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20.12.2012, 4459 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF.

Wie die EZB am Mittwoch laut Reuters in Frankfurt mitteilte, ist die positive Bewertung der Reformen in Griechenland durch die Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und EZB der Grund, weshalb ab Freitag wieder Hellas-Bonds als Pfand für Zentralbankliquidität eingereicht werden könnten. Die Änderung gilt für alle schon ausgegebenen und alle künftigen Anleihen des griechischen Staates.

Autos

Aktien von General Motors (GM) stiegen um 6,6 Prozent. Die US-Regierung beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf bis 15 Monate ihre Beteiligung an dem Autobauer komplett zu veräußern. Derzeit hält man insgesamt 500,1 Millionen GM-Anteilsscheine. GM wird nun zunächst 200 Millionen Anteilsscheine für 27,50 US-Dollar je Aktie vom US-Finanzministerium erwerben. Diese Transaktion wird voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen. Die restlichen 300,1 Millionen GM-Anteilsscheine sollen in den nächsten zwölf bis 15 Monaten verkauft werden.

Finanzdienstleister

Einen deutlichen Kursschub hat nachbörslich die Aktie des Börsenbetreibers NYSE Euronext von der Fusionsfantasie mit der auf Derivatehandel spezialisierten IntercontinentalExchange erhalten. Informierten Personen zufolge könnte der Deal schon am Donnerstag verkündet werden. Eine Fusion der beiden Großbörsen würde die Konsolidierung der Branche wieder befeuern.

Industrie

Die Deutsche Bahn (DB) hat beim Landgericht Frankfurt laut einem Pressebericht Schadenersatzklage gegen den Stahlkonzern ThyssenKrupp und andere Unternehmen des sogenannten Schienenkartells eingereicht. Die Bahn wolle rund 750 Millionen Euro eintreiben, schreibt die "Süddeutsche Zeitung") in einem Vorabbericht. Die Absprachen hatten jahrelang überhöhte Preise für Gleise und Weichen zur Folge. Ein Bahn-Sprecher wollte den Bericht am Mittwochabend auf dpa-Anfrage nicht kommentieren. ThyssenKrupp bestätigte auf Anfrage, dass die Deutsche Bahn eine Klage gegen mehrere Gesellschaften - darunter ThyssenKrupp - eingereicht habe. Darüber sei der Konzern informiert worden. Die Klage liege ThyssenKrupp aber noch nicht vor.

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch verschiebt die Entscheidung über die Zukunft seiner Solarsparte. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer dauerhaft tragfähigen Lösung", sagte Bosch- Chef Volkmar Denner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aber Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit", fügte er hinzu. Er warb um Verständnis, dass anders als angekündigt, in diesem Jahr keine Entscheidung mehr verkündet werde: "Es geht um 3.200 Mitarbeiter."

Transport und Logistik

Ryanair soll regelmäßig ein zu geringes Startgewicht seiner Flugzeuge angegeben haben. Dadurch habe sich das Unternehmen rund 50 Millionen Euro erschummelt. So soll Ryanair bei Flügen in Deutschland seine Flugzeuge (Boeing 737) pauschal mit 67 Tonnen Startgewicht angegeben haben. Tatsächlich wog der größte Teil der Maschinen jedoch acht Tonnen mehr. Pro Flug habe Ryanair so 17 Euro an Abflug- und Überflugabgaben zu wenig gezahlt. Bei durchschnittlich 50 Flügen der Iren pro Tag (79 Millionen Passagiere pro Jahr), würde das im Jahr für Flüge in Deutschland eine Ersparnis von rund 370 000 Euro bedeuten. Europaweit (1500 Flüge pro Tag) ergibt das eine Summe von 50 Millionen Euro pro Jahr. Die Vorwürfe erhebt der Luftraumüberwacher Eurocontrol.

Telekom

Die Deutsche Telekom will mit einer neuen Technik noch mehr Tempo ins Festnetz bringen. Bei der Bundesnetzagentur sei ein Antrag zum Einsatz des sogenannten Vectoring gestellt worden, teilte die Telekom am Mittwoch in Bonn mit. Hierdurch würden Übertragungsraten bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich - das wäre rund doppelt so schnell wie bei herkömmlichen VDSL-Leitungen.

Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.



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    Guten Morgen mit Griechenland Bonds, GM, NYSE Euronext, ThyssenKrupp, Ryanair, Dt. Telekom, Bosch


    20.12.2012, 4459 Zeichen

    Von: Klaus Stabel, ICF.

    Wie die EZB am Mittwoch laut Reuters in Frankfurt mitteilte, ist die positive Bewertung der Reformen in Griechenland durch die Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und EZB der Grund, weshalb ab Freitag wieder Hellas-Bonds als Pfand für Zentralbankliquidität eingereicht werden könnten. Die Änderung gilt für alle schon ausgegebenen und alle künftigen Anleihen des griechischen Staates.

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    Aktien von General Motors (GM) stiegen um 6,6 Prozent. Die US-Regierung beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf bis 15 Monate ihre Beteiligung an dem Autobauer komplett zu veräußern. Derzeit hält man insgesamt 500,1 Millionen GM-Anteilsscheine. GM wird nun zunächst 200 Millionen Anteilsscheine für 27,50 US-Dollar je Aktie vom US-Finanzministerium erwerben. Diese Transaktion wird voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen. Die restlichen 300,1 Millionen GM-Anteilsscheine sollen in den nächsten zwölf bis 15 Monaten verkauft werden.

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    Der weltgrößte Autozulieferer Bosch verschiebt die Entscheidung über die Zukunft seiner Solarsparte. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer dauerhaft tragfähigen Lösung", sagte Bosch- Chef Volkmar Denner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aber Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit", fügte er hinzu. Er warb um Verständnis, dass anders als angekündigt, in diesem Jahr keine Entscheidung mehr verkündet werde: "Es geht um 3.200 Mitarbeiter."

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