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06.04.2013, 3202 Zeichen

(Von: Tim Schaefer )New York, Samstag, 6. April 2013Ich habe in diesem Blog schon oft geschrieben, wie grottenschlecht Hobbybörsianer und Profis abschneiden.IBM hat sich in einer Studie darüber beklagt, wie es sein kann, dass schlechte Fondsmanager jedes Jahr 300 Milliarden Dollar an Gebühren einstreichen. IBM kam zu dem Schluss: Geldverschwendung. (Natürlich gibt es positive Ausnahmen unter den Fonds.)Wie können Sie es besser machen? Indexfonds sind eine Alternative zur aktiven Aktienauswahl durch Sie selbst oder durch einen Profi.Eine weitere Möglichkeit ist es, so wie Oma und Opa zu investieren. Das ist ein bewährtes Konzept. Was bedeutet: Konservative Blue-Chip-Titel auszuwählen und diese langfristig im Depot zu belassen. Das zahlt sich aus. Kaufen Sie nur, was Sie kennen und verstehen. Denken Sie an Aktien wie Adidas, Nike, Henkel, Campbell Soup, Clorox, BASF, General Mills, McDonalds, Starbucks, General Electric, Johnson & Johnson, Pepsi, Coca-Cola, Kimberly-Clark, McCormick, Walt Disney usw.Ein Problem heuzutage ist die gewaltige Informationsflut, die uns bedroht. Auf Twitter, Facebook, auf Newsseiten sausen Meldungen alle paar Sekunden über den Bildschirm. Wir werden förmlich mit neuen Daten überschüttet. Ich rate, damit vorsichtig umzugehen. Wohl dosiert zu lesen, das ist sinnvoll. Alle fünf Minuten nach dem Kurs zu schauen, wo soll darin ein Vorteil bestehen? Vor allem sollten Sie Ihre Aktienbestände nicht ständig umschichten. Das kostet Geld und ist in den meisten Fällen meiner Meinung nach schädlich.Sind wir heute als Anleger besser als vor 40 Jahren, nur weil es heute endlos viele Meldungen gibt? Ich glaube kaum.Langsam und sicher sollten Sie Ihr Depot führen. Je langweiliger die Aktien, desto besser laufen sie oftmals. Schauen Sie sich mal den Langfristchart von Exxon Mobil oder Procter & Gamble an. Das sind wahre Goldgruben. Diese Aktien sind Witwen-und Waisenpapiere. Man könnte sie fast als Staatsanleihen einschätzen. Sie zahlen stetig Dividenden. Und kaufen munter ihre eigenen Aktien zurück. Somit erhöht sich der Wert je Aktie automatisch, weil sich der Gesamtgewinn des Unternehmens auf immer weniger Aktien verteilt.Die Amis nennen solche Langweileraktien "Steady Eddie". Schauen Sie sich mal diese Liste mit zehn Steady-Eddie-Aktien an.Große zuverlässige Dividendenzahler sind ideal für Ihr Rentendepot. Diese unscheinbaren Langeweiler verdoppeln, verdreifachen, verzigfachen sich, wenn Sie ihnen ein paar Jahrzehnte Zeit geben. Mit "Buy and Hold" können Sie die Profis um Längen schlagen. Selbst berühmte Hedgefondsgurus sehen schlecht aus, wenn ein Normalsparer diese Langfriststrategie anwendet. Es ist so einfach, man muss es im Grunde genommen nur machen.Natürlich gibt es ein paar Trader da draußen, die fahren eine Monsterrendite in die Scheune. Aber die Mehrheit der Trader, insbesondere der kleine Mann, schneidet schlecht damit ab.Das Problem bei all dem Hin und Her sind die Gebühren und Nebenkosten. Ein weiteres Hindernis ist: Niemand weiß (auch der Profi nicht), wo morgen der Kurs exakt stehen wird. Trotzdem handelt manch ein Profi täglich.Wenn Großmutter dagegen auf "Kaufen und Halten" setzt, hat sie diese Gebühren nicht.


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    IBM beklagt sich über Fondsmanager, dazu grottenschlechte Hobbybörsianer (Tim Schaefer)


    06.04.2013, 3202 Zeichen

    (Von: Tim Schaefer )New York, Samstag, 6. April 2013Ich habe in diesem Blog schon oft geschrieben, wie grottenschlecht Hobbybörsianer und Profis abschneiden.IBM hat sich in einer Studie darüber beklagt, wie es sein kann, dass schlechte Fondsmanager jedes Jahr 300 Milliarden Dollar an Gebühren einstreichen. IBM kam zu dem Schluss: Geldverschwendung. (Natürlich gibt es positive Ausnahmen unter den Fonds.)Wie können Sie es besser machen? Indexfonds sind eine Alternative zur aktiven Aktienauswahl durch Sie selbst oder durch einen Profi.Eine weitere Möglichkeit ist es, so wie Oma und Opa zu investieren. Das ist ein bewährtes Konzept. Was bedeutet: Konservative Blue-Chip-Titel auszuwählen und diese langfristig im Depot zu belassen. Das zahlt sich aus. Kaufen Sie nur, was Sie kennen und verstehen. Denken Sie an Aktien wie Adidas, Nike, Henkel, Campbell Soup, Clorox, BASF, General Mills, McDonalds, Starbucks, General Electric, Johnson & Johnson, Pepsi, Coca-Cola, Kimberly-Clark, McCormick, Walt Disney usw.Ein Problem heuzutage ist die gewaltige Informationsflut, die uns bedroht. Auf Twitter, Facebook, auf Newsseiten sausen Meldungen alle paar Sekunden über den Bildschirm. Wir werden förmlich mit neuen Daten überschüttet. Ich rate, damit vorsichtig umzugehen. Wohl dosiert zu lesen, das ist sinnvoll. Alle fünf Minuten nach dem Kurs zu schauen, wo soll darin ein Vorteil bestehen? Vor allem sollten Sie Ihre Aktienbestände nicht ständig umschichten. Das kostet Geld und ist in den meisten Fällen meiner Meinung nach schädlich.Sind wir heute als Anleger besser als vor 40 Jahren, nur weil es heute endlos viele Meldungen gibt? Ich glaube kaum.Langsam und sicher sollten Sie Ihr Depot führen. Je langweiliger die Aktien, desto besser laufen sie oftmals. Schauen Sie sich mal den Langfristchart von Exxon Mobil oder Procter & Gamble an. Das sind wahre Goldgruben. Diese Aktien sind Witwen-und Waisenpapiere. Man könnte sie fast als Staatsanleihen einschätzen. Sie zahlen stetig Dividenden. Und kaufen munter ihre eigenen Aktien zurück. Somit erhöht sich der Wert je Aktie automatisch, weil sich der Gesamtgewinn des Unternehmens auf immer weniger Aktien verteilt.Die Amis nennen solche Langweileraktien "Steady Eddie". Schauen Sie sich mal diese Liste mit zehn Steady-Eddie-Aktien an.Große zuverlässige Dividendenzahler sind ideal für Ihr Rentendepot. Diese unscheinbaren Langeweiler verdoppeln, verdreifachen, verzigfachen sich, wenn Sie ihnen ein paar Jahrzehnte Zeit geben. Mit "Buy and Hold" können Sie die Profis um Längen schlagen. Selbst berühmte Hedgefondsgurus sehen schlecht aus, wenn ein Normalsparer diese Langfriststrategie anwendet. Es ist so einfach, man muss es im Grunde genommen nur machen.Natürlich gibt es ein paar Trader da draußen, die fahren eine Monsterrendite in die Scheune. Aber die Mehrheit der Trader, insbesondere der kleine Mann, schneidet schlecht damit ab.Das Problem bei all dem Hin und Her sind die Gebühren und Nebenkosten. Ein weiteres Hindernis ist: Niemand weiß (auch der Profi nicht), wo morgen der Kurs exakt stehen wird. Trotzdem handelt manch ein Profi täglich.Wenn Großmutter dagegen auf "Kaufen und Halten" setzt, hat sie diese Gebühren nicht.


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