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19.03.2013, 1708 Zeichen

Viel wird über die in der Tat diskussionswürdige Bankkontenabgabe in Zypern geredet und geschrieben. Aber einen Aspekt habe ich bisher vermisst, der die Sache in ein anderes Licht rückt: Zyperns Sparer haben es nämlich viel besser als die Sparer hier zu Lande: Sie bekommen hohe Zinsen.

Ein Blick in die Zinsstatistik von Zyperns Notenbank genügt: Die Sparer auf der Insel haben im Januar 2013 im Durchschnitt 4,53 Prozent Zinsen für Spareinlagen mit weniger als einem Jahr Laufzeit bekommen, für Festgeld mit mehr als drei Monaten waren es immerhin noch 3,63 Prozent. Von solchen Zinsen können deutsche Sparer nur träumen: Laut Bundesbank gab es für Einlagen mit bis zu einem Jahr Laufzeit Anfang dieses Jahres im Durchschnitt gerade einmal 0,92 Prozent, also satte 3,61 Prozentpunkte weniger. Da die Inflationsrate in Zypern nur wenig über der deutschen liegt, haben Zyperns Sparer bisher also gut gelebt von dem Zinsvorteil, auch real. Sie waren so etwas wie Krisengewinner.

Angesichts dieser Daten sieht der ursprüngliche Beschluss der EU-Finanzminister nicht mehr gar so ungerecht aus. Die Sparer mit weniger als 100 000 Euro auf dem Konto hätten auf den Zinsvorteil gegenüber deutschen Spareinlagen für weniger als zwei Jahre verzichten müssen. Das ist hart, aber in allerhöchster Finanznot vertretbar, denn es ist nur ein anderer Weg als in Deutschland, um die Sparer für die Krisenfolgen mitbezahlen zu lassen. Die deutschen Sparer bringen schon seit vielen Jahren extreme Zinsopfer, die sich inzwischen auf hunderte von Milliarden Euro summieren, wenn man Bankeinlagen, Anleihen und Versicherungen in die Rechnung einbezieht.

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