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28.10.2012, 3575 Zeichen

Alles scheint sich immer noch früher zu kommen. Lebkuchen sind im Supermarkt schon seit September zu haben und die traditionellen Marktausblick auf das kommende Börsenjahr gibt es schon im Oktober. HSBC Global Asset Management ist ganz vorn dabei und legt bereits den Ausblick für 2013 vor.

Erfahrungsgemäß werden die ersten Analysen am meisten beachtet. Die von HSBC ohnehin, denn Chefvolkswirt Stefan Schilbe und Chefstratege Chistian Heger genießen aufgrund ihrer guten Prognosen hohes Ansehen in der Branche. Sie haben im Ausblick 2013 gemeinsam mit ihren Kollegen zehn "Kernthesen zur Wirtschaftsentwicklung und Anlagestrategie" zusammengestellt. Hier die Thesen und eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte:

1. Der Euro hält
Das Fortbestehen des Euro begründen die Experten damit, dass sich Poltiker und Notenbanken klar zum Erhalt der Einheitswährung bekannt hätten. HSBC rechnet damit, dass mit Hilfe der flankierenden EZB-Maßnahmen eine längerfristige Beruhigung auf den Finanzmärkten eintreten könnte, sofern die Staaten ihre Hausaufgaben erledigen würden.

2. Die Zinsen und die Inflation in Europa bleiben niedrig
Die konjunkturellen Aspekte wie die geringe Kapazitätsauslastung und die hohe Arbeitslosigkeit dürften die  Notenbanken veranlassen, die Niedrigzinspolitik fortzusetzen. Deutschland könnte allerdings eine Ausnahme darstellen, da aufgrund des robusten Arbeitsmarkts Einkommenssteigerungen eher durchgesetzt werden könnten als in anderen Ländern.

3. Der Immobilienmarkt profitiert, aber es droht keine Blase
Die Sorgen um die langfristige Geldwertstabilität, niedrige Renditen am Kapitalmarkt und attraktive Finanzierungskosten dürften längerfristig für eine Renaissance des deutschen Immobilienmarkts sorgen.

4. Der Euro erholt sich gegenüber dem US-Dollar
HSBC billigt dem Euro Kurse von 1,35 Dollar und höher zu.

5. Der Goldpreis steigt weiter
Dafür sprechen die hohe Liquidität an den Märkten und die Nachfrage der Notenbanken nach Gold.

6. Unternehmensanleihen (Corporates) sind strategisch eine interessante Assetklasse
Zu den Favoriten zählen unter anderem Investmentgrade-Unternehmensanleihen, sprich Anleihen solider Schuldner. Emerging Markets halten die HSBC-Experten sowohl auf der Aktien- als auch auf der Anleihenseite für attraktiv.

7. High-Yield-Anleihen bieten sich zur Beimischung an
Hochverszinsliche Bonds eignen sich für Investoren als Ergänzung, wenn sie mehr Rendite erzielen wollen.

8. Aktien haben Aufwärtspotenzial
Für konservative Anleger rät HSBC zu Aktien mit hohen und stabilen Dividenden. Aber auch Aktien aus den Emerging Marktes seien unverändert zur Anlage geeignet. Favoritenmärkte sind Brasilien und Indien, China könnte sich unter unter der dann neuen politischen Führung 2013 zu einer positiven Überraschung entwickeln.

9. Rentenanlagen in den Emering Markets sind attraktiv
Als großen Risikofaktor sieht HSBC jedoch die Volatilität, da die lokalen Währungen stark schwanken können.

10. Auf die strategische  Allokation kommt es an
Immer wieder kommt die Frage auf, ob im aktuellen Umfeld die langfristige strategische Ausrichtung noch richtig ist oder ob kurzfristiges, taktisches Agieren besser sei. Hier bekennt sich HSBC klar zur langfristigen strategischen Ausrichtung, verteufeln aber auch kurzfristige Engagements nicht. Bei dem im historischen Vergelich extrem niedrigen Zinsniveau könnten substanzielle - zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen häufig zwingend benötigte - Renditen nur noch mittels risikobehafteter Investments generiert werden, so die Experten.

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1. Finanzjournalisten.blogspot.com: Hans G. Linder, Brigitte Watermann, Antonie Klotz, Gisela Baur. Dieser Artikel von: Antonie Klotz.

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Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.

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    28.10.2012, 3575 Zeichen

    Alles scheint sich immer noch früher zu kommen. Lebkuchen sind im Supermarkt schon seit September zu haben und die traditionellen Marktausblick auf das kommende Börsenjahr gibt es schon im Oktober. HSBC Global Asset Management ist ganz vorn dabei und legt bereits den Ausblick für 2013 vor.

    Erfahrungsgemäß werden die ersten Analysen am meisten beachtet. Die von HSBC ohnehin, denn Chefvolkswirt Stefan Schilbe und Chefstratege Chistian Heger genießen aufgrund ihrer guten Prognosen hohes Ansehen in der Branche. Sie haben im Ausblick 2013 gemeinsam mit ihren Kollegen zehn "Kernthesen zur Wirtschaftsentwicklung und Anlagestrategie" zusammengestellt. Hier die Thesen und eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte:

    1. Der Euro hält
    Das Fortbestehen des Euro begründen die Experten damit, dass sich Poltiker und Notenbanken klar zum Erhalt der Einheitswährung bekannt hätten. HSBC rechnet damit, dass mit Hilfe der flankierenden EZB-Maßnahmen eine längerfristige Beruhigung auf den Finanzmärkten eintreten könnte, sofern die Staaten ihre Hausaufgaben erledigen würden.

    2. Die Zinsen und die Inflation in Europa bleiben niedrig
    Die konjunkturellen Aspekte wie die geringe Kapazitätsauslastung und die hohe Arbeitslosigkeit dürften die  Notenbanken veranlassen, die Niedrigzinspolitik fortzusetzen. Deutschland könnte allerdings eine Ausnahme darstellen, da aufgrund des robusten Arbeitsmarkts Einkommenssteigerungen eher durchgesetzt werden könnten als in anderen Ländern.

    3. Der Immobilienmarkt profitiert, aber es droht keine Blase
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    4. Der Euro erholt sich gegenüber dem US-Dollar
    HSBC billigt dem Euro Kurse von 1,35 Dollar und höher zu.

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    Zu den Favoriten zählen unter anderem Investmentgrade-Unternehmensanleihen, sprich Anleihen solider Schuldner. Emerging Markets halten die HSBC-Experten sowohl auf der Aktien- als auch auf der Anleihenseite für attraktiv.

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    8. Aktien haben Aufwärtspotenzial
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    9. Rentenanlagen in den Emering Markets sind attraktiv
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    10. Auf die strategische  Allokation kommt es an
    Immer wieder kommt die Frage auf, ob im aktuellen Umfeld die langfristige strategische Ausrichtung noch richtig ist oder ob kurzfristiges, taktisches Agieren besser sei. Hier bekennt sich HSBC klar zur langfristigen strategischen Ausrichtung, verteufeln aber auch kurzfristige Engagements nicht. Bei dem im historischen Vergelich extrem niedrigen Zinsniveau könnten substanzielle - zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen häufig zwingend benötigte - Renditen nur noch mittels risikobehafteter Investments generiert werden, so die Experten.

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