25.03.2026, 1906 Zeichen
Der Luftfahrtzulieferer FACC hat den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2025 um 11,3 Prozent auf 984,4 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis fiel mit 42,3 Mio. Euro um 49,4 Prozent höher aus, die EBIT-Marge konnte von 3,2 Prozent auf 4,3 Prozent verbessert werden. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 21,184 Mio. Euro (vs. 6,355 Mio. Euro in 2024). Wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist, soll für 2025 eine Dividende von 0,1 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Die Hauptversammlung findet am 28. Mai. statt.
Laut FACC hat das Effizienzsteigerungsprogramm CORE in allen Unternehmensbereichen einen positiven Effekt gezeigt. Insbesondere der vor vier Jahren in Betrieb genommene Standort Kroatien konnte aufgrund von Skaleneffekten wesentlich zu einer nachhaltigen Ergebnissteigerung in der Division Cabin Interiors beitragen. Produktverlagerungen, wie zum Beispiel die Fertigung der COMAC C919 Struktur- und Flugzeugkabinenausstattungen in China, unterstützen die globale Fertigungsstrategie der FACC zusätzlich, wie das Unternehmen mitteilt.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management der FACC ein weiteres Umsatzwachstum von 5 bis 15 Prozent. Auch im Geschäftsjahr 2026 wird weiterhin die Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms CORE sowie die weitere Verbesserung der EBIT-Marge im Zentrum stehen. Entwicklungen bei OEM-Bedarfen und in der Supply Chain beobachtet das FACC-Management sehr genau und kann bei Bedarf frühzeitig und flexibel reagieren, wie es heißt.
Derzeit würden 17.770 bestellte Verkehrsflugzeuge und ein Bedarf an über 42.000 neuen Passagierflugzeugen bis zum Jahr 2044 vorliegen, wie FACC betont. Die FACC wird zur Steigerung der Fertigungsraten von bereits bestehenden Projekten und zur Erschließung neuer Kundenprojekte weltweit bis zum Jahr 2030 insgesamt ca. 350 Mio. Euro investieren, u.a. werden, wie berichtet, 120 Mio. Euro in den Standortausbau in St. Martin investiert.
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FACC errichtet neues Hightech-Werk am Standort Oberösterreich. © FACC / Delta
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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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