03.02.2026, 2477 Zeichen
Die Analysten von Raiffeisen Research haben in ihrer Februar 2026-Überprüfung einige Änderungen an ihrer Top Picks-Liste vorgenommen. Strabag und Unilever wurden entfernt, Microsoft aufgenommen. Die Liste besteht somit weiter aus: Amazon, AMD, Heineken, Kapsch TrafficCom, Merck, Microsoft, Mondelez, Nike, Novo Nordisk, OMV, Palfinger, Rosenbauer, SAP, Sanofi, SBO, Vonovia, Zalando.
Zu einzelnen Austro-Aktien in der Liste meinen die Raiffeisen-Experten: "Bisher haben vier unserer Top Picks Einblicke in das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 geliefert. SAP stach dabei negativ hervor. Die Zahlen waren an sich solide, allerdings stiegen die Cloud-Einnahmen zuletzt schwächer an als bislang angenommen. Dies wurde als Zeichen gedeutet, dass die großen Wachstumszeiten von SAP langsam zu Ende gehen. Das vergleichsweise niedrigere Wachstum von Azure sowie erhöhte Investitionsausgaben für KI belasteten ebenso den Kurs von Microsoft, obwohl sich die sonstigen Quartalszahlen solide gestalteten. Daraus ergibt sich nun zumindest ein attraktiver Einstiegszeitpunkt. Die ersten Einblicke von STRABAG lieferten Ende Januar dagegen ein gänzlich anderes Bild: Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich, stimmen das Management in Bezug auf die EBIT-Marge optimistischer als erwartet. Die positive Reaktion ließ die Aktie nah ans Kursziel vorrücken. Weitere Berichte von insgesamt acht Top Picks-Titeln stehen kurz bevor bzw. werden im Laufe des Februars erwartet. Unabhängig von der Berichtssaison stachen im Januar vor allem AMD und Mondelez positiv hervor. AMD gelang mit der Präsentation auf der CES in Las Vegas, bei der Chips für kleinere, lokalere Unternehmensrechenzentren vorgestellt wurden, ein Turnaround nach dem schwachen Dezember. Während zyklische Industrie- und Technologiewerte in geopolitisch turbulenten Zeiten zuletzt stark schwankten, hat sich die Mondelez-Aktie als vergleichsweise ruhiger Hafen erwiesen. Der Hersteller von Markenklassikern wie Milka, Oreo und Toblerone zeigt, dass sich die Konsumgewohnheiten auch in einem schwierigen Umfeld nur begrenzt ändern. Zudem hielten Analyst:innen an ihren Empfehlungen fest. Ähnliche Gründe finden sich auch bei Unilever. Nach dem starken Jahresauftakt sehen wir das Kurspotenzial vorerst als ausgeschöpft an. Unsere eher defensive Positionierung in den vergangenen Monaten hat sich somit bezahlt gemacht, führende Aktienindizes wurden outperformed."
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