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Scottish Re: Liquidation bestätigt ( Finanztrends)

09.03.2026, 1916 Zeichen

Die Abwicklung von Scottish Re (U.S.) tritt in eine entscheidende Phase. Nachdem sämtliche Rückversicherungsverträge bereits im Herbst 2023 beendet wurden, konzentrieren sich die Behörden nun auf die Verwertung der verbliebenen Vermögenswerte. Doch wie viel Kapital wird am Ende tatsächlich für die Gläubiger übrig bleiben?

Rechtssicherheit für Abwicklungsplan

Der Delaware Court of Chancery hat im vergangenen November den Liquidationsplan des staatlichen Versicherungsbeauftragten bestätigt. Damit wies das Gericht die Einwände verschiedener Interessengruppen zurück und schuf die notwendige Rechtssicherheit für den weiteren Prozess. Unmittelbar nach dieser Entscheidung wurden im Dezember die offiziellen Verfahren zur Prüfung der angemeldeten Forderungen eingeleitet.

Fokus auf Portfoliowerte

Für die Gläubiger steht nun die genaue Bewertung ihrer Ansprüche im Vordergrund. Die Höhe der künftigen Verteilungssumme hängt dabei maßgeblich davon ab, welchen Wert der Abwickler aus dem verbliebenen Investmentportfolio realisieren kann. Experten werten das Verfahren als wichtiges Beispiel für den regulatorischen Umgang mit sogenannten Run-off-Beständen im Lebensrückversicherungssektor.

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Zwar stuft das zuständige Gericht die genauen Auszahlungstermine derzeit noch als „noch festzulegen“ ein, doch die bestätigten Forderungsverfahren bilden nun das notwendige Fundament für die abschließende Verteilung der Mittel.

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(09.03.2026)

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