29.11.2023, 2568 Zeichen
Die Warimpex-Gruppe hat in den ersten drei Quartalen den Gesamt-Umsatz um 16 Prozent auf 37,5 Mio. Euro steigern können. Dies sei auf gestiegene Umsatzerlöse aus einem höheren Vermietungsgrad der polnischen Büroimmobilien sowie dem seit Jänner 2023 vollvermieteten Avior Tower in St. Petersbugr zurückzuführen. Das EBIT verringerte sich von 21,5 Mio. auf 14,7 Mio. Euro, was durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Abschreibungen und Wertänderungen von 5,5 Mio. Euro auf -2 Mio. Euro bedingt sei, so das Unternehmen. Es wird ein Periodenergebnis in Höhe von 3,2 Mio. Euro ausgewiesen, gegenüber 13,6 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Immobilienverkäufe wie im Vorjahr in Budapest seien heuer ausgeblieben.
Im Fokus der Geschäftstätigkeit standen zuletzt der Beschluss eines neuen Bebauungsplans für Entwicklungen von Büro- und Gewerbeimmobilien in Darmstadt sowie die Fertigstellung des Mogilska 35 Office in Krakau nach dem Bilanzstichtag. Das Mogilska 35 Office in Krakau ist aktuell knapp zur Hälfte vermietet, der Mieterausbau läuft, wie es heißt. Ein großes Zukunftsprojekt von Warimpex sind Büroentwicklungen im deutschen Darmstadt. In der „Telekom-City“ direkt beim greet-Hotel bestehen entsprechende Grundstücksreserven in bester Lage. Mit dem erfolgreichen Beschluss des Bebauungsplans im September wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. So können nun Büro- und Gewerbeimmobilien mit maximal 77.500 m² Geschossfläche entstehen. Die Planung des ersten Projekts „West Yard 29“ mit ca. 13.800 m² BGF ist laut Warimpex bereits weit fortgeschritten. Nach dem Bilanzstichtag erfolgte das Ansuchen um Baugenehmigung. Der Baustart ist von einem günstigen Zeitfenster im Markt sowie von gesichertem Mieterinteresse abhängig und erfolgt frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2024.
Weitere Developments wie das multifunktionale MC 55 in Białystok mit ca. 38.500 m² und das Co-Living/Office Projekt Chopin mit ca. 21.200 m² in Krakau sind laut Warimpex in der Pipeline. Für beide Immobilienprojekte sei bereits eine Baugenehmigung erteilt. In Russland sind keine Neuentwicklungen geplant.
Großes Augenmerk des Managements gilt weiterhin den geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen wie Preis- und Zinserhöhungen. „Operativ liegt der Fokus auf dem Vorantreiben der Projekte auf vorhandenen Grundstücksreserven“, so CEO Franz Jurkowitsch. „Konzernweit besteht zudem das Ziel, die Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten durch entsprechende Immobilienzertifizierungen zu bestätigen und hochqualitative, moderne Arbeitsumgebungen zu schaffen.“
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Warimpex, Mogilska 35 Offices, Fotoquelle: Warimpex
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