15.04.2026, 1611 Zeichen
Agrana will bei der Hauptversammlung am 3. Juli für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorschlagen (Dividende 2024|25: 0,70 Euro je Aktie). Bezogen auf den Schlusskurs zum Geschäftsjahresende entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,0 Prozent. Laut Agrana orientieren sich die Ausschüttungen nicht nur am Ergebnis, sondern auch am Cashflow sowie an der Verschuldungssituation des Konzerns – bei gleichzeitiger Wahrung einer soliden Bilanzstruktur.
Nach vorläufigen Zahlen (vor Testat) erzielte Agrana im Geschäftsjahr 2025|26 (1. März 2025 bis 28. Februar 2026) ein operatives Ergebnis von 81,2 Mio. Euro (Vorjahr: 76,5 Mio. Euro). Das Ergebnis aus Sondereinflüssen belief sich auf –74,1 Mio. Euro (Vorjahr: –36,4 Mio. Euro) und beinhaltet eine nicht zahlungswirksame Wertminderung auf Anlagevermögen im Segment ACS – Zucker in Höhe von 46,0 Mio. Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) lag bei 3,2 Mio. Euro (Vorjahr: 40,5 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse der Gruppe betrugen 3.237,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3.514,0 Mio. Euro). Der Geschäftsbericht wird am 12. Mai veröffentlicht.
In einer ersten Prognose für das Geschäftsjahr 2026|27 (1. März 2026 bis 28. Februar 2027) erwartet das Unternehmen ein EBIT in einer Bandbreite von 70 bis 90 Mio. Euro (+3,2 Mio. Euro in 2025/2026). Beim Konzernumsatz wird ein leichter Anstieg erwartet (+1 Prozent bis +5 Prozent).
Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026|27 wird ein EBIT erwartet, das sehr deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraumes (Q1 2025|26: 5,7 Mio. Euro) liegt, wie das Unternehmen mitteilt.
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Austria Juice, Agrana, Credit: APA/Schedl/Agrana
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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