27.02.2026, 3139 Zeichen
Die IOI Corporation hat mit ihren Zahlen zum ersten Halbjahr 2026 die Markterwartungen übertroffen und eine Serie von Kurszielanhebungen ausgelöst. Vor allem ein starkes zweites Quartal und eine gesteigerte Produktion im Plantagengeschäft trieben das Ergebnis nach oben. Kann die positive Dynamik bei den Rohstoffpreisen den zunehmenden Wettbewerbsdruck in der Fertigung dauerhaft kompensieren?
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 verzeichnete der Konzern einen Nettogewinn von 528,5 Millionen RM. Dies entspricht einer massiven Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem lediglich 111,1 Millionen RM erwirtschaftet wurden. Der Quartalsumsatz legte leicht auf 3,01 Milliarden RM zu.
Neben der operativen Stärke stützten externe Faktoren das Ergebnis: Ein positiver Währungsumrechnungseffekt auf Kredite und Einlagen steuerte 112 Millionen RM zum Quartalsgewinn bei. Auf Sicht des gesamten ersten Halbjahres stieg der Nettogewinn moderat von 821,8 Millionen RM auf 897,9 Millionen RM, während der Umsatz die Marke von sechs Milliarden RM überschritt.
Der operative Gewinn im Plantagengeschäft legte im ersten Halbjahr zu. Ausschlaggebend war hierfür eine um acht Prozent gestiegene Produktion von frischen Fruchtbündeln (FFB) sowie festere Preise für Palmölkerne. Diese Faktoren konnten den leichten Preisrückgang bei rohem Palmöl (CPO) vollständig auffangen.
Im ressourcenbasierten Fertigungssektor gelang dem Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone mit einem operativen Halbjahresergebnis von 103,6 Millionen RM. Allerdings verdeutlicht der direkte Vergleich zwischen dem ersten und zweiten Quartal die Herausforderungen: Sinkende Margen und ein schwieriges Umfeld im Raffineriegeschäft belasteten zuletzt die Profitabilität in diesem Segment.
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Als Reaktion auf die Bilanzvorlage passten mehrere Analysehäuser gestern ihre Einschätzungen an. RHB Research führt die Liste der Optimisten mit einem neuen Kursziel von 4,85 RM an. Auch die Hong Leong Investment Bank (4,73 RM) und Kenanga Research (4,35 RM) hoben ihre Zielmarken an und verwiesen dabei auf die Widerstandsfähigkeit der Erträge.
Anteilseigner erhalten am 24. März 2026 eine Zwischendividende von 5,5 Sen pro Aktie. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres prognostiziert das Management CPO-Preise von über 4.000 RM pro Tonne, getrieben durch ein saisonal knappes Angebot. Im Fertigungssektor stellt sich das Unternehmen hingegen auf einen anhaltend harten Wettbewerb durch indonesische Produzenten ein.
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