cross-Asset Indizes anbieten.

Gibt es auch ein Österreich-Produkt?

Mitev: Ja, einen Austria Stocks Smart-Beta-Index, so nennen wir die Indexstrategien, die versuchen, in steigenden Phasen ein Beta von 1 zum Markt zu haben und in fallenden Phasen das Beta auf Null zu reduzieren. Als Inputvariablen für die Bestimmung von Beta fliessen z.B. lang- und kurzfristige Zinsen, EUR/Dollar, Rohstoffpreise, Konsumentenvertrauen, BIP, Arbeitslosenzahlen  in Algorithmen ein, daraus wird das Beta-Signal generiert. Der Index ist seit 2010 vorhanden, die Methodologie gibt es seit 2006. Der Index hat zum Ziel,einen positiven Ertrag über einen Zeitraum von 3-5 Jahren zu erzielen, gleichzeitig Draw-Downs und Verlustrisiko zu minimieren. Wir liegen da vs. ATX sehr gut. In turbulenten Börsezeiten wird das Risiko deutlich runtergefahren. Während guter Börsenzeiten konnte der Index zum Großteil an der Performance des Marktes mitpartizipieren.  

Gibt es lokale Partner in Österreich, die man nennen kann?

Mitev: C-Quadrat sicherlich, dazu suchen wir Partnerschaften mit Playern wie Bank Austria und Erste Bank, aber auch Retail-Broker sowie Versicherungen und unabhängige Finanzdienstleister. Unsere Indexprodukte sind prädestiniert für große und mittelständische Unternehmen. Im Vertrieb und in der Indexentwicklung arbeiten wir mit lokalen und internationalen langjährigen Wegbegleitern kosteneffizient zusammen, daher können wir höchste Qualität sehr kompetitiv anbieten.

Was sind die Ziele, was kann das Besondere an iQ-Foxx werden?

Mitev: Wir wollen ein global tätiges Indexunternehmen von Absolut Return Indizes werden, trotzdem unabhängig bleiben und dadurch die Conflicts of Interest mit Banken und anderen Finanzinstitutionen vermeiden. Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht. Wir möchten eine neue Generation an Indexprodukten mit neuem Stil etablieren und glauben daran.

 





 

Bildnachweis

1. Miro Mitev, Roland Meier (iq-Foxx) , (© finanzmarktfoto.at/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

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    15.09.2013

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    Herr Mitev, was war die Motivation zur Gründung von iQ-Foxx?

    Miro Mitev: Während meiner Zeit bei C-Quadrat ist sehr viel Know-how und Zeit von mir und meinem Team in die Indexentwicklung gesteckt worden. Zuvor war ich neun Jahre für die Entwicklung von Investmentstrategien und Indexkonzepten bei anderen Investmentmanagern zuständig. Nach der Trennung von C-Quadrat war für mich klar, dass ich das Index Business unbedingt in einem eigenen Unternehmen weiterführen werde. In bestem Einvernehmen mit C-Quadrat konnte ich meine IP-Rechte an diesem Index-Know-how in iQ-Foxx einbringen.  

    Was macht das Unternehmen und wie lautet das Geschäftsmodell?

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    Meier: Natürlich liegt das nahe, aber ich würde es gar nicht so regional sehen. Wir sehen das eher von der Kundenseite -  Versicherungen, Family Offices, Investment- und Privatbanken, Vermögensverwalter und Asset Manager. Die Erwartungshaltung ist in Richtung Sicherheit gegeben. Ich glaube auch, dass es durch die Produktvielfalt mittlerweile schon hohe Gebührensensibilität gibt. Also Sicherheit nach unten und Performance nach oben bei vernünftigen Spesen. Die klassischen risikoarmen Produkte wie Sparbuch oder Staatsanleihen mit guter Bonität werfen ja negative Realverzinsungen ab. Wir werden da auch Partnerschaften mit lokalen und internationalen Investmenthäusern angehen, die vieles nicht mehr wollen oder dürfen, z.B. beim Eigenhandel oder bei der Verbriefung eigener Indizes. Bei Indizes gibt es derzeit fast immer monocolore Indizes, die hauptsächlich auf eine einzelne Asset Klasse bzw. Long-Only Indizes spezialisiert sind. iQ-Foxx möchte auch Assetklassen-übergreifend agieren, eine Reihe von Cross-Asset Indizes anbieten.

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