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21.01.2013, 4248 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF. - Fotos des Tages HIER.

Autos

VW-Chef Martin Winterkorn sieht angesichts der Marktkrise in Europa einem Pressebericht zufolge schwierigere Zeiten für den größten europäischen Autokonzern. Volkswagen stehe vor einer "ernsten Bewährungsprobe", schreibe Winterkorn in einem vertraulichen Rundschreiben, berichtete "Automobilwoche" unter Berufung auf das ihr vorliegende Papier. "Die Automobilwelt teilt sich auf: in die Starken und in die Schwachen. Beide verlangen uns alles ab. Die Schwachen, weil sie versuchen, uns in ihrer Verzweiflung in einen harten Preiskampf zu ziehen. Und die Starken, weil sie uns als ihren Gegner Nummer eins auf allen Feldern verfolgen."

Banken

Auch die US-Bankgesellschaft Morgan Stanley gab heute ihre Ergebnisse für das vierte Quartal 2012. Dabei profitierte das Institut insbesondere von einem starken Geschäft mit Aktien zum Jahresende. Die Aktie von Morgan Stanley gewann 7,8 Prozent hinzu.

Die Deutsche Bank will trotz Kritik an massiv schwankenden Nahrungspreisen als Mitursache für Hunger in der Welt an Finanzanlagen auf Agrarrohstoffe festhalten. Nach einer ausführlichen Prüfung habe man "keinen Nachweis gefunden, dass die Spekulation für die Preisentwicklung verantwortlich ist", sagte Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen am Samstag am Rande der Grünen Woche in Berlin. Die Entscheidung stieß umgehend auf Proteste. Anlässlich der weltgrößten Agrarmesse forderten Regierungsvertreter aus rund 80 Staaten mehr Investitionen für die Landwirtschaft in armen Ländern der Erde.

Bau

Den US-Baumaschinenhersteller Caterpillar kommt der Kauf eines chinesischen Unternehmens im letzten Jahr nun teuer zu stehen: Wegen Abweichungen zwischen den tatsächlich vorhandenen Lagerbeständen und den entsprechenden Aufzeichnungen müssten 580 Millionen US-Dollar auf den Firmenwert abgeschrieben werden, teilten die Amerikaner am Freitagabend (Ortszeit) mit. Der Gewinn des vierten Quartals werde durch die Maßnahme um etwa 87 Cent je Aktie niedriger ausfallen.

Freizeit

Wie gestern Abend bekannt gegeben wurde, hat der Hotelkonzern Accor bereinigt um neu eröffnete Hotels und um Währungsschwankungen seine Umsätze im vierten Quartal um 2,5 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro verbessert. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde indes bestätigt. Die Aktie stieg um 3,3 Prozent. Auf Platz eins der Gewinnerliste im französischen Leitindex CAC 40 fuhren am Ende Renault um 4,4 Prozent vor. Deutlich unter Druck standen derweil am Indexende die Papiere von Gemalto mit einem Wertverlust von 3,3 Prozent.

Industrie

Nach einem Sturm der Aktionärskritik bei ThyssenKrupp haben die Anteilseigner des tief in die roten Zahlen gestürzten Stahlriesens dem Aufsichtsratsvorsitzenden bei der Hauptversammlung am späten Freitagabend in Bochum die Entlastung erteilt. Der 69-Jährige erhielt jedoch nur ein Ergebnis von 69,16 Prozent der Stimmen. Im Jahr zuvor hatte die Zustimmung noch bei fast 95 Prozent gelegen.

Versorger

Der amerikanische Mischkonzern General Electric legte heute seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2012 vor. Dabei konnte das Unternehmen trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes weiter wachsen. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 39,3 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 4,01 Mrd. US-Dollar bzw. 38 Cents je Aktie, nach 3,73 Mrd. US-Dollar oder 35 Cents je Aktie im Vorjahr. Das bereinigte EPS lag bei 44 Cents und damit über den Markterwartungen von 43 Cents. Die Aktie von GE gewann 3,5 Prozent.

Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.



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