Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Buddy-Blog: Bankaktien mittlerweile regelrecht "gehasst" (Tim Schaefer)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



23.06.2012, 2502 Zeichen

(Von: Tim Schaefer)

Weltweit stehen Bank-Aktien unter Druck. Viele Aktien befinden sich nahe eines Mehrjahrestiefs, weit unterhalb des Buchwerts. Das Image ist zerstört, seitdem die Institute während der Immobilienblase in den USA ziemlich dubiose Papiere verkauft haben.

Nun drohen neue Abschreibungen auf wackelige Staatsanleihen, die sich in den Bankbilanzen türmen. Die Ratingagentur Moodys hat gerade 15 Großbanken abgestuft, nachdem die Sorgen vor neuen Risiken wachsen. Eine niedrigere Bonitäts-Note erhielt auch die Deutsche Bank.

Ich bin der Meinung, dass die Banken mittlerweile als Anlage regelrecht „gehasst“ werden. Nur so kann ich mir die mickrigen Kurse erklären. Mittel- und langfristig werden die stabilsten europäischen und amerikanischen Institute die Finanzkrise "2.0" überstehen und gestärkt aus ihr hervorgehen.

Womöglich ist das eine herrliche Zeit für Schnäppchenjäger mit langem Zeithorizont. Ich bin trotz meiner Kritik fest davon überzeugt, dass die Deutsche Bank zu den Gewinnern der Krise zählen wird. Wenn ich mir beispielsweise die angeschlagenen spanischen oder französischen Konkurrenten anschaue, ergibt sich diese Schlussfolgerung.

Natürlich müssen die Frankfurter ihre Bilanz stärken - so wie all die anderen Häuser. Doch der Marktführer profitiert von den viel schwächeren Konkurrenten in Südeuropa. Womöglich kommt es in Europa zu einer Konsolidierungswelle - aus der wenige starke Giganten hervorgehen werden. Für die Deutsche Bank kann aus der Megakrise die Chance eines Jahrhunderts werden. Wenn Rivalen verschwinden, untergehen oder für einen Appel und ein Ei geschluckt werden, ist das zum Vorteil der führenden Häuser.

Natürlich gibt es gegenwärtig viele Fragezeichen. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, die Konjunktur an Schwung verliert, haben immer mehr Schuldner Probleme, ihre Kredite pünktlich zu bedienen. Das schwebt wie ein Damoklesschwert über den Banken. Es bleibt die Frage: Wie werthaltig ist das Kreditportfolio? Kriegt die EU endlich die Krise in den Griff, bevor wichtige Zeit verstreicht? Gewiss, bestehen hier Gefahren.

Gleichwohl kann dieses Risiko in den niedrigen Kursen schon eingepreist sein. Die Deutsche Bank notiert über 50 Prozent unterhalb des Buchwerts.

In den USA ist die Stimmungslage zweigeteilt. Zum einen gibt es Value-Anleger, die eine einmalige Chance sehen. Zum anderen gibt es Profianleger, die vor einer Dauerkrise warnen, sie raten zur Vorsicht bei Finanztiteln, weil etliche verlustreiche Jahre drohen könnten. Was meinen Sie?



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1109: ATX weiter leicht erholt, Verbund, FACC und Andritz gesucht, Wiener Börse grosser Profiteur dieser Marktphase




 

Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon.


Random Partner

Kathrein Privatbank
Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2055

    Featured Partner Video

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Rückgänge in den Ranks und bei den Punkten, dafür jetzt 4x Top100 und eine neue Landing Page

    Presented by mumak.me und win2day. Wir haben insgesamt weitere Rückgänge in den Rankings und bei den Punkten, dafür aber erstmals in der Ära dieses Podcasts vier mal Österreich in den Top100. Und e...

    Books josefchladek.com

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture

    Jeff Mermelstein
    What if Jeff were a Butterfly?
    2025
    Void

    Tehching Hsieh
    One Year Performance 1978–1979
    2025
    Void

    Otto Neurath & Gerd Arntz
    Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
    1930
    Bibliographisches Institut AG

    Buddy-Blog: Bankaktien mittlerweile regelrecht "gehasst" (Tim Schaefer)


    23.06.2012, 2502 Zeichen

    (Von: Tim Schaefer)

    Weltweit stehen Bank-Aktien unter Druck. Viele Aktien befinden sich nahe eines Mehrjahrestiefs, weit unterhalb des Buchwerts. Das Image ist zerstört, seitdem die Institute während der Immobilienblase in den USA ziemlich dubiose Papiere verkauft haben.

    Nun drohen neue Abschreibungen auf wackelige Staatsanleihen, die sich in den Bankbilanzen türmen. Die Ratingagentur Moodys hat gerade 15 Großbanken abgestuft, nachdem die Sorgen vor neuen Risiken wachsen. Eine niedrigere Bonitäts-Note erhielt auch die Deutsche Bank.

    Ich bin der Meinung, dass die Banken mittlerweile als Anlage regelrecht „gehasst“ werden. Nur so kann ich mir die mickrigen Kurse erklären. Mittel- und langfristig werden die stabilsten europäischen und amerikanischen Institute die Finanzkrise "2.0" überstehen und gestärkt aus ihr hervorgehen.

    Womöglich ist das eine herrliche Zeit für Schnäppchenjäger mit langem Zeithorizont. Ich bin trotz meiner Kritik fest davon überzeugt, dass die Deutsche Bank zu den Gewinnern der Krise zählen wird. Wenn ich mir beispielsweise die angeschlagenen spanischen oder französischen Konkurrenten anschaue, ergibt sich diese Schlussfolgerung.

    Natürlich müssen die Frankfurter ihre Bilanz stärken - so wie all die anderen Häuser. Doch der Marktführer profitiert von den viel schwächeren Konkurrenten in Südeuropa. Womöglich kommt es in Europa zu einer Konsolidierungswelle - aus der wenige starke Giganten hervorgehen werden. Für die Deutsche Bank kann aus der Megakrise die Chance eines Jahrhunderts werden. Wenn Rivalen verschwinden, untergehen oder für einen Appel und ein Ei geschluckt werden, ist das zum Vorteil der führenden Häuser.

    Natürlich gibt es gegenwärtig viele Fragezeichen. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, die Konjunktur an Schwung verliert, haben immer mehr Schuldner Probleme, ihre Kredite pünktlich zu bedienen. Das schwebt wie ein Damoklesschwert über den Banken. Es bleibt die Frage: Wie werthaltig ist das Kreditportfolio? Kriegt die EU endlich die Krise in den Griff, bevor wichtige Zeit verstreicht? Gewiss, bestehen hier Gefahren.

    Gleichwohl kann dieses Risiko in den niedrigen Kursen schon eingepreist sein. Die Deutsche Bank notiert über 50 Prozent unterhalb des Buchwerts.

    In den USA ist die Stimmungslage zweigeteilt. Zum einen gibt es Value-Anleger, die eine einmalige Chance sehen. Zum anderen gibt es Profianleger, die vor einer Dauerkrise warnen, sie raten zur Vorsicht bei Finanztiteln, weil etliche verlustreiche Jahre drohen könnten. Was meinen Sie?



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1109: ATX weiter leicht erholt, Verbund, FACC und Andritz gesucht, Wiener Börse grosser Profiteur dieser Marktphase




     

    Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon.


    Random Partner

    Kathrein Privatbank
    Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2055

      Featured Partner Video

      SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Rückgänge in den Ranks und bei den Punkten, dafür jetzt 4x Top100 und eine neue Landing Page

      Presented by mumak.me und win2day. Wir haben insgesamt weitere Rückgänge in den Rankings und bei den Punkten, dafür aber erstmals in der Ära dieses Podcasts vier mal Österreich in den Top100. Und e...

      Books josefchladek.com

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Tehching Hsieh
      One Year Performance 1978–1979
      2025
      Void

      Livio Piatti
      zooreal
      2003
      Kontrast Verlag

      Jacques Fivel
      CHINON DCM-206
      2025
      Le Plac’Art Photo

      Thonet
      Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
      1934
      Selbstverlag