Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Profitieren vom Technologiewechsel bei den Sicherheits-Infrastrukturen

Magazine aktuell


#gabb aktuell



23.04.2026, 13457 Zeichen

Für Frequentis war 2025 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher erläutert im Interview, mit welchen Produkten das Wiener Unternehmen vom technologischen Wandel bei den sicherheitskritischen Infrastrukturen im Flugverkehr, in der öffentlichen Sicherheit und im Verkehr auf der Schiene und zur See profitiert.

 

Frequentis ist 2025 beim Umsatz um fast 21 Prozent gewachsen, die EBIT-Marge hat sich um 140 Basispunkte auf 8,1 Prozent verbessert. Was gab den Ausschlag?

 

Strategisch haben wir in den letzten Jahren einiges richtig gemacht. Zum einen durch die Verbreiterung des Produktportfolios mit Übernahmen. Zugleich haben wir durch unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung regulatorische Anforderungen im sicherheitskritischen Bereich rechtzeitig adressieren können. Mit dem Ergebnis, dass wir 2025 substanziell in der Breite in den meisten Regionen und vertikalen Geschäftseinheiten gewachsen sind und die Früchte dessen ernten, was wir vor Jahren begonnen haben. Dazu kommt: im Vergleich zu vielen anderen Industrien sind wir in einem positiven Marktumfeld unterwegs. Das Thema Sicherheit spielt eine immer größere Rolle und die deutlich wachsende Zahl an neuen Flugzeugen im internationalen Luftraum erfordert entsprechende Kommunikationsstrukturen für die Flugsicherung.

 

Wo sehen Sie auf Kundenseite die größten Impulse?

 

Wir sehen einen Technologiewechsel bei den Sicherheits-Infrastrukturen, und zwar weg von geschlossenen, proprietären Systemen in Richtung cloudfähige Systeme. Ganz einfach, weil in den Flugsicherungen die Anpassungsgeschwindigkeit von operationellen oder regulatorischen Anforderungen deutlich erhöht werden muss. Um es plastisch auszudrücken: In den derzeitigen Systemen dauert das viel zu lange, weil die technische Code-Struktur der Software eher einem Spaghetti-Code gleicht. Ersetzt werden sie jetzt durch Lasagne-Schichtenmodelle aus der modernen IT.  

 

Ist dieser Paradigmenwechsel kommerziell ausgereift?

 

Diese technologische Umstellung wird uns auf Sicht der nächsten Jahre eine gute Pipeline im Bereich der Flugsicherung bescheren. Frequentis konnte hier zum Jahresanfang schon die ersten Förderprogramme gewinnen, wo diese Technologie umgebaut werden soll in Richtung serviceorientierte Cloud-Native-Architektur. Die ersten Flugsicherungen schreiben schon diese neue Art von Systemen aus.

 

Wir sprechen hier über den Luftverkehr. Was tut sich im öffentlichen Sicherheits- und Verkehrsbereich?

 

Hier profitiert Frequentis von zwei Entwicklungen. Bis 2036 geht in der Industrie der Funkstandard GSM-R außer Betrieb. Das ist eine zum Ende der neunziger Jahre etablierte Kommunikationstechnologie, die Bahninfrastruktur basiert noch darauf. Genau hier kommt Mission X von Frequentis mit Daten-, Video- und Sprachkommunikation ins Spiel. Mit der Beteiligung an Nemergent Solutions aus Spanien 2024 haben wir die Expertise eines der führenden Softwarehersteller für diese Marktnische erworben. Wie man mit dem Auftrag in Großbritannien zu einer cloudbasierten Leitstelle für alle rund 300.000 Einsatzkräfte gesehen hat, sichern wir uns in Europa hier die ersten Aufträge im Rahmen derzeit laufenden größeren Ausschreibungen. Dasselbe gilt für den Mobilfunk für die öffentliche Sicherheit, wo der TETRA-Standard vor dem end-of-life steht.

 

… ein Standard, der sich als multimediale Plattform kaum eignet.

 

Ähnlich wie GSM-R ist TETRA sehr dünnbandig mit extrem wenig Möglichkeiten für Datentransfers. Der G7-Gipfel in Schloss Ellmau 2015, bei dem Frequentis seine technologische Expertise einbrachte, lieferte ein anschauliches Beispiel dafür. Die Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Ländern konnten nicht miteinander in den vorhandenen Funksystemen kommunizieren. Mit MCX versuchen wir einen europäischen Standard im Schichtenmodell zu etablieren. Die Kunden haben damit eine freie Auswahl an Lieferanten. Sie können wie in einem App-Store unterschiedliche Applikationen für das Schichtenmodell erwerben. Damit vermeiden sie, sich wie in der Vergangenheit an einzelne Lieferanten zu binden – mit deren eigenen Standards, die gerade in Europa nicht mit anderen Anbietern aus anderen Ländern interoperabel waren.

 

Auf dem US-Markt schaffte Frequentis 2025 ein Umsatzwachstum von 80 Prozent. Erwarten Sie auch dieses Jahr eine anhaltend hohe Wachstumsdynamik und in welchen Bereichen investiert Frequentis hier gerade vor Ort?

 

Das Wachstum 2025 war stark geprägt durch den APCS-Auftrag der US-Flugsicherungs-Behörde FAA (Federal Aviation Administration). Hier geht es um die Umstellung auf IP bei der Boden-Luft-Kommunikation im Flugsicherungsnetz der USA. Die neue US-Regierung stellt größere Budgets für die Modernisierung der Flugsicherung-Infrastruktur zur Verfügung. Das kommt uns zugute, weil die technologischen Innovationen hier aus Europa kommen. Hier in Europa haben wir auf enger Fläche den komplexesten Luftraum mit unterschiedlichen Lufthoheiten. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen hinsichtlich Interoperabilität, Automatisierung und Digitalisierung. 

 

Wie schafft es Frequentis, auch vom US-Militär immer neue Aufträge an Land zu ziehen?

 

Wir sind seit mehr als 20 Jahren in den USA präsent. 2025 haben wir für militärische Anwendungen eine eigene Niederlassung eröffnet, die mit dem „top secret“-Siegel klassifiziert ist. Der Präsident ist ein früherer General der US Air Force. Was für uns noch mehr die Chancen erhöht, klassifizierte Projekte zu adressieren und zu gewinnen. Aber auch auf den europäischen Märkten sind wir sehr gut aufgestellt. In Europa ist die Erneuerung geprägt durch das Forschungsprogramm SESAR, was auf Sicht der nächsten Jahre entsprechendes Wachstumspotenzial generiert.

 

Dagegen schrumpfte der Umsatz Asien zuletzt.

 

Asien ist ein sehr komplexer Markt, was die Bedingungen bei den Ausschreibungen angeht. Der Rückgang war Verschiebungen nach Ausschreibungen geschuldet. Diese Projekte starten 2026 und werden danach umsatzwirksam. Der Flugverkehr in der Region wächst jährlich um sechs bis sieben Prozent, dementsprechend voll ist die Pipeline. In Südostasien sind wir hier aktiv, vor allem in Singapur, Malaysia und Thailand. Der Mittlere Osten ist ebenfalls wichtig, auch wenn das Geschäft gerade durch den Irankrieg eingeschränkt ist.

 

Die Frequentis-Aktie war 2025 der Topperformer an der Wiener Börse. Gleichzeitig ist die Bewertung auf ein 2027er-KGV von knapp 25 gestiegen. Wie kann Frequentis vermeiden, zu einem Opfer der unter Börsianern deutlich gestiegenen Erwartungen zu erwarten?

 

Wir sind in zwei Wachstumsmärkten unterwegs, der öffentlichen Sicherheit und der Digitalisierung des wachsenden internationalen Luftverkehrs. Die Investoren reagieren positiv darauf, dass wir als Spezialist unsere Marktanteile ausbauen, im Branchenvergleich überproportional beim Umsatz wachsen und es gleichzeitig schaffen, die Margen zu verbessern. Der zweite große Schub für das gestiegene Investoreninteresse ist sicher, dass Frequentis mit inzwischen rund 20 Prozent Umsatzanteil beim Defense-Business überproportional von den erhöhten NATO-Ausgaben profitieren wird. Last but not least kamen psychologische Effekte zum Tragen. Für Investoren war es sicher schockierend zu sehen, wie leicht es eigentlich ist, mit Drohnen in den europäischen Luftraum einzudringen.

 

Wie hat sich Frequentis hier in das Drohnengeschäft eingeklinkt?

 

Die Verantwortung für die Identifizierung von feindlichen Drohnen ist noch unklar. Außer in geschützten Zonen wie Airports ist die Flugsicherung lediglich zuständig für den kontrollierten Luftraum über 400 Fuß Höhe (120 Meter, Anm.). Für die Integration von Drohnen haben wir im bayerischen Manching ein Forschungsprogramm am Laufen. Dort probt Frequentis in Verbindung mit der militärischen Flugsicherung, wie Drohnen als feindliche und unbekannte Flugobjekte erkannt werden. Wir bilden mit unseren Kommunikationslösungen die gesamte Daten-Drehscheibe ab, etwa indem wir identifizieren, ob Drohnen registriert sind und einen Flugplan eingereicht haben.

 

Für die Einsatzzentralen bei Polizei und Feuerwehr hat Frequentis in Deutschland bereits

etliche Großprojekte erfolgreich abgeschlossen. Wo sind Aufträge in ähnlicher Größenordnung am ehesten im Ausland denkbar?

 

Im Kontrollraum reden wir über unsere digitale Multimedia-Kommunikationsplattform LifeX, die inzwischen in den Einsatzzentralen der Polizei in mehr als der Hälfte der deutschen Bundesländer installiert sind. Großbritannien ist ein ähnlich großer Markt für uns. Hier implementieren wir innerhalb eines Konsortiums mit IBM MissionX ins Netzwerk für die Kommunikation über 5G-Funknetze zwischen Einsatzkräfte und Leitstellen.  

 

Die Kundenbasis von Frequentis wurde in den letzten Jahren immer internationaler. Trifft das auch für die Investorenbasis zu?

 

Die frühere D-A-CH-Lastigkeit hat sich deutlich erweitert, vor allem seit die Frequentis-Aktie bei der Marktkapitalisierung die Milliardenmarke überschritten hat und die täglichen Handelsvolumina deutlich gestiegen sind. Wir haben jetzt Investoren aus den USA, Australien, Großbritannien und Skandinavien an Bord, für die das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle spielt.

 

Was sind die wichtigsten Ziele für 2026?

 

Wir wollen die Wertschöpfungskette optimieren, die mit den Investitionen der Kunden in die Cloud-Infrastruktur komplexer wird. Es geht dabei auch um die Skalierung von Knowhow, was uns in der Entwicklung der Margen sicher helfen wird.

 

-------

 

Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e_reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Frequentis“ und/oder „Verteiler Nebenwerte“ für unseren Nebenwerte-Newsletter.

 

Frequentis AG

ISIN: ATFREQUENT09

www.frequentis.com

Land: Österreich

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit dem in dieser Meldung genannten Unternehmen kann ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag existieren. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher im Interesse des Unternehmens. Aktien des genannten Unternehmens können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) – befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen, die auf der Unternehmenswebseite verfügbar sind, berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

 

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich-Ebert-Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an e_reuter@dr-reuter.eu



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/22: Judith Pap




 

Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Strabag, Zumtobel, Lenzing, Agrana, Uniqa, Wolford, RBI, OMV, Porr, Palfinger, Fabasoft, Rosgix, Erste Group, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Wiener Privatbank, Warimpex, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, Deutsche Post, Caterpillar.


Random Partner

Vienna International Airport
Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Hannover Rück
    BSN MA-Event Hannover Rück
    Star der Stunde: Kapsch TrafficCom 0.56%, Rutsch der Stunde: Palfinger -0.93%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 13-14: Verbund(1)
    Smeilinho zu Polytec Group
    Smeilinho zu Semperit
    Smeilinho zu RBI
    Smeilinho zu Erste Group
    Star der Stunde: FACC 0.9%, Rutsch der Stunde: Erste Group -1.83%

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S24/15: Thomas Leissing

    Thomas Leissing ist CFO der Egger Holzwerkstoffe GmbH. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt hatten wir im Kapitalmarktumfeld immer wieder Kontakt, Egger war starker Emittent von Retailanleihen an der...

    Books josefchladek.com

    Fabrizio Strada
    Strada
    2025
    89books

    Stephen Shore
    Uncommon Places
    1982
    Aperture

    Daido Moriyama
    Farewell Photography (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Dimitri Bogachuk
    Atlantic
    2025
    form.

    Olga Ignatovich
    In the Shadow of the Big Brother
    2025
    Arthur Bondar Collection WWII

    Profitieren vom Technologiewechsel bei den Sicherheits-Infrastrukturen


    23.04.2026, 13457 Zeichen

    Für Frequentis war 2025 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher erläutert im Interview, mit welchen Produkten das Wiener Unternehmen vom technologischen Wandel bei den sicherheitskritischen Infrastrukturen im Flugverkehr, in der öffentlichen Sicherheit und im Verkehr auf der Schiene und zur See profitiert.

     

    Frequentis ist 2025 beim Umsatz um fast 21 Prozent gewachsen, die EBIT-Marge hat sich um 140 Basispunkte auf 8,1 Prozent verbessert. Was gab den Ausschlag?

     

    Strategisch haben wir in den letzten Jahren einiges richtig gemacht. Zum einen durch die Verbreiterung des Produktportfolios mit Übernahmen. Zugleich haben wir durch unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung regulatorische Anforderungen im sicherheitskritischen Bereich rechtzeitig adressieren können. Mit dem Ergebnis, dass wir 2025 substanziell in der Breite in den meisten Regionen und vertikalen Geschäftseinheiten gewachsen sind und die Früchte dessen ernten, was wir vor Jahren begonnen haben. Dazu kommt: im Vergleich zu vielen anderen Industrien sind wir in einem positiven Marktumfeld unterwegs. Das Thema Sicherheit spielt eine immer größere Rolle und die deutlich wachsende Zahl an neuen Flugzeugen im internationalen Luftraum erfordert entsprechende Kommunikationsstrukturen für die Flugsicherung.

     

    Wo sehen Sie auf Kundenseite die größten Impulse?

     

    Wir sehen einen Technologiewechsel bei den Sicherheits-Infrastrukturen, und zwar weg von geschlossenen, proprietären Systemen in Richtung cloudfähige Systeme. Ganz einfach, weil in den Flugsicherungen die Anpassungsgeschwindigkeit von operationellen oder regulatorischen Anforderungen deutlich erhöht werden muss. Um es plastisch auszudrücken: In den derzeitigen Systemen dauert das viel zu lange, weil die technische Code-Struktur der Software eher einem Spaghetti-Code gleicht. Ersetzt werden sie jetzt durch Lasagne-Schichtenmodelle aus der modernen IT.  

     

    Ist dieser Paradigmenwechsel kommerziell ausgereift?

     

    Diese technologische Umstellung wird uns auf Sicht der nächsten Jahre eine gute Pipeline im Bereich der Flugsicherung bescheren. Frequentis konnte hier zum Jahresanfang schon die ersten Förderprogramme gewinnen, wo diese Technologie umgebaut werden soll in Richtung serviceorientierte Cloud-Native-Architektur. Die ersten Flugsicherungen schreiben schon diese neue Art von Systemen aus.

     

    Wir sprechen hier über den Luftverkehr. Was tut sich im öffentlichen Sicherheits- und Verkehrsbereich?

     

    Hier profitiert Frequentis von zwei Entwicklungen. Bis 2036 geht in der Industrie der Funkstandard GSM-R außer Betrieb. Das ist eine zum Ende der neunziger Jahre etablierte Kommunikationstechnologie, die Bahninfrastruktur basiert noch darauf. Genau hier kommt Mission X von Frequentis mit Daten-, Video- und Sprachkommunikation ins Spiel. Mit der Beteiligung an Nemergent Solutions aus Spanien 2024 haben wir die Expertise eines der führenden Softwarehersteller für diese Marktnische erworben. Wie man mit dem Auftrag in Großbritannien zu einer cloudbasierten Leitstelle für alle rund 300.000 Einsatzkräfte gesehen hat, sichern wir uns in Europa hier die ersten Aufträge im Rahmen derzeit laufenden größeren Ausschreibungen. Dasselbe gilt für den Mobilfunk für die öffentliche Sicherheit, wo der TETRA-Standard vor dem end-of-life steht.

     

    … ein Standard, der sich als multimediale Plattform kaum eignet.

     

    Ähnlich wie GSM-R ist TETRA sehr dünnbandig mit extrem wenig Möglichkeiten für Datentransfers. Der G7-Gipfel in Schloss Ellmau 2015, bei dem Frequentis seine technologische Expertise einbrachte, lieferte ein anschauliches Beispiel dafür. Die Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Ländern konnten nicht miteinander in den vorhandenen Funksystemen kommunizieren. Mit MCX versuchen wir einen europäischen Standard im Schichtenmodell zu etablieren. Die Kunden haben damit eine freie Auswahl an Lieferanten. Sie können wie in einem App-Store unterschiedliche Applikationen für das Schichtenmodell erwerben. Damit vermeiden sie, sich wie in der Vergangenheit an einzelne Lieferanten zu binden – mit deren eigenen Standards, die gerade in Europa nicht mit anderen Anbietern aus anderen Ländern interoperabel waren.

     

    Auf dem US-Markt schaffte Frequentis 2025 ein Umsatzwachstum von 80 Prozent. Erwarten Sie auch dieses Jahr eine anhaltend hohe Wachstumsdynamik und in welchen Bereichen investiert Frequentis hier gerade vor Ort?

     

    Das Wachstum 2025 war stark geprägt durch den APCS-Auftrag der US-Flugsicherungs-Behörde FAA (Federal Aviation Administration). Hier geht es um die Umstellung auf IP bei der Boden-Luft-Kommunikation im Flugsicherungsnetz der USA. Die neue US-Regierung stellt größere Budgets für die Modernisierung der Flugsicherung-Infrastruktur zur Verfügung. Das kommt uns zugute, weil die technologischen Innovationen hier aus Europa kommen. Hier in Europa haben wir auf enger Fläche den komplexesten Luftraum mit unterschiedlichen Lufthoheiten. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen hinsichtlich Interoperabilität, Automatisierung und Digitalisierung. 

     

    Wie schafft es Frequentis, auch vom US-Militär immer neue Aufträge an Land zu ziehen?

     

    Wir sind seit mehr als 20 Jahren in den USA präsent. 2025 haben wir für militärische Anwendungen eine eigene Niederlassung eröffnet, die mit dem „top secret“-Siegel klassifiziert ist. Der Präsident ist ein früherer General der US Air Force. Was für uns noch mehr die Chancen erhöht, klassifizierte Projekte zu adressieren und zu gewinnen. Aber auch auf den europäischen Märkten sind wir sehr gut aufgestellt. In Europa ist die Erneuerung geprägt durch das Forschungsprogramm SESAR, was auf Sicht der nächsten Jahre entsprechendes Wachstumspotenzial generiert.

     

    Dagegen schrumpfte der Umsatz Asien zuletzt.

     

    Asien ist ein sehr komplexer Markt, was die Bedingungen bei den Ausschreibungen angeht. Der Rückgang war Verschiebungen nach Ausschreibungen geschuldet. Diese Projekte starten 2026 und werden danach umsatzwirksam. Der Flugverkehr in der Region wächst jährlich um sechs bis sieben Prozent, dementsprechend voll ist die Pipeline. In Südostasien sind wir hier aktiv, vor allem in Singapur, Malaysia und Thailand. Der Mittlere Osten ist ebenfalls wichtig, auch wenn das Geschäft gerade durch den Irankrieg eingeschränkt ist.

     

    Die Frequentis-Aktie war 2025 der Topperformer an der Wiener Börse. Gleichzeitig ist die Bewertung auf ein 2027er-KGV von knapp 25 gestiegen. Wie kann Frequentis vermeiden, zu einem Opfer der unter Börsianern deutlich gestiegenen Erwartungen zu erwarten?

     

    Wir sind in zwei Wachstumsmärkten unterwegs, der öffentlichen Sicherheit und der Digitalisierung des wachsenden internationalen Luftverkehrs. Die Investoren reagieren positiv darauf, dass wir als Spezialist unsere Marktanteile ausbauen, im Branchenvergleich überproportional beim Umsatz wachsen und es gleichzeitig schaffen, die Margen zu verbessern. Der zweite große Schub für das gestiegene Investoreninteresse ist sicher, dass Frequentis mit inzwischen rund 20 Prozent Umsatzanteil beim Defense-Business überproportional von den erhöhten NATO-Ausgaben profitieren wird. Last but not least kamen psychologische Effekte zum Tragen. Für Investoren war es sicher schockierend zu sehen, wie leicht es eigentlich ist, mit Drohnen in den europäischen Luftraum einzudringen.

     

    Wie hat sich Frequentis hier in das Drohnengeschäft eingeklinkt?

     

    Die Verantwortung für die Identifizierung von feindlichen Drohnen ist noch unklar. Außer in geschützten Zonen wie Airports ist die Flugsicherung lediglich zuständig für den kontrollierten Luftraum über 400 Fuß Höhe (120 Meter, Anm.). Für die Integration von Drohnen haben wir im bayerischen Manching ein Forschungsprogramm am Laufen. Dort probt Frequentis in Verbindung mit der militärischen Flugsicherung, wie Drohnen als feindliche und unbekannte Flugobjekte erkannt werden. Wir bilden mit unseren Kommunikationslösungen die gesamte Daten-Drehscheibe ab, etwa indem wir identifizieren, ob Drohnen registriert sind und einen Flugplan eingereicht haben.

     

    Für die Einsatzzentralen bei Polizei und Feuerwehr hat Frequentis in Deutschland bereits

    etliche Großprojekte erfolgreich abgeschlossen. Wo sind Aufträge in ähnlicher Größenordnung am ehesten im Ausland denkbar?

     

    Im Kontrollraum reden wir über unsere digitale Multimedia-Kommunikationsplattform LifeX, die inzwischen in den Einsatzzentralen der Polizei in mehr als der Hälfte der deutschen Bundesländer installiert sind. Großbritannien ist ein ähnlich großer Markt für uns. Hier implementieren wir innerhalb eines Konsortiums mit IBM MissionX ins Netzwerk für die Kommunikation über 5G-Funknetze zwischen Einsatzkräfte und Leitstellen.  

     

    Die Kundenbasis von Frequentis wurde in den letzten Jahren immer internationaler. Trifft das auch für die Investorenbasis zu?

     

    Die frühere D-A-CH-Lastigkeit hat sich deutlich erweitert, vor allem seit die Frequentis-Aktie bei der Marktkapitalisierung die Milliardenmarke überschritten hat und die täglichen Handelsvolumina deutlich gestiegen sind. Wir haben jetzt Investoren aus den USA, Australien, Großbritannien und Skandinavien an Bord, für die das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle spielt.

     

    Was sind die wichtigsten Ziele für 2026?

     

    Wir wollen die Wertschöpfungskette optimieren, die mit den Investitionen der Kunden in die Cloud-Infrastruktur komplexer wird. Es geht dabei auch um die Skalierung von Knowhow, was uns in der Entwicklung der Margen sicher helfen wird.

     

    -------

     

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e_reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Frequentis“ und/oder „Verteiler Nebenwerte“ für unseren Nebenwerte-Newsletter.

     

    Frequentis AG

    ISIN: ATFREQUENT09

    www.frequentis.com

    Land: Österreich

     

    Disclaimer/Risikohinweis

     

    Interessenkonflikte: Mit dem in dieser Meldung genannten Unternehmen kann ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag existieren. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher im Interesse des Unternehmens. Aktien des genannten Unternehmens können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) – befinden.

     

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

     

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

     

    Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

     

    Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen, die auf der Unternehmenswebseite verfügbar sind, berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft.

     

    Zukunftsgerichtete Aussagen

     

    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

     

    Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

     

    Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

     

    Dr. Reuter Investor Relations

    Dr. Eva Reuter

    Friedrich-Ebert-Anlage 35-37

    60327 Frankfurt

    +49 (0) 69 1532 5857

    www.dr-reuter.eu

     

    Für Fragen bitte Nachricht an e_reuter@dr-reuter.eu



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S24/22: Judith Pap




     

    Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Strabag, Zumtobel, Lenzing, Agrana, Uniqa, Wolford, RBI, OMV, Porr, Palfinger, Fabasoft, Rosgix, Erste Group, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Wiener Privatbank, Warimpex, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, Deutsche Post, Caterpillar.


    Random Partner

    Vienna International Airport
    Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Hannover Rück
      BSN MA-Event Hannover Rück
      Star der Stunde: Kapsch TrafficCom 0.56%, Rutsch der Stunde: Palfinger -0.93%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 13-14: Verbund(1)
      Smeilinho zu Polytec Group
      Smeilinho zu Semperit
      Smeilinho zu RBI
      Smeilinho zu Erste Group
      Star der Stunde: FACC 0.9%, Rutsch der Stunde: Erste Group -1.83%

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S24/15: Thomas Leissing

      Thomas Leissing ist CFO der Egger Holzwerkstoffe GmbH. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt hatten wir im Kapitalmarktumfeld immer wieder Kontakt, Egger war starker Emittent von Retailanleihen an der...

      Books josefchladek.com

      L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)

      1937
      Editions Perceval

      Jack Davison
      13–15 November. Portraits: London
      2026
      Helions

      Ryuji Miyamoto
      Kobe 1995 After the Earthquake
      1995
      Telescope

      Anton Bruehl
      Mexico
      1933
      Delphic Studios

      John Gossage
      LAMF (Special Edition)
      2026
      Magic Hour Press