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Fazits zu Strabag, Semperit, FACC, DO & CO, wienerberger, FACC, Post ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



14.11.2025, 6487 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu voestalpine: "Die voestalpine veröffentlichte am Mittwoch ihre Ergebnisse zum 2. Quartal 2025/26, die von EBITDA bis Gewinn über unseren und den Konsensus-Schätzungen lagen. Der Vorstand erwartet für das GJ 2025/26 unverändert einen Anstieg des EBITDA auf EUR 1,40-1,55 Mrd. Die Prognose für den Freien Cash- flow wurde von EUR 300 Mio. auf EUR 350 Mio. erhöht. Die Q2-Zahlen überzeugten mit einer kräftigen Ergebniserholung. Diese ist auf die starke Stahldivision, laufende Kosteneffizienzmaßnahmen und einen Aufschwung in der Division High Performance Metals (HPM) zurückzuführen, die nach einer erfolgreichen Reorganisation in die Gewinnzone zurückkehrte. Nachdem die voestalpine-Aktie seit Jahresbeginn um über 70% zugelegt hat, sehen wir diesen Ergebnissprung bewertungstechnisch auf aktuellen Kursniveaus bereits reflektiert."

Zu Strabag: "Nach dem starken Trading Statement zum 3. Quartal und der höheren Margen- Guidance für 2025 haben wir unsere Schätzungen für die STRABAG leicht angehoben. Unser Kursziel steigt somit auf EUR 95,30/Aktie (zuvor: EUR 93,0) und wir stufen die Aktie nach der schwachen Kursentwicklung seit August auf Kaufen hoch (zuvor: Akkumulieren). Auf aktuellen Kursniveaus sieht die STRABAG-Aktie mit deutlichen Abschlägen zur Peer Group wieder attraktiv bewertet aus. Die Aktie notiert auf einem KGV von rund 12x für 2025/26e sowie auf einem EV/EBITDA von rund 3x. Das starke Trading Statement sowie die attraktive Bewertung stützen unsere Hochstufung auf Kaufen."

Zu wienerberger: "Die Q3-Zahlen von Wienerberger lagen etwas unter unseren Erwartungen. Das Management korrigierte seine Prognose für das operative EBITDA 2025 leicht nach unten von rund EUR 800 Mio. auf rund EUR 750 Mio. und somit ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2024. Die Schwäche im Wohnungsneubau in Nordamerika hält weiter an und führte zu einem EBITDA-Rückgang von rund einem Drittel im Q3. Während Westeuropa wie erwartet Anzeichen einer Erholung zeigte, reichte diese Verbesserung nicht aus, um die Schwäche in Nordamerika und Osteuropa auszugleichen. Da die Gewinnwarnung unserer Meinung nach relativ begrenzt ausfällt und die Ergebnisse in den kommenden Quartalen wieder ansteigen dürften, denken wir, dass der Markt einen übermäßig pessimistischen Ausblick eingepreist hat. Eine günstige Bewertung mit hohen Abschlägen zur Peer Group gekoppelt mit einer flachen Kursentwicklung seit Jahresbeginn gegenüber +34% für den ATX sollten daher eine gute Ausgangsbasis für eine teilweise Aufholjagd in Richtung In- dexperformance schaffen.

Zu DO & CO: "DO&CO verzeichnet in allen Geschäftsbereichen weltweit eine starke Nachfrage, und das Management ist überzeugt, die Unternehmensziele bei stabilem Marktumfeld erfolgreich zu erreichen. Für das laufende Wirtschafts- jahr erwartet der Vorstand ein Umsatzplus von rund 8–10 % sowie eine EBIT- Marge von etwa 8,5%. Die Prognosen des Unternehmens deuten darauf hin, dass sich der solide Wachstumstrend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird. Daher sind wir der Ansicht, dass DO&CO gut positioniert ist, um im Geschäftsjahr 2025/26 erneut sehr gute Ergebnisse zu erzielen."

Zu Post: "Die 9-Monatszahlen der Österreichischen Post trafen unsere Erwartungen bei Umsatz und operativem Ergebnis, während das Nettoergebnis positiv überraschte. Der Vorstand zeigte sich beim Ausblick für 2025 nun etwas vorsichtiger. Nach dem starken Umsatzanstieg von 13,9% im Jahr 2024, geprägt durch einige positive Sondereffekte, wird heuer ein leichter Rückgang (zuvor: leichtes Plus) erwartet. Das EBIT soll – analog zur Entwicklung in den ersten neun Monaten - etwas unter dem Vorjahreswert (2024: EUR 207,3 Mio.) zu liegen kommen. Zuvor war ein EBIT von rund EUR 200 Mio. erwartet worden. In einer ersten Indikation für 2026 geht der Vorstand von einem leicht steigenden Umsatz sowie einer stabilen Ergebnisentwicklung aus. Wir sehen die Q3-Zahlen als kursneutral an und bleiben weiter bei unserer Halten-Einstufung der Post-Aktie."

Zu FACC: "Die Profitabilität der FACC im 3. Quartal, das im Jahresverlauf saisonal das schwächste Quartal darstellt, übertraf unsere Erwartungen deutlich. Wir stufen die Q3-Zahlen sowie den deutlich angehobenen Finanzausblick als sehr positiv für die Kursentwicklung ein. Der neue EBIT-Ausblick liegt über unseren jüngst angehobenen Schätzungen. Die Nachfrage nach Pas- sagierflugzeugen bleibt weiter stark. So steigerten die beiden Flugzeugbauer Airbus und Boeing ihre Auslieferungen in den ersten neun Monaten 2025 um 20% zum Vorjahr. Mittelfristig sollen die monatlichen Auslieferungsraten der für die FACC wichtigsten Flugzeugtypen ebenfalls kräftig steigen. Wir sehen daher die positiven Wachstumsaussichten für die FACC als Tier 1-Zulieferer weiter voll intakt und bleiben weiter bei unserer Kaufen-Empfehlung."

Zu Semperit: "Die Q3/25-Zahlen von Semperit lagen im Großen und Ganzen im Rahmen unserer Erwartungen. Nach den ersten neun Monaten engte der Vorstand seine Guidance für das operative EBITDA 2025 auf rund EUR 78 Mio. ein (zuvor: EUR 65-85 Mio.). Die ergebniswirksamen Kosten für das Digitalisierungsprojekt werden sich dabei auf rund EUR 5 Mio. Euro belaufen. Der Vorstand betonte zudem, dass sich die Auftragslage im Laufe des Jahres deutlich aufgehellt hat und dass das Kostensparprogramm die jährliche Kostenbasis künftig um EUR 10 Mio. entlasten wird. Trotz des weiter anspruchsvollen Marktumfelds sieht sich Semperit gut aufgestellt, von einer leichten Markterholung überdurchschnittlich profitieren zu können. Während wir der Meinung sind, dass die langfristigen Aussichten von Semperit weiterhin solide sind und der Auftragseingang einen positiven Trend aufweist, bleibt die Marktsituation insgesamt schwierig, da die Visibilität, z.B. betreffend die Auswirkungen der US-Zölle, aber auch des deutschen Infrastrukturpro- gramms, weiter eingeschränkt ist. Kurzfristig dürfte die Aktienkursentwicklung daher gedämpft bleiben. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung."

 

Ausblick: Kommende Woche berichten Uniqa, SBO, PORR und der Flughafen Wien über ihre Q3-Ergebnisse. Kapsch TrafficCom veröffentlicht ihren finalen Halbjahresbericht 2025/26. Der Flughafen Wien präsentiert zudem seine Ver- kehrszahlen für den Oktober.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Zu Strabag: "Nach dem starken Trading Statement zum 3. Quartal und der höheren Margen- Guidance für 2025 haben wir unsere Schätzungen für die STRABAG leicht angehoben. Unser Kursziel steigt somit auf EUR 95,30/Aktie (zuvor: EUR 93,0) und wir stufen die Aktie nach der schwachen Kursentwicklung seit August auf Kaufen hoch (zuvor: Akkumulieren). Auf aktuellen Kursniveaus sieht die STRABAG-Aktie mit deutlichen Abschlägen zur Peer Group wieder attraktiv bewertet aus. Die Aktie notiert auf einem KGV von rund 12x für 2025/26e sowie auf einem EV/EBITDA von rund 3x. Das starke Trading Statement sowie die attraktive Bewertung stützen unsere Hochstufung auf Kaufen."

    Zu wienerberger: "Die Q3-Zahlen von Wienerberger lagen etwas unter unseren Erwartungen. Das Management korrigierte seine Prognose für das operative EBITDA 2025 leicht nach unten von rund EUR 800 Mio. auf rund EUR 750 Mio. und somit ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2024. Die Schwäche im Wohnungsneubau in Nordamerika hält weiter an und führte zu einem EBITDA-Rückgang von rund einem Drittel im Q3. Während Westeuropa wie erwartet Anzeichen einer Erholung zeigte, reichte diese Verbesserung nicht aus, um die Schwäche in Nordamerika und Osteuropa auszugleichen. Da die Gewinnwarnung unserer Meinung nach relativ begrenzt ausfällt und die Ergebnisse in den kommenden Quartalen wieder ansteigen dürften, denken wir, dass der Markt einen übermäßig pessimistischen Ausblick eingepreist hat. Eine günstige Bewertung mit hohen Abschlägen zur Peer Group gekoppelt mit einer flachen Kursentwicklung seit Jahresbeginn gegenüber +34% für den ATX sollten daher eine gute Ausgangsbasis für eine teilweise Aufholjagd in Richtung In- dexperformance schaffen.

    Zu DO & CO: "DO&CO verzeichnet in allen Geschäftsbereichen weltweit eine starke Nachfrage, und das Management ist überzeugt, die Unternehmensziele bei stabilem Marktumfeld erfolgreich zu erreichen. Für das laufende Wirtschafts- jahr erwartet der Vorstand ein Umsatzplus von rund 8–10 % sowie eine EBIT- Marge von etwa 8,5%. Die Prognosen des Unternehmens deuten darauf hin, dass sich der solide Wachstumstrend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird. Daher sind wir der Ansicht, dass DO&CO gut positioniert ist, um im Geschäftsjahr 2025/26 erneut sehr gute Ergebnisse zu erzielen."

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