25.03.2026, 2375 Zeichen
Mobotix blickt auf ein zweigeteiltes Geschäftsjahr zurück. Während das US-Geschäft und Spezialsegmente wie Thermal-Kameras für deutliche Zuwächse sorgten, leitet der neue Großaktionär Certina einen harten Sparkurs ein, um die Profitabilität nachhaltig zu sichern.
Regionale Kontraste in der Bilanz
Der Konzernumsatz kletterte im abgelaufenen Turnus um 5,3 Prozent auf 52,7 Millionen Euro. Dieser Zuwachs speist sich vor allem aus einer starken Nachfrage in Übersee, während das Geschäft in anderen Regionen deutlich rückläufig war. Die regionale Umsatzentwicklung im Überblick:
- USA: +46 Prozent
- Americas (Gesamt): +25 Prozent
- EMEA: +10 Prozent
- APAC: -23 Prozent
Im Heimmarkt DACH zeigten sich die Erlöse stabil. Die Schwäche im asiatisch-pazifischen Raum konnte durch die Dynamik in Nordamerika und Europa jedoch mehr als ausgeglichen werden.
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Fokus auf Thermal-Technik
Besonders dynamisch entwickelte sich das Thermal-Segment, das mit einem Umsatzplus von 40 Prozent auf 8,1 Millionen Euro zum wichtigen Wachstumstreiber avancierte. Auch die Spezialsoftware VAXTOR für optische Zeichenerkennung steuerte mit einem Zuwachs von 7,4 Prozent positiv zum Gesamtergebnis bei. Insgesamt stieg der reine Produktumsatz damit auf 46,0 Millionen Euro.
Radikaler Umbau unter Certina
Hinter den Kulissen befindet sich das Unternehmen in einer tiefgreifenden Transformation. Nachdem Certina im April vergangenen Jahres die Mehrheit von Konica Minolta übernommen hatte, folgte im Oktober der Start eines umfassenden Restrukturierungsprogramms. Ziel ist es, die Kostenbasis im laufenden Geschäftsjahr massiv zu senken.
Das Management plant Einsparungen in Höhe von 6,0 Millionen Euro, nimmt dafür jedoch zunächst Einmalkosten von 2,1 Millionen Euro in Kauf. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Pakets entscheidet nun darüber, ob die Wachstumsraten im US-Markt zeitnah in eine höhere operative Marge übersetzt werden können.
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Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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