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Fazits zu DO & CO, Strabag, Bawag, Telekom Austria, voestalpine, EuroTeleSites ...

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13.02.2026, 6190 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

DO & CO: "DO&CO veröffentlichte gestern die Ergebnisse der ersten drei Quartale 2025/26. Während der Umsatz aufgrund negativer FX-Effekte leicht unter den Erwartungen lag, konnte der Nettogewinn die Analystenschätzungen übertreffen. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2025/26 erwartet der Vorstand trotz der negativen Wechselkurseffekte einen Umsatz von rund EUR 2,4 Mrd. sowie eine EBIT-Marge von über 8,5%. Innerhalb der nächsten 2 Jahre soll der Umsatz Richtung EUR 3 Mrd.-Marke klettern und die EBIT-Marge zweistellig werden. Die Prognosen des Unternehmens deuten darauf hin, dass sich der solide Wachstumstrend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird. In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten deutete das Management zudem an, dass DO&CO noch Catering-Verträge für einige der Standorte der FIFA-WM erhalten könnte. Neuigkeiten dazu werden in den nächsten zwei bis drei Wochen erwartet. In Summe sind wir der Meinung, dass der Investment Case von DO&CO nach wie vor sehr solide ist und sich in den zuletzt gesunkenen Aktienkursen nicht vollständig widerspiegelt. Wir halten an unserer Kaufempfehlung für die Aktie fest."

Bawag: Die BAWAG veröffentlichte diese Woche ihre Zahlen zum vierten Quartal 2025. Der Nettogewinn im Q4 lag bei EUR 230 Mio., was einem Gewinn je Aktie von EUR 2,91 entspricht und leicht über den Konsensschätzungen lag. Das Management stellte neue Finanzziele für den Zeitraum 2026- 2028 vor. Der Nettogewinn soll durchschnittlich um rund 12% pro Jahr von 2026 bis 2028 wachsen, exklusive Akquisitionen. Konkret bedeutet dies: 2026: mehr als EUR 960 Mio., 2027: mehr als EUR 1,1 Mrd. und 2028: mehr als EUR 1,1 Mrd. Die Dividendenausschüttung soll bei 55% liegen. Die Bank plant Überschusskapital aufzubauen, insgesamt EUR 1,5 Mrd. bis 2028. Dieses Überschusskapital soll für potenzielle Zukäufe, Kapitalausschüttungen und mögliche neue Wachstumsmöglichkeiten verwendet werden. Die Ergebnisse 2025 sowie die Guidance bis 2028 liegen über den aktuellen Konsensschätzungen. Laut Medienberichten prüft die BAWAG derzeit potenzielle Akquisitionen in Irland, sodass sich die Bank wahrscheinlich mit zusätzlichen Kapitalmaßnahmen wie Aktienrückkäufen zurückhalten wird, bis sich die strategische Visibilität verbessert. Ein Update zum Kapitaleinsatz wird zusammen mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 erwartet. In den letzten Wochen dürfte die Aufnahme der BAWAG-Aktie in die globalen MSCI-Standardindizes für Kursunterstützung gesorgt haben. Unsere Empfehlung lautet Halten."

Telekom Austria: Die Ergebnisse für das 4. Quartal 2025 entsprachen auf Ebene des Betriebsergebnisses bis zum EBITDA dem Konsensus, der Nettogewinn lag etwas unter den Erwartungen. 2026 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von 2-3% und CAPEX-Ausgaben (ohne Spektruminvestitionen) von rund EUR 750 Mio. Frequenzvergaben bzw. -verlängerungen sind in Österreich und Slowenien geplant. Während der Dividendenvorschlag etwas unter unseren Erwartungen liegt, liegt der Ausblick für Umsatzwachstum im Rahmen unserer Schätzungen. Die CAPEX-Ausgaben von EUR 2,8 Mrd. für den Zeitraum 2024-2026 sind unrea- listisch und werden wahrscheinlich aktualisiert werden. Unsere Empfehlung für die TA-Aktie lautet Halten."

Strabag: Der Vorstand erwartet für das GJ 2026 eine Leistung von rund EUR 22 Mrd. (+ 7,8% J/J) sowie eine EBIT-Marge von 5% bis 5,5%. Wir sehen die publizierten Eckdaten zu 2025 mit einem Auftragsbestand von über EUR 31 Mrd. als starken Start in das Geschäftsjahr 2026. Auch der Ausblick 2026 liegt über unseren Erwartungen. Der finale Geschäftsbericht wird am 28. April veröffentlicht. Wir erwarten den Dividendenvorschlag spätestens mit dem Jahresbericht, unsere Schätzung ist EUR 2,50/Aktie. Wir stufen die STRABAG-Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein."

voestalpine: "Die voestalpine veröffentlichte am Mittwoch ihre Ergebnisse zum 3. Quartal 2025/26, die von EBIT bis Gewinn unter unseren und den Konsensus-Schätzungen lagen.Der Vorstand erwartet für das GJ 2025/26 unverändert einen An- stieg des EBITDA auf EUR 1,40-1,55 Mrd. (Q1-3: EUR 1,04 Mrd.) Die Prognose für den Freien Cashflow wurde von EUR 350 Mio. auf EUR 350-400 Mio. (Q1- 3: EUR 345 Mio.) erhöht. Obwohl die Q3-Zahlen unter den Erwartungen lagen, sehen wir die starke freie Cash Flow-Generierung sehr positiv. Dadurch konnte die voestalpine auch ihre Verschuldung weiter abbauen, sodass das Verhältnis Nettoverschuldung zu E- BITDA aktuell bei 1,0x liegt. Auf aktuellen Kursniveaus notiert die voestalpine-Aktie mit leichten Aufschlägen zur Peer Group, sodass wir nur begrenzten Spielraum für weitere Kursgewinne sehen. Unsere Einstufung lautet Halten."

EuroTeleSites: "Die Q4-Zahlen trafen umsatzseitig unserer Erwartungen, der Nettogewinn lag jedoch aufgrund höherer Abschreibungen und Steuern unter unseren Erwartungen. Das Management erwartet für 2026 ein Umsatzplus von etwa 4-5 % (2025 bereinigt: +5,3%). Der positive Cashflow soll weiterhin zum Schuldenabbau genutzt werden. Gleichzeitig wird weiter in die Infrastruktur investiert, vor allem um die 5G-Abdeckung in Österreich zu verbessern. Infolgedessen wird ein Verhältnis von CAPEX zu Umsatz von rund 25% erwartet (2025: 19%). Insgesamt ist der Bau von mehr als 400 neuen Standorten geplant.Mittelfristig erwartet das Management ein Umsatzwachstum von rund 4-5% (zuvor: 3-5%) sowie ein CAPEX-Niveau von rund 20% des Umsatzes. Dividendenausschüttungen sind weiter erst ab einem Verschuldungsgrad von rund 5x geplant, welcher 2026 laut Management noch nicht erreicht werden soll. Obwohl wir 2026 mit einem stärkeren Schuldenabbau rechnen, erwarten wir die erste Dividende in unserem Modell erst auf den Ergebnissen des Jahres 2027 (mit einer Ausschüttungsquote von 100%). Wir halten an unserer Bewertung "Akkumulieren" fest, da das Unternehmen im Vergleich zu seinen Konkurrenten attraktiv bewertet ist."

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Autor
Christine Petzwinkler
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    DO & CO: "DO&CO veröffentlichte gestern die Ergebnisse der ersten drei Quartale 2025/26. Während der Umsatz aufgrund negativer FX-Effekte leicht unter den Erwartungen lag, konnte der Nettogewinn die Analystenschätzungen übertreffen. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2025/26 erwartet der Vorstand trotz der negativen Wechselkurseffekte einen Umsatz von rund EUR 2,4 Mrd. sowie eine EBIT-Marge von über 8,5%. Innerhalb der nächsten 2 Jahre soll der Umsatz Richtung EUR 3 Mrd.-Marke klettern und die EBIT-Marge zweistellig werden. Die Prognosen des Unternehmens deuten darauf hin, dass sich der solide Wachstumstrend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird. In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten deutete das Management zudem an, dass DO&CO noch Catering-Verträge für einige der Standorte der FIFA-WM erhalten könnte. Neuigkeiten dazu werden in den nächsten zwei bis drei Wochen erwartet. In Summe sind wir der Meinung, dass der Investment Case von DO&CO nach wie vor sehr solide ist und sich in den zuletzt gesunkenen Aktienkursen nicht vollständig widerspiegelt. Wir halten an unserer Kaufempfehlung für die Aktie fest."

    Bawag: Die BAWAG veröffentlichte diese Woche ihre Zahlen zum vierten Quartal 2025. Der Nettogewinn im Q4 lag bei EUR 230 Mio., was einem Gewinn je Aktie von EUR 2,91 entspricht und leicht über den Konsensschätzungen lag. Das Management stellte neue Finanzziele für den Zeitraum 2026- 2028 vor. Der Nettogewinn soll durchschnittlich um rund 12% pro Jahr von 2026 bis 2028 wachsen, exklusive Akquisitionen. Konkret bedeutet dies: 2026: mehr als EUR 960 Mio., 2027: mehr als EUR 1,1 Mrd. und 2028: mehr als EUR 1,1 Mrd. Die Dividendenausschüttung soll bei 55% liegen. Die Bank plant Überschusskapital aufzubauen, insgesamt EUR 1,5 Mrd. bis 2028. Dieses Überschusskapital soll für potenzielle Zukäufe, Kapitalausschüttungen und mögliche neue Wachstumsmöglichkeiten verwendet werden. Die Ergebnisse 2025 sowie die Guidance bis 2028 liegen über den aktuellen Konsensschätzungen. Laut Medienberichten prüft die BAWAG derzeit potenzielle Akquisitionen in Irland, sodass sich die Bank wahrscheinlich mit zusätzlichen Kapitalmaßnahmen wie Aktienrückkäufen zurückhalten wird, bis sich die strategische Visibilität verbessert. Ein Update zum Kapitaleinsatz wird zusammen mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 erwartet. In den letzten Wochen dürfte die Aufnahme der BAWAG-Aktie in die globalen MSCI-Standardindizes für Kursunterstützung gesorgt haben. Unsere Empfehlung lautet Halten."

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    Strabag: Der Vorstand erwartet für das GJ 2026 eine Leistung von rund EUR 22 Mrd. (+ 7,8% J/J) sowie eine EBIT-Marge von 5% bis 5,5%. Wir sehen die publizierten Eckdaten zu 2025 mit einem Auftragsbestand von über EUR 31 Mrd. als starken Start in das Geschäftsjahr 2026. Auch der Ausblick 2026 liegt über unseren Erwartungen. Der finale Geschäftsbericht wird am 28. April veröffentlicht. Wir erwarten den Dividendenvorschlag spätestens mit dem Jahresbericht, unsere Schätzung ist EUR 2,50/Aktie. Wir stufen die STRABAG-Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein."

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