22.03.2026, 2667 Zeichen
Videospiele werden immer teurer, und die Monetarisierung durch In-Game-Käufe sorgt bei Spielern oft für Frust. Für kommende Premium-Titel wie das heiß ersehnte Grand Theft Auto VI hat Take-Two-CEO Strauss Zelnick nun eine klare rote Linie gezogen. Wer 70 oder 80 US-Dollar für ein Spiel bezahlt, soll nicht mit aufdringlicher Werbung belästigt werden.
Klare Trennung der Geschäftsmodelle
Der Konzernchef unterscheidet bei der Monetarisierung strikt zwischen den verschiedenen Segmenten des Unternehmens. Während Werbeeinblendungen bei kostenlosen Mobile-Games gängige Praxis sind, bezeichnete Zelnick solche Praktiken bei Vollpreis-Titeln für Konsolen und PC als unfair gegenüber den Käufern. Eine Ausnahme bilden bestehende Sport-Franchises wie NBA 2K oder WWE 2K, die bereits bestimmte Formen der In-Game-Werbung integrieren. Für das am 19. November 2026 erscheinende GTA VI schafft diese strategische Klarstellung jedoch wichtige Transparenz für die Community.
Aktie sucht nach Halt
An der Börse spiegelt sich die Vorfreude auf kommende Blockbuster derzeit nur bedingt wider. Nach einer schwachen Handelswoche mit einem Minus von 4,59 Prozent schloss das Papier am Freitag bei 174,16 Euro, womit sich der Verlust seit Jahresbeginn auf knapp 19 Prozent summiert. Auf institutioneller Ebene zeigt sich ein gemischtes Bild: Während große Adressen wie Vanguard und Norges Bank ihre Positionen zuletzt ausbauten, reduzierte die Park National Corp ihren Anteil im vierten Quartal um über 36 Prozent und trennte sich von 56.100 Aktien. Analysten halten dennoch mehrheitlich an einer moderaten Kaufempfehlung fest.
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Mobile-Sparte als Fundament
Unabhängig von der Preispolitik bei Premium-Spielen hat sich das Geschäftsmodell von Take-Two in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Seit der Übernahme von Zynga im Jahr 2022 steuert das Mobile-Segment rund die Hälfte des Gesamtumsatzes bei und sorgt für kontinuierliche Einnahmen abseits der großen Konsolen-Releases. Mit einem leichten Wachstum der US-Videospielausgaben im Februar im Rücken blickt das Management nun auf einen mehrjährigen Wachstumszyklus, dessen Höhepunkt der Konsolen-Launch von GTA VI im November 2026 markieren wird.
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Wiener Börse Party #1181: ATX unverändert, AT&S mit der doppelten 600 und MSCI vs. Stoxx, Palfinger nach Auftrag gesucht
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Lenzing, DO&CO, Austriacard Holdings AG, Semperit, EuroTeleSites AG, Erste Group, CPI Europe AG, Verbund, Marinomed Biotech, SBO, voestalpine, Rosgix, EVN, Uniqa, Warimpex, FACC, BTV AG, Zumtobel, BKS Bank Stamm, Amag, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, IBM, Siemens, Airbus Group, Henkel, Beiersdorf, Symrise, Commerzbank.
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Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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