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28.01.2013, 4443 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF. - Fotos des Tages HIER.

Bau

Erstmals seit 2008 will Kuka wieder Geld an seine Aktionäre ausschütten. Schon vor etlichen Monaten hat der Anlagen- und Roboterbauer die Hoffnung verkündet, die Dividendenzahlung wieder aufnehmen zu können. Jetzt klingt es ziemlich konkret. Die Aktie könnte von der konkreter werdenden Aussicht auf Dividende profitieren. Allerdings hat das Papier im vergangenen Jahr bereits einen Sprint hingelegt. Der Börsenwert verdoppelte sich. Der Kurs ist mittlerweile nahe des Hochs von 2007 bei 31 Euro. Doch ist mancher Analyst skeptisch, ob nach diesen Zugewinnen noch weiteres Steigerungspotenzial vorhanden ist. Es gab in letzter Zeit einige Herabstufungen durch Banken. Mancher Experte befürchtet zudem, dass Umsatz und Gewinn des Roboterherstellers nach dem Rekord im letzten Jahr jetzt wieder sinken könnten. Und das könnte Börsianer enttäuschen.

Pharma

Ein oft als Antibabypille verschriebenes Akne-Medikament von Bayer soll in Frankreich für den Tod von vier Frauen verantwortlich sein. Die Betroffenen seien seit der Zulassung des Mittels im Jahr 1987 an den Folgen von Venenthrombosen gestorben, teilte die Arzneimittelaufsichtsbehörde ANSM am Sonntag in Paris mit. Diese wiederum stünden in Zusammenhang mit der Bayer-Pille Diane 35. In 125 weiteren Fällen wurden nach Angaben der ANSM nicht-tödliche Blutgerinnsel in Venen oder Arterien registriert.

Technologie

Der einstige Vorzeige-Konzern in der Solarbranche gerät ins Wanken. Eine Pleite steht noch nicht ins Haus, beteuert Solarworld-Chef Frank Asbeck. Aber das Unternehmen muss wohl einen Schuldenschnitt durchführen. Im Kern hält Asbeck Solarworld weiterhin für gesund. Das Unternehmen verfüge über ausreichend Liquidität, betont der Chef des TecDax-Unternehmens: "Wir müssen operativ einige Anpassungen machen, die werden nun kommen." Trotzdem droht der Aktie von Solarworld ein Pennystock-Dasein. Bis zum Xetra-Schluss verlor sie 30,4 Prozent auf 1,11 Euro.

Der Internet-Kurznachrichtendienst Twitter ist laut einem Zeitungsbericht derzeit rund neun Milliarden Dollar (6,7 Mrd Euro) wert. Diese Berechnung ergebe sich aus einem Angebot, das ein Fonds des US-Vermögensverwalters Blackrock einigen Twitter-Mitarbeitern, die selbst Aktien halten, für ihre Papiere gemacht habe, berichtet die "Financial Times" (Samstag) unter Berufung auf Insider. Blackrock sei bereit, für einen Anteil von knapp unter einem Prozent 80 Millionen Dollar zu zahlen.

Telekom

Die Deutsche Telekom setzt ihren Personalabbau fort. Bis zur Jahresmitte will der Telefongigant weitere 1.200 Stellen streichen. Aber es gibt auch Neueinstellungen. Personalvorstand Marion Schick sagte dem Magazin "Focus" laut Vorabmeldung, von den neuen Stellenstreichungen seien Beamte und Angestellte in der Verwaltung betroffen. Allerdings schloss Schick betriebsbedingte Kündigungen aus. Auf der anderen Seite will die Telekom offenbar in anderen Konzernbereichen neue Mitarbeiter einstellen: Der Netzausbau bringe Beschäftigung. Die Telekom versteht die Pläne daher auch eher als Umbau- denn als Abbauprogramm. Laut früheren Medienberichten soll dieser Umbau des Deutschlandsgeschäftes den Bonnern jährliche Einsparungen von rund 100 Millionen Euro ermöglichen. Die Aktie stieg um + 0,62% am Freitag

Transport +Logistik

Bei der Lufthansa -Technik werden bis 2015 voraussichtlich 650 Stellen gestrichen. Das teilte der Konzern am Freitagabend in Hamburg mit. Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte sich abgezeichnet, dass es im Zuge des Sparprogramms der Lufthansa zu Stellenstreichungen in der Verwaltung des Tochter-Unternehmens kommen würde. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen damals aber noch nicht.

Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.



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    Guten Morgen mit Kuka, Twitter, Deutsche Telekom, Solarworld, Bayer, Lufthansa


    28.01.2013, 4443 Zeichen

    Von: Klaus Stabel, ICF. - Fotos des Tages HIER.

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    Ein oft als Antibabypille verschriebenes Akne-Medikament von Bayer soll in Frankreich für den Tod von vier Frauen verantwortlich sein. Die Betroffenen seien seit der Zulassung des Mittels im Jahr 1987 an den Folgen von Venenthrombosen gestorben, teilte die Arzneimittelaufsichtsbehörde ANSM am Sonntag in Paris mit. Diese wiederum stünden in Zusammenhang mit der Bayer-Pille Diane 35. In 125 weiteren Fällen wurden nach Angaben der ANSM nicht-tödliche Blutgerinnsel in Venen oder Arterien registriert.

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    Der einstige Vorzeige-Konzern in der Solarbranche gerät ins Wanken. Eine Pleite steht noch nicht ins Haus, beteuert Solarworld-Chef Frank Asbeck. Aber das Unternehmen muss wohl einen Schuldenschnitt durchführen. Im Kern hält Asbeck Solarworld weiterhin für gesund. Das Unternehmen verfüge über ausreichend Liquidität, betont der Chef des TecDax-Unternehmens: "Wir müssen operativ einige Anpassungen machen, die werden nun kommen." Trotzdem droht der Aktie von Solarworld ein Pennystock-Dasein. Bis zum Xetra-Schluss verlor sie 30,4 Prozent auf 1,11 Euro.

    Der Internet-Kurznachrichtendienst Twitter ist laut einem Zeitungsbericht derzeit rund neun Milliarden Dollar (6,7 Mrd Euro) wert. Diese Berechnung ergebe sich aus einem Angebot, das ein Fonds des US-Vermögensverwalters Blackrock einigen Twitter-Mitarbeitern, die selbst Aktien halten, für ihre Papiere gemacht habe, berichtet die "Financial Times" (Samstag) unter Berufung auf Insider. Blackrock sei bereit, für einen Anteil von knapp unter einem Prozent 80 Millionen Dollar zu zahlen.

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