01.06.2026, 1857 Zeichen
Die börsenotierte Reploid verzeichnet starkes Interesse an seinen Lösungen seitens des Lebensmittelhandels und der lebensmittelproduzierenden Branche, etwa von Molkereien sowie gemüse- und fleischverarbeitenden Unternehmen, wie das Unternehmen mitteilt. Diese Sektoren würden erhebliche Entsorgungskosten für organische Reststoffe tragen und hätten zudem den Bedarf, die FLAG-Emissionen (Forest, Land and Agriculture) zu verringern. Aus diesem Grund hat Reploid ein eigenes Team eingesetzt, das das Potenzial zur Einsparung von CO2-Emissionen sowie mögliche Modelle zur Monetarisierung über CO2-Zertifikate evaluiert. Mit diesen Zertifikaten könnte das Unternehmen in Zukunft eine weitere Ertragsquelle erschließen. In einem ersten Schritt hat Reploid das Projekt zur Ermittlung des CO2-Fußabdrucks (geplant ist eine TÜV-Zertifizierung nach ISO 14067 - Product Carbon Footprint) und eines Life Cycle Assessments ("LCA", Lebenszyklusanalyse) gestartet. Zudem führt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge derzeit Managementsysteme nach ISO 9001 und ISO 14001 ein, um Qualität und Umweltverantwortung noch nachhaltiger zu verankern, wie es heißt. Auf Basis der Ergebnisse kann das Unternehmen in Zukunft seinen Beitrag zur Verringerung von Scope-3-Emissionen quantifizieren und belegen. Philip Pauer, CEO und Gründer von Reploid: "Anstatt organische Reststoffe zu verbrennen oder zu deponieren, wodurch enorme Mengen an CO2 und Methan entstehen, werden sie von unseren Insektenlarven verarbeitet. Die Larven eignen sich als Futtermittel für Hühner und Schweine oder in weiterverarbeiteter Form als Rohstoff für verschiedenste Industrien. Zudem liefern die Larven mit ihren Aus- und Abscheidungen die Basis für 100 Prozent organischen und regionale hergestellten Dünger. So trägt unser System dazu bei, Emissionen entlang der Wertschöpfungskette zu vermeiden."
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Reploid, ReFarmUnit-Technologie, Foto: Reploid
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