09.03.2026, 2997 Zeichen
Zwei neue Studien belegen die immense Schutzwirkung der kognitiven Reserve. Ein spezielles Speed-Training kann das Demenzrisiko demnach um ein Viertel reduzieren.
Eine Studie der Universität Padua mit über 1.000 Teilnehmern zeigt: Eine hohe kognitive Reserve bremst den geistigen Abbau deutlich. Besonders spannend ist ein Nebenbefund. Zwar schnitten Männer in den Rohdaten bei Tests oft besser ab. Diese Unterschiede verschwanden jedoch fast vollständig, sobald die individuelle kognitive Reserve berücksichtigt wurde.
Anzeige
Vergessen Sie im Alltag häufiger Namen oder Termine? Dieser kostenlose 2-Minuten-Selbsttest hilft Ihnen dabei, eine erste Einschätzung zu möglichen Warnsignalen zu erhalten. Jetzt anonymen Demenz-Selbsttest starten
Frauen profitierten in der Untersuchung besonders stark von einer Reserve, die durch anspruchsvolle Berufstätigkeit aufgebaut wurde. Die Forscher fordern deshalb, kognitiv fordernde Lebenserfahrungen und gleiche Karrierechancen ein Leben lang zu fördern.
Dass sich diese schützende Reserve aktiv trainieren lässt, beweist die jüngste Auswertung der großen ACTIVE-Studie. Über zwei Jahrzehnte verfolgten Forscher knapp 3.000 ältere Probanden. Diese absolvierten unterschiedliche Trainings: Gedächtnis-, Logik- oder Speed-Aufgaben.
Das Ergebnis nach 20 Jahren überrascht. Weder Gedächtnis- noch Logiktraining zeigten einen messbaren Schutz vor Demenz. Allein die Speed-Training-Gruppe, die auch Auffrischungssitzungen bekam, hatte ein um 25 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko. Die Gesamttrainingszeit betrug dabei weniger als 24 Stunden.
Anzeige
Um die mentale Fitness effektiv zu fördern, sind die richtigen Routinen entscheidend. Dieser Gratis-Report bietet Ihnen 11 alltagstaugliche Übungen und wertvolle Tipps, um Ihre Konzentration spürbar zu steigern. Kostenlosen Ratgeber für Gehirntraining anfordern
Beim erfolgreichen Training mussten visuelle Informationen immer schneller erkannt und verarbeitet werden. Experten vermuten, dass diese hohe Geschwindigkeit breitere neuronale Netzwerke aktiviert als klassische Rätsel.
Zudem basiert es auf implizitem Lernen – einer automatischen, unbewussten Fähigkeitsentwicklung. Diese Netzwerke im Gehirn könnten widerstandsfähiger gegen Abbau sein. Das würde den lang anhaltenden Schutzeffekt erklären.
Die neuen Erkenntnisse markieren einen Wendepunkt. Statt den geistigen Verfall nur medikamentös zu verlangsamen, rückt die aktive Prävention in den Fokus. Gesundheitsökonomen sehen enormes Potenzial, um Pflegekosten zu senken.
Die Zukunft wird in der frühen Vorsorge liegen. Da Alzheimer-Prozesse im Gehirn oft Jahrzete vor Symptomen beginnen, empfehlen Mediziner, den Aufbau der kognitiven Reserve nicht erst im Rentenalter zu starten. Gezieltes Training und lebenslanges Lernen ab 40 oder 50 könnten der Schlüssel sein.
Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter, AT&S 17x in 74 Handelstagen top, Duett mit Gregor Rosinger
VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
» Börse Social Depot Trading Kommentar (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 17.4.: Semperit (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Thomas Leissing Treasury & Finance Convention, Heiko Thieme (a...
» ATX am April-Verfallstag leicht im Minus – AT&S dominiert das Börsenjahr...
» PIR-News: Semperit, Addiko, Research zu AT&S, Erste Group (Christine Pet...
» Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter,...
» 1. Monthly Main Event Podcast Sendetermin (Christian Drastil)
» Egger Holzwerkstoffe: Wie ein Tiroler Familienunternehmen seine Finanzie...
» Börsepeople im Podcast S24/15: Thomas Leissing
» ATX-Trends: DO & CO, AT&S, OMV ...