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Buchflut: Erst "Brennpunkt Immofinanz", jetzt die "YLine-Akte"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



19.01.2013, 3598 Zeichen



"Brennpunkt Immofinanz" (siehe Link unten) stammt von einem externen Autor, die YLine-Akte kommt vom ehemaligen YLine-Chef persönlich, Werner Böhm. Werner (ist nicht Dan Brown) stellt hier sein Buch vor ...

"Nein, ich bin nicht Dan Brown und nein, YLine ist nicht der Vatikan. Trotzdem habe ich mich nach einigen Gesprächen mit meinem Lektor und guten Freunden dazu entschieden, ein etwas anderes Buch über die YLine herauszubringen. Die Idee und die Gründe dafür darf ich euch hier kurz darlegen.

Es gibt zwei Ansätze, ein Buch über eine Sache wie YLine zu schreiben. Da wäre einmal der Ansatz, DIE Wahrheit, und sei es auch nur die subjektive, sagen zu wollen. Dieser Ansatz birgt zwei Gefahren. Die erste besteht darin, dass man die vorliegenden Fakten wie auf einer Perlenschnur aufreiht und dabei vielleicht noch angestrengt-bemüht oder sogar lächerlich wirkt. Das will ich nicht.

Ein anderer Ansatz wäre ein fiktionaler. Basierend auf den mir bekannten Fakten treffe ich Annahmen über Gespräche und Vorgänge, bei denen die YLine eine wichtige Rolle spielte, bei denen ich aber nicht dabei war. Damit könnte ich  ein umfassenderes Bild der damaligen Geschehnisse vermitteln und vielleicht auch für mich noch ein paar Erklärungen dafür finden, warum, was, wann passierte. Ohne Vermessen klingen zu wollen, hätte ich da Ken Follett konzeptionell als Vorbild gesehen. Dieser schafft es Fakten mit Fiktion perfekt zu einer Geschichte zu kombinieren, die tatsächlich passieren hätte können.

Ich habe mich für die fiktionale Variante entschieden. War nicht schwer zu erraten, oder? Also habe ich die mir vorliegenden Fakten, Unterlagen und persönlichen Erfahrungen genommen und diese mit mir logisch erscheinender Fiktion ergänzt. Oft war das sehr einfach. So beispielsweise, wenn Mike Lielacher an Ernst Hofmann und Friedrich Scheck ein E-Mail schreibt, dass er die der YLine geschuldeten € 3,5 Millionen nicht zahlt und die YLine lieber im Konkurs sieht. Meine Aufsichtsräte haben das widerspruchslos akzeptiert. Da sich das E-Mail in unseren Belegen befindet, zählt das noch zu den Fakten. Fiktion ist es, wenn ich in der Folge unterstelle, was sonst noch zwischen den Herren gesprochen wurde. Ich glaube, dass ich mit dem Buch ziemlich genau die Wahrheit, so es eine gibt, treffen werde, aber Fiktion bleibt es trotzdem. Aber eine, die höchstes Lesevergnügen verschaffen soll.

Der Ansatz der fiktionalen Biografie erlaubt es mir dann auch, die gesamte politische Schiene einzubauen.  Ich werde kein Märchenbuch schreiben, sondern die Geschichte, wie sie aus meiner Sicht war, ergänzt um jenen Teil den ich nur erahnen kann. Ja, ich hatte Gespräche mit Jörg Haider, Gernot Rumpold, Karl-Heinz Grasser etc aber ich kann nur vermuten, was da sonst noch gelaufen ist und rund um die YLine geplant war. Als Fiktion kann ich meine Vermutung einbringen und damit beispielsweise die Geschichte einer “wirtschaftspolitischen Verschwörung” erzählen.

Zum Kommerziellen: Das Buch ist als Serie mit 10 Ausgaben aufgebaut. Die einzelnen Ausgaben (Editionen) erscheinen ab kommenden Montag wöchentlich als eBooks, können online gekauft und heruntergeladen werden. Dabei werden die einzelnen Ausgaben in enger Verbindung zu diesem Blog geschrieben, wo ich dankenswerter Weise seit Wochen viel Feedback erhalte. Das garantiert auch ein Höchstmaß an Aktualität. Gerade jetzt finden beispielsweise viele Prozesse rund um die blau-schwarze Wende statt. Mitte März 2013 wird das Buch dann in gedruckter Version erhältlich sein.

Mit den Bucherlösen werde ich dann meine Verteidigungskosten in Sachen YLine bestreiten ;)"



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    Buchflut: Erst "Brennpunkt Immofinanz", jetzt die "YLine-Akte"


    19.01.2013, 3598 Zeichen

    "Brennpunkt Immofinanz" (siehe Link unten) stammt von einem externen Autor, die YLine-Akte kommt vom ehemaligen YLine-Chef persönlich, Werner Böhm. Werner (ist nicht Dan Brown) stellt hier sein Buch vor ...

    "Nein, ich bin nicht Dan Brown und nein, YLine ist nicht der Vatikan. Trotzdem habe ich mich nach einigen Gesprächen mit meinem Lektor und guten Freunden dazu entschieden, ein etwas anderes Buch über die YLine herauszubringen. Die Idee und die Gründe dafür darf ich euch hier kurz darlegen.

    Es gibt zwei Ansätze, ein Buch über eine Sache wie YLine zu schreiben. Da wäre einmal der Ansatz, DIE Wahrheit, und sei es auch nur die subjektive, sagen zu wollen. Dieser Ansatz birgt zwei Gefahren. Die erste besteht darin, dass man die vorliegenden Fakten wie auf einer Perlenschnur aufreiht und dabei vielleicht noch angestrengt-bemüht oder sogar lächerlich wirkt. Das will ich nicht.

    Ein anderer Ansatz wäre ein fiktionaler. Basierend auf den mir bekannten Fakten treffe ich Annahmen über Gespräche und Vorgänge, bei denen die YLine eine wichtige Rolle spielte, bei denen ich aber nicht dabei war. Damit könnte ich  ein umfassenderes Bild der damaligen Geschehnisse vermitteln und vielleicht auch für mich noch ein paar Erklärungen dafür finden, warum, was, wann passierte. Ohne Vermessen klingen zu wollen, hätte ich da Ken Follett konzeptionell als Vorbild gesehen. Dieser schafft es Fakten mit Fiktion perfekt zu einer Geschichte zu kombinieren, die tatsächlich passieren hätte können.

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    Der Ansatz der fiktionalen Biografie erlaubt es mir dann auch, die gesamte politische Schiene einzubauen.  Ich werde kein Märchenbuch schreiben, sondern die Geschichte, wie sie aus meiner Sicht war, ergänzt um jenen Teil den ich nur erahnen kann. Ja, ich hatte Gespräche mit Jörg Haider, Gernot Rumpold, Karl-Heinz Grasser etc aber ich kann nur vermuten, was da sonst noch gelaufen ist und rund um die YLine geplant war. Als Fiktion kann ich meine Vermutung einbringen und damit beispielsweise die Geschichte einer “wirtschaftspolitischen Verschwörung” erzählen.

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