Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Immobilienpreise in Deutschland ziehen wieder an ( Finanztrends)

07.03.2026, 3670 Zeichen

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen wieder. Das zeigt der aktuelle Europace-Hauspreisindex für Februar 2026. Besonders Eigentumswohnungen und Bestandshäuser legen zu.

Anzeige

Angesichts steigender Immobilienpreise und Zinsen ist die optimale Nutzung von Steuervorteilen für Eigentümer entscheidend. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie durch clevere Abschreibungen Ihre Steuerlast senken und zusätzliche Liquidität gewinnen. Wachstumschancengesetz 2024: So holen Sie sich mit degressiver AfA mehr Liquidität zurück

Nach einer Phase der Stagnation kehrt damit Bewegung in den Markt zurück. Viele Kaufinteressenten beenden ihre abwartende Haltung, seit sich die Bauzinsen auf einem höheren Niveau stabilisiert haben. Experten sehen keinen breiten Preisverfall mehr.

Bestandsimmobilien führen den Aufschwung an

Der Markt wächst aktuell fast ausschließlich im Bestand. Das stellt Stefan Münter, Co-CEO von Europace, klar. Die Zahlen belegen es: Kaufpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser blieben im Februar nahezu unverändert.

Im Jahresvergleich legten sie sogar um 1,80 Prozent zu. Noch stärker zogen Eigentumswohnungen an: Sie verteuerten sich im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,27 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr beträgt das Plus 1,07 Prozent.

Warum der Fokus auf dem Bestand liegt? Bezugsfertige oder sanierungsbedürftige Objekte sind schneller verfügbar als Neubauprojekte. Zudem sind ihre Gesamtkosten oft besser kalkulierbar – trotz strengerer energetischer Vorgaben.

Neubau bleibt das Sorgenkind

Ganz anders sieht es bei neu gebauten Häusern aus. Deren Preise gaben im Februar um 0,33 Prozent nach. Hohe Baukosten, strenge Auflagen und lange Genehmigungsverfahren bremsen den Sektor.

Anzeige

Wer in Bestandsimmobilien investiert, sollte auch die Mietpotenziale genau kennen, um die Rentabilität sicherzustellen. Dieser Gratis-Report liefert Ihnen aktuelle Vergleichsmieten und rechtssichere Formulierungen für Ihre Standort-Analyse. In 5 Minuten wissen, was Sie 2026 wirklich verlangen dürfen

Viele Bauprojekte rechnen sich für private Bauträger derzeit nicht. Das führt zu weniger Fertigstellungen. Doch auch im Neubau gibt es Lichtblicke: Hochgradig energieeffiziente Häuser profitieren langfristig von niedrigen Betriebskosten und behalten ihren Wert.

Wohnungsmangel stützt die Preise

Der entscheidende Treiber für die Preisdynamik bleibt der eklatante Mangel an Wohnraum. „Das anhaltend knappe Angebot wird die Preise tendenziell weiter ansteigen lassen“, sagt Jens Tolckmitt vom Verband deutscher Pfandbriefbanken.

Besonders in Großstädten übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem. Aktuelle Durchschnittspreise zeigen das Ausmaß: Eine Eigentumswohnung kostet bundesweit rund 3.520 Euro pro Quadratmeter. Für ein Bestandshaus sind es 3.009 Euro.

Michael Neumann von Dr. Klein rechnet für 2026 mit einer gesamtdeutschen Preissteigerung von etwa drei Prozent. Viele Erwerber haben sich an Bauzinsen von 3,3 bis 3,7 Prozent gewöhnt und kehren als aktive Käufer zurück.

Energieeffizienz wird zum Preisfaktor

Für die kommenden Monate zeichnet sich eine Fortsetzung der moderaten Preissteigerungen ab. Eine Rückkehr zu den extrem niedrigen Zinsen der Vergangenheit gilt als unwahrscheinlich.

Mittel- bis langfristig avanciert die Energiebilanz einer Immobilie zum dominierenden Preisfaktor. Objekte mit hervorragender Effizienz dürften überdurchschnittlich im Wert steigen. Bei unsanierten Altbauten werden hingegen stärkere Abschläge fällig.

Für Kaufinteressenten bedeutet das: Ein weiteres Zuwarten auf deutlich günstigere Preise ist riskant. Die strukturelle Verknappung des Wohnraums prägt den deutschen Markt auf absehbare Zeit.


(07.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

D&D Research Rendezvous #20: Gunter Deuber sieht Europas Sonderkonjunktur nun at risk - intensiver Blick auf die Aktienmärkte




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, Deutsche Boerse, Fresenius Medical Care, SAP, Scout24, Continental.


Random Partner

Erste Asset Management
Die Erste Asset Management versteht sich als internationaler Vermögensverwalter und Asset Manager mit einer starken Position in Zentral- und Osteuropa. Hinter der Erste Asset Management steht die Finanzkraft der Erste Group Bank AG. Den Kunden wird ein breit gefächertes Spektrum an Investmentfonds und Vermögensverwaltungslösungen geboten.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Irankonflikt erschüttert Märkte: Europas Sonderkonjunktur steht auf dem ...

» Sachsens Landeskirche führt einheitliche Entschädigung für Missbrauchsop...

» Ocugen Aktie: Pipeline im Fokus ( Finanztrends)

» INPEX Aktie: Expansionskurs trifft Gegenwind ( Finanztrends)

» Krafttraining wird zum neuen Abnehm-Trend für Frauen ab 50 ( Finanztrends)

» CyberStrikeAI kompromittiert Hunderte Firmen-Firewalls ( Finanztrends)

» DZNE-Studie: Jeder dritte Demenzfall ist vermeidbar ( Finanztrends)

» Norbit Aktie: Millionenauftrag im Visier ( Finanztrends)

» Bilibili Aktie: Erstmals profitabel ( Finanztrends)

» VINX Aktie: Starke Outperformance ( Finanztrends)


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2055

    Featured Partner Video

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Sebastian Ofner, Joel Schwärzler und Sebastian Sorger liefern den erwünschten Aufschwung

    Presented by mumak.me und win2day. In der Vorwoche hatte ich noch gesagt, dass die Herren dringend Punkte brauchen. Und sie lieferten: Sebastian Ofner krönte seine starke Turnierwoche beim ATP-Cha...

    Books josefchladek.com

    Henrik Spohler
    Flatlands
    2023
    Hartmann Projects

    Michael Rathmayr
    Remedy
    2025
    Nearest Truth

    Marcel Natkin (ed.)
    Le nu en photographie
    1937
    Éditions Mana

    Joselito Verschaeve
    As Long as the Sun Lasts
    2025
    Void

    Thonet
    Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
    1934
    Selbstverlag


    07.03.2026, 3670 Zeichen

    Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen wieder. Das zeigt der aktuelle Europace-Hauspreisindex für Februar 2026. Besonders Eigentumswohnungen und Bestandshäuser legen zu.

    Anzeige

    Angesichts steigender Immobilienpreise und Zinsen ist die optimale Nutzung von Steuervorteilen für Eigentümer entscheidend. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie durch clevere Abschreibungen Ihre Steuerlast senken und zusätzliche Liquidität gewinnen. Wachstumschancengesetz 2024: So holen Sie sich mit degressiver AfA mehr Liquidität zurück

    Nach einer Phase der Stagnation kehrt damit Bewegung in den Markt zurück. Viele Kaufinteressenten beenden ihre abwartende Haltung, seit sich die Bauzinsen auf einem höheren Niveau stabilisiert haben. Experten sehen keinen breiten Preisverfall mehr.

    Bestandsimmobilien führen den Aufschwung an

    Der Markt wächst aktuell fast ausschließlich im Bestand. Das stellt Stefan Münter, Co-CEO von Europace, klar. Die Zahlen belegen es: Kaufpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser blieben im Februar nahezu unverändert.

    Im Jahresvergleich legten sie sogar um 1,80 Prozent zu. Noch stärker zogen Eigentumswohnungen an: Sie verteuerten sich im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,27 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr beträgt das Plus 1,07 Prozent.

    Warum der Fokus auf dem Bestand liegt? Bezugsfertige oder sanierungsbedürftige Objekte sind schneller verfügbar als Neubauprojekte. Zudem sind ihre Gesamtkosten oft besser kalkulierbar – trotz strengerer energetischer Vorgaben.

    Neubau bleibt das Sorgenkind

    Ganz anders sieht es bei neu gebauten Häusern aus. Deren Preise gaben im Februar um 0,33 Prozent nach. Hohe Baukosten, strenge Auflagen und lange Genehmigungsverfahren bremsen den Sektor.

    Anzeige

    Wer in Bestandsimmobilien investiert, sollte auch die Mietpotenziale genau kennen, um die Rentabilität sicherzustellen. Dieser Gratis-Report liefert Ihnen aktuelle Vergleichsmieten und rechtssichere Formulierungen für Ihre Standort-Analyse. In 5 Minuten wissen, was Sie 2026 wirklich verlangen dürfen

    Viele Bauprojekte rechnen sich für private Bauträger derzeit nicht. Das führt zu weniger Fertigstellungen. Doch auch im Neubau gibt es Lichtblicke: Hochgradig energieeffiziente Häuser profitieren langfristig von niedrigen Betriebskosten und behalten ihren Wert.

    Wohnungsmangel stützt die Preise

    Der entscheidende Treiber für die Preisdynamik bleibt der eklatante Mangel an Wohnraum. „Das anhaltend knappe Angebot wird die Preise tendenziell weiter ansteigen lassen“, sagt Jens Tolckmitt vom Verband deutscher Pfandbriefbanken.

    Besonders in Großstädten übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem. Aktuelle Durchschnittspreise zeigen das Ausmaß: Eine Eigentumswohnung kostet bundesweit rund 3.520 Euro pro Quadratmeter. Für ein Bestandshaus sind es 3.009 Euro.

    Michael Neumann von Dr. Klein rechnet für 2026 mit einer gesamtdeutschen Preissteigerung von etwa drei Prozent. Viele Erwerber haben sich an Bauzinsen von 3,3 bis 3,7 Prozent gewöhnt und kehren als aktive Käufer zurück.

    Energieeffizienz wird zum Preisfaktor

    Für die kommenden Monate zeichnet sich eine Fortsetzung der moderaten Preissteigerungen ab. Eine Rückkehr zu den extrem niedrigen Zinsen der Vergangenheit gilt als unwahrscheinlich.

    Mittel- bis langfristig avanciert die Energiebilanz einer Immobilie zum dominierenden Preisfaktor. Objekte mit hervorragender Effizienz dürften überdurchschnittlich im Wert steigen. Bei unsanierten Altbauten werden hingegen stärkere Abschläge fällig.

    Für Kaufinteressenten bedeutet das: Ein weiteres Zuwarten auf deutlich günstigere Preise ist riskant. Die strukturelle Verknappung des Wohnraums prägt den deutschen Markt auf absehbare Zeit.


    (07.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    D&D Research Rendezvous #20: Gunter Deuber sieht Europas Sonderkonjunktur nun at risk - intensiver Blick auf die Aktienmärkte




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, Deutsche Boerse, Fresenius Medical Care, SAP, Scout24, Continental.


    Random Partner

    Erste Asset Management
    Die Erste Asset Management versteht sich als internationaler Vermögensverwalter und Asset Manager mit einer starken Position in Zentral- und Osteuropa. Hinter der Erste Asset Management steht die Finanzkraft der Erste Group Bank AG. Den Kunden wird ein breit gefächertes Spektrum an Investmentfonds und Vermögensverwaltungslösungen geboten.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Irankonflikt erschüttert Märkte: Europas Sonderkonjunktur steht auf dem ...

    » Sachsens Landeskirche führt einheitliche Entschädigung für Missbrauchsop...

    » Ocugen Aktie: Pipeline im Fokus ( Finanztrends)

    » INPEX Aktie: Expansionskurs trifft Gegenwind ( Finanztrends)

    » Krafttraining wird zum neuen Abnehm-Trend für Frauen ab 50 ( Finanztrends)

    » CyberStrikeAI kompromittiert Hunderte Firmen-Firewalls ( Finanztrends)

    » DZNE-Studie: Jeder dritte Demenzfall ist vermeidbar ( Finanztrends)

    » Norbit Aktie: Millionenauftrag im Visier ( Finanztrends)

    » Bilibili Aktie: Erstmals profitabel ( Finanztrends)

    » VINX Aktie: Starke Outperformance ( Finanztrends)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2055

      Featured Partner Video

      SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Sebastian Ofner, Joel Schwärzler und Sebastian Sorger liefern den erwünschten Aufschwung

      Presented by mumak.me und win2day. In der Vorwoche hatte ich noch gesagt, dass die Herren dringend Punkte brauchen. Und sie lieferten: Sebastian Ofner krönte seine starke Turnierwoche beim ATP-Cha...

      Books josefchladek.com

      Henrik Spohler
      Flatlands
      2023
      Hartmann Projects

      Jacques Fivel
      CHINON DCM-206
      2025
      Le Plac’Art Photo

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Jeff Mermelstein
      What if Jeff were a Butterfly?
      2025
      Void

      Anna Fabricius
      Home is where work is
      2024
      Self published