Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





S&P 500: Fünfte rote Woche ( Finanztrends)

28.03.2026, 3528 Zeichen

Der Freitag lieferte kein versöhnliches Ende. Der S&P 500 rutschte um 1,67 Prozent auf 6.368,85 Punkte ab und beendete damit die fünfte Verlustwoche in Folge — ein Zeichen, dass die Geduld der Anleger merklich schwindet. Der Iran-Krieg sitzt wie ein Stachel im Fleisch der Märkte, und es ist keine Linderung in Sicht.

Technologielastige Indizes trifft es noch härter. Der Nasdaq 100 fiel auf Wochensicht um 3,2 Prozent und befindet sich offiziell im Korrekturbereich, also mehr als zehn Prozent unterhalb seines jüngsten Rekordhochs. Der S&P 500 liegt inzwischen rund 7,2 Prozent unter seinem letzten Spitzenwert. Experten verweisen darauf, dass Korrekturen zwischen fünf und zehn Prozent historisch gesehen normal sind — die Geschwindigkeit des Abschwungs aber bereitet dennoch Unbehagen.

Hormus-Straße als Angstfaktor Nr. 1

Das Kernproblem ist bekannt: Die Straße von Hormus bleibt für Tankerschiffe faktisch gesperrt. Durch diesen Engpass fließt rund ein Fünftel des weltweiten Öls — und die Unterbrechung trifft die globale Energieversorgung empfindlich. Brent-Rohöl kletterte zuletzt auf über 111 Dollar je Barrel, WTI auf knapp 98,50 Dollar. Seit Kriegsbeginn hat Brent rund 44 Prozent zugelegt.

Trump verlängerte am Donnerstag sein Ultimatum an Teheran abermals — diesmal bis zum 6. April. Angriffe auf iranische Energieanlagen sind damit vorerst vom Tisch, doch die Märkte lassen sich von dieser Atempause kaum beruhigen. Israel kündigte parallel eine Ausweitung seiner Angriffe im Iran an. Iranische paramilitärische Verbände sperrten drei Containerschiffe an der Hormus-Straße.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei S&P 500?

Inflation kehrt zurück — und mit ihr die Zinsfantasie

Die Ölpreisexplosion hinterlässt ihre Spuren auch bei den Inflationserwartungen. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan sank im März auf den tiefsten Stand seit Dezember 2025, wobei besonders Haushalte mit mittlerem und höherem Einkommen ihre Stimmung deutlich eintrübten. Die Einjahres-Inflationserwartungen verzeichneten den stärksten monatlichen Anstieg seit April 2025.

Die Fed ließ die Zinsen zuletzt unverändert, deutete aber auf möglichen Inflationsdruck durch den Energieschock hin. Am Markt preisen Anleger inzwischen kaum noch Zinssenkungen für 2026 ein — stattdessen kursieren erste Überlegungen zu möglichen Zinserhöhungen. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentierte zwischenzeitlich auf dem höchsten Stand seit Juli 2025.

Als wäre das nicht genug, teilte China mit, zwei Handelsuntersuchungen gegen die USA einzuleiten — kurz vor dem erwarteten Gipfeltreffen zwischen Trump und Xi Jinping. Der ohnehin schwelende Handelsstreit zwischen beiden Ländern bekommt damit neue Nahrung und drückt zusätzlich auf die ohnehin angespannte Anlegerstimmung.

Anzeige

S&P 500 vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

Öl-Konzerne wie Exxon Mobil und Chevron profitieren von der Preisrally und stiegen um 2,6 beziehungsweise 1,8 Prozent. Für den breiten Markt überwiegen jedoch klar die Belastungen — und solange die Hormus-Straße gesperrt bleibt, dürfte das auch so bleiben.

Anzeige

S&P 500-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue S&P 500-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten S&P 500-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für S&P 500-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

S&P 500: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(28.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM.


Random Partner

Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Etwas fester und knapp unter High (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 24.6.: Kapsch, Do&Co (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Philipp Pölzl (audio cd.at)

» PIR-News: News zu Addiko/NLB/RBI, Bawag, Research zu Kontron (Christine ...

» Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, R...

» Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Agrana und UBM gesucht

» ATX-Trends: Strabag, VIG, AT&S ...

» ATX rutscht über zwei Prozent ab – Emerald Horizon steht kurz vor dem Bö...

» Wiener Börse Party #1183: ATX mehr als 2 Prozent schwächer, Emerald Hori...

» Wiener Börse zu Mittag deutlich leichter: Flughafen Wien, Bajaj Mobility...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Flughafen Wien(1), AT&S(1), Frequentis(1)
    Star der Stunde: Andritz 1.1%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.02%
    Star der Stunde: Porr 2.1%, Rutsch der Stunde: Austriacard Holdings AG -0.67%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Wienerberger(3)
    BSN MA-Event E.ON
    Star der Stunde: Wienerberger 1.33%, Rutsch der Stunde: AT&S -1.78%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: AT&S(1)
    Star der Stunde: Österreichische Post 1.13%, Rutsch der Stunde: Frequentis -1.61%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: Porr(2)

    Featured Partner Video

    Zertifikate Party Österreich: Talk mit Heinz Karasek, dem 1. ZFA-Vorstandsvorsitzenden (noch 13 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)

    Zertifikate Party Österreich mit dem Zertifikate Award Austria Countdown: Noch 13 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026,
    heute habe ich einen Talk mit Heinz Karasek, er war der erste Vorstan...

    Books josefchladek.com

    Ola Rindal
    Stains & Ashes
    2025
    Poursuite

    Dean Garlick
    100 Sculptural Circumstances
    2025
    Lodge Press

    Yusuf Sevinçli
    Tumult
    2024
    Galerist & Galerie Filles du Calvaire

    Harry Gruyaert
    Irish Summers
    2020
    Gallery Fifty One

    John Gossage
    LAMF (Special Edition)
    2026
    Magic Hour Press


    28.03.2026, 3528 Zeichen

    Der Freitag lieferte kein versöhnliches Ende. Der S&P 500 rutschte um 1,67 Prozent auf 6.368,85 Punkte ab und beendete damit die fünfte Verlustwoche in Folge — ein Zeichen, dass die Geduld der Anleger merklich schwindet. Der Iran-Krieg sitzt wie ein Stachel im Fleisch der Märkte, und es ist keine Linderung in Sicht.

    Technologielastige Indizes trifft es noch härter. Der Nasdaq 100 fiel auf Wochensicht um 3,2 Prozent und befindet sich offiziell im Korrekturbereich, also mehr als zehn Prozent unterhalb seines jüngsten Rekordhochs. Der S&P 500 liegt inzwischen rund 7,2 Prozent unter seinem letzten Spitzenwert. Experten verweisen darauf, dass Korrekturen zwischen fünf und zehn Prozent historisch gesehen normal sind — die Geschwindigkeit des Abschwungs aber bereitet dennoch Unbehagen.

    Hormus-Straße als Angstfaktor Nr. 1

    Das Kernproblem ist bekannt: Die Straße von Hormus bleibt für Tankerschiffe faktisch gesperrt. Durch diesen Engpass fließt rund ein Fünftel des weltweiten Öls — und die Unterbrechung trifft die globale Energieversorgung empfindlich. Brent-Rohöl kletterte zuletzt auf über 111 Dollar je Barrel, WTI auf knapp 98,50 Dollar. Seit Kriegsbeginn hat Brent rund 44 Prozent zugelegt.

    Trump verlängerte am Donnerstag sein Ultimatum an Teheran abermals — diesmal bis zum 6. April. Angriffe auf iranische Energieanlagen sind damit vorerst vom Tisch, doch die Märkte lassen sich von dieser Atempause kaum beruhigen. Israel kündigte parallel eine Ausweitung seiner Angriffe im Iran an. Iranische paramilitärische Verbände sperrten drei Containerschiffe an der Hormus-Straße.

    Anzeige

    Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei S&P 500?

    Inflation kehrt zurück — und mit ihr die Zinsfantasie

    Die Ölpreisexplosion hinterlässt ihre Spuren auch bei den Inflationserwartungen. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan sank im März auf den tiefsten Stand seit Dezember 2025, wobei besonders Haushalte mit mittlerem und höherem Einkommen ihre Stimmung deutlich eintrübten. Die Einjahres-Inflationserwartungen verzeichneten den stärksten monatlichen Anstieg seit April 2025.

    Die Fed ließ die Zinsen zuletzt unverändert, deutete aber auf möglichen Inflationsdruck durch den Energieschock hin. Am Markt preisen Anleger inzwischen kaum noch Zinssenkungen für 2026 ein — stattdessen kursieren erste Überlegungen zu möglichen Zinserhöhungen. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentierte zwischenzeitlich auf dem höchsten Stand seit Juli 2025.

    Als wäre das nicht genug, teilte China mit, zwei Handelsuntersuchungen gegen die USA einzuleiten — kurz vor dem erwarteten Gipfeltreffen zwischen Trump und Xi Jinping. Der ohnehin schwelende Handelsstreit zwischen beiden Ländern bekommt damit neue Nahrung und drückt zusätzlich auf die ohnehin angespannte Anlegerstimmung.

    Anzeige

    S&P 500 vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

    Öl-Konzerne wie Exxon Mobil und Chevron profitieren von der Preisrally und stiegen um 2,6 beziehungsweise 1,8 Prozent. Für den breiten Markt überwiegen jedoch klar die Belastungen — und solange die Hormus-Straße gesperrt bleibt, dürfte das auch so bleiben.

    Anzeige

    S&P 500-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue S&P 500-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

    Die neusten S&P 500-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für S&P 500-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

    S&P 500: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


    (28.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM.


    Random Partner

    Societe Generale
    Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Österreich-Depots: Etwas fester und knapp unter High (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 24.6.: Kapsch, Do&Co (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Philipp Pölzl (audio cd.at)

    » PIR-News: News zu Addiko/NLB/RBI, Bawag, Research zu Kontron (Christine ...

    » Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, R...

    » Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Agrana und UBM gesucht

    » ATX-Trends: Strabag, VIG, AT&S ...

    » ATX rutscht über zwei Prozent ab – Emerald Horizon steht kurz vor dem Bö...

    » Wiener Börse Party #1183: ATX mehr als 2 Prozent schwächer, Emerald Hori...

    » Wiener Börse zu Mittag deutlich leichter: Flughafen Wien, Bajaj Mobility...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Flughafen Wien(1), AT&S(1), Frequentis(1)
      Star der Stunde: Andritz 1.1%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.02%
      Star der Stunde: Porr 2.1%, Rutsch der Stunde: Austriacard Holdings AG -0.67%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Wienerberger(3)
      BSN MA-Event E.ON
      Star der Stunde: Wienerberger 1.33%, Rutsch der Stunde: AT&S -1.78%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: AT&S(1)
      Star der Stunde: Österreichische Post 1.13%, Rutsch der Stunde: Frequentis -1.61%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: Porr(2)

      Featured Partner Video

      Zertifikate Party Österreich: Talk mit Heinz Karasek, dem 1. ZFA-Vorstandsvorsitzenden (noch 13 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)

      Zertifikate Party Österreich mit dem Zertifikate Award Austria Countdown: Noch 13 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026,
      heute habe ich einen Talk mit Heinz Karasek, er war der erste Vorstan...

      Books josefchladek.com

      Antonio Moreno
      Cuaderno de campo
      2025
      Self published

      Fabrizio Strada
      Strada
      2025
      89books

      Bertien van Manen
      Let's Sit Down Before We Go
      2011
      MACK

      Yusuf Sevinçli
      Oculus
      2018
      Galerist & Galerie Filles du Calvaire

      Yusuf Sevinçli
      Tumult
      2024
      Galerist & Galerie Filles du Calvaire