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Sozialversicherung will sich Millionen Briefe sparen (Patricia Kleinwächter)

Magazine aktuell


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06.11.2012, 4248 Zeichen

(Autor: Patricia Kleinwächterwww.femfinanz.at)

Wie jedes Jahr erhielten die Bürger die Leistungsinformation von ihrem Sozialversicherungs-Träger auch heuer wieder per Post. Doch dies wird sich künftig ändern.

„Online statt Papier“ heißt es ab 2013 für die Leistungsinformation der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird künftig im Internet abrufbar sein und nur noch auf Anforderungen per Post zugestellt. Die Träger der Sozialversicherung nutzten die Ankündigung der Umstellung, um auf ihre – oft noch wenig bekannten – Internet-Services aufmerksam zu machen.

Die Leistungsinformation der Krankenkassen wird alljährlich erstellt und informiert Versicherte über jene Leistungen, die im vergangenen Jahr in Anspruch genommen wurden. Die diesjährige Leistungsinformation der Krankenkassen wurde heuer zum letzten Mal als persönlicher Brief zugestellt.

Papier nur noch auf Bestellung


Um Papier- und Portokosten zu sparen – insgesamt wurden zwischen August und Oktober 2012 rund sieben Millionen Briefe ausgesandt –, wird die Leistungsinformation ab 2013 nur noch auf Wunsch des Versicherten postalisch zugestellt.

„Mit der heurigen Leistungsinformation wurden alle Versicherten mit einem beigelegten Informationsschreiben über die Umstellung informiert. Wer also weiterhin die Leistungsinformation mit der Post bekommen will, muss sich aktiv anmelden“, erläutert Volker Schörghofer, stellvertretender Generaldirektor beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungs-Träger.

Bis jetzt haben rund 200.000 Versicherte geantwortet und wollen die Leistungsinformation weiterhin per Post erhalten, teilt der Hauptverband mit.

Zugriff mit Handy-Signatur oder Bürgerkarte


Sozialversicherte können eine Reihe weiterer elektronischer Dienste nutzen. So können persönliche Informationen wie der Versicherungsdaten-Auszug, die jährliche Leistungsinformation, das Rezeptgebührenkonto oder das Pensionskonto online eingesehen werden. Das Pensionskonto wird für alle ab 1. Jänner 1955 Geborenen auf Basis der derzeit gespeicherten Beitragsgrundlagen aller Versicherungszeiten ihres Berufslebens erstellt, teilt der Hauptverband mit.

Um das Online-Serviceangebot auf www.sozialversicherung.at nutzen zu können, müssen sich Versicherte allerdings authentifizieren. Das geschieht entweder über eine Handy-Signatur oder mit Hilfe der E-Card als Bürgerkarte.

Voraussetzung dafür sind ein Kartenleser und eine Aktivierung der E-Card über „Finanzonline“ – das elektronische Datenübertragungs-Verfahren der Österreichischen Finanzverwaltung auf Basis der Internettechnologie. Oder auch mittels einer persönlichen Aktivierung in einer der Registrierungsstellen der Sozialversicherung oder einer Aktivierung mittels eingeschriebenen RSa-Briefs. Informationen zur Aktivierung der Bürgerkarten-Funktion auf der E-Card beziehungsweise zur Handy-Signatur sind online verfügbar.

Online-Dienste für Gewerbetreibende

Bei der Sozialversicherungs-Anstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) können Wirtschaftstreibende Rechnungen für privat in Anspruch genommene Leistungen wie etwa für Privatärzte, Spitalbesuche oder privat bezahlte Medikamente online zur Vergütung einreichen.

Im Bereich Beitragsvorschreibung gelangt man zum jeweiligen Kontoauszug, auf dem die vorgenommenen Buchungen, allfällige Salden aus Vorquartalen sowie der Totalsaldo aufscheinen. Eine Jahresübersicht umfasst eine Aufstellung aller in einem Jahr vorgenommenen Buchungen.

„Versicherte können mithilfe der angeschlossenen ‚Erklärungen zum Kontoauszug‘ die Berechnung der Beiträge nachvollziehen“, erklärt der SVA-Generaldirektor-Stellvertreter Thomas Mück. „Sie sehen die individuelle Beitragsgrundlage und die Beitragssätze, die bei der Berechnung der Pensions- und Krankenversicherungs-Beiträge angewendet wurden.“
Arztsuche und Terminbuchung

Neu ist die Arztsuche: Versicherte finden hier Ärzte in ihrer Nähe, die sie durch das SVA-Vorsorgeprogramm „Selbstständig Gesund“ begleiten. Ausgewiesen werden Kontaktdaten und teils auch Ordinationszeiten.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Plattform „Mednanny“ können auch außerhalb von Ordinationszeiten Arzttermine gebucht werden.

Bei der jüngsten Urbefragung der SVA sprach sich ein knappes Viertel der Versicherten für einen weiteren Ausbau der Internet-Services aus.



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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

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