29.05.2026, 1848 Zeichen
Die Uniqa Gruppe hat die verrechneten Prämien im 1. Quartal um 14,4 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro erhöhen können. Die Schaden- und Unfallversicherung – mit rund 68 Prozent größtes Segment der Gruppe – verzeichnete ein Prämienwachstum von 19,5 Prozent auf 1.904 Mio. Euro. Wesentlichen Anteil daran hat laut Uniqa die Rückversicherungsgesellschaft Uniqa Re in Zürich, deren externes Geschäftsvolumen saisonal bedingt im 1. Quartal immer besonders stark ausfällt. „Mit einem Prämienplus von 4,2 Prozent in Österreich und von 6,2 Prozent in unseren internationalen Märkten, unterstützt vom starken Wachstum unserer Rückversicherungsgesellschaft in Zürich, beweist unser diversifiziertes Geschäftsmodell seine Resilienz angesichts geopolitischer Unsicherheiten“, kommentiert Uniqa-CEO Andreas Brandstetter. "Gerade in Zeiten volatiler Kapitalmärkte ist die Profitabilität des versicherungstechnischen Kerngeschäfts, die um 5,3 Prozent auf 210 Mio. Euro gestiegen ist, von besonderer Bedeutung,“ ergänzt er. Das Konzernergebnis netto hat sich im Perioden-Vergleich um 7,5 Prozent auf 128 Mio. Euro verbessert. Die Combined Ratio netto liegt bei 91,0 Prozent (Q1/ 2025: 88,2 Prozent). Das Kapitalanlageergebnis stieg trotz anhaltender Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten auf 151 Mio. Euro (Q1/2025: 109 Mio. Euro). Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II blieb nahezu unverändert bei 272 Prozent (31. Dezember 2025: 275 Prozent). Für das Geschäftsjahr 2026 liegt der Fokus laut Uniqa "unverändert auf starkem Wachstum bei gleichzeitig attraktiven versicherungstechnischen Margen in unseren beiden Kernmärkten Österreich und CEE, sowie auf dem schrittweisen, profitablen Ausbau unseres externen Rückversicherungsgeschäfts," wie es heißt. Es wird weiter von einem Ergebnis vor Steuer von 540 bis 570 Mio. Euro für das Gesamtjahr ausgegangen.
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