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Generative KI und KI-Agenten verändern deutsche Arbeitswelt

Nachrichtenquelle Business Wire



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29.10.2025, 8655 Zeichen

Das verlangsamte Wachstum und der weiter anhaltende Fachkräftemangel veranlassen Deutschlands Unternehmen dazu, neue Arbeitsplatzmodelle einzuführen, die auf Flexibilität und autonomen KI-Systemen gründen. Dies hebt eine neue Marktstudie hervor, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein weltweit tätiges, AI-zentriertes Technologieforschungs- und Beratungsunternehmen, heute herausgegeben hat.

Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Future of Work Services report for Germany“ kommt zu dem Ergebnis, dass die wirtschaftliche Stagnation und der demografische Druck des Landes zu einem strukturellen Arbeitskräftemangel geführt haben. Dieser verändert die Geschäftspraxis und beschleunigt die Einführung KI-gestützter Arbeitsmodelle. Zudem weiten die Unternehmen ihre internationalen Rekrutierungs- und Umschulungsprogramme aus. Sie sehen die weltweite Gewinnung von Talenten als langfristige strategische Aufgabe, um Qualifikationslücken im Inland zu schließen.

„Hierzulande durchläuft die Struktur der Arbeitsumgebungen eine der bedeutendsten Transformationen seit Jahrzehnten“, unterstreicht Martin Mitrega, Director bei ISG. „Die Unternehmen setzen auf hybride Modelle und implementieren verantwortungsbewusste KI-Lösungen. Beides ist Teil einer langfristigen Strategie, um die Produktivität und das Wachstum der Betriebe zu steigern.“

Der Studie zufolge sind hybride Arbeitsmodelle auf dem deutschen Arbeitsmarkt zur festen Größe geworden. Die tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurden, haben sich inzwischen als neue, stabile Arbeitsweise in Deutschland etabliert. Hybride Arbeitsmodelle haben sich von einer vorübergehenden Maßnahme zu einem strategischen Merkmal vieler Arbeitsplätze entwickelt. Dieser Trend wird vor allem von wissensbasierten Wirtschaftszweigen bestimmt. Unternehmen richten ihre Büros als Zentren der Zusammenarbeit neu aus und geben den Führungskräften mit den erforderlichen Mittel an die Hand, um verteilte Teams zu leiten.

Laut ISG hat die Einführung von KI in Deutschland einen kritischen Punkt erreicht und nimmt damit auch starken Einfluss auf die Ausgestaltung der Arbeitsumgebungen. Eine aktuelle Umfrage des ifo Instituts ergab, dass mehr als 40 Prozent der deutschen Unternehmen KI in ihren Geschäftsprozessen einsetzen und über 90 Prozent generative KI (GenAI) für zukünftige Geschäftsmodelle als entscheidend sehen. Damit entwickelt sich die Implementierung von KI von einer begrenzten Praxis zur zentralen Geschäftspriorität, wobei die Investitionen in zahlreichen Branchen steigen. Gleichzeitig nimmt jedoch auch die Implementierung von Schatten-KI durch die Fachbereiche zu. Dies wirft Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Governance solcher Lösungen auf.

Laut Studie ist agentische KI die nächste Herausforderung für deutsche Unternehmen und entwickelt sich rasant. Autonome KI-Agenten sind in der Lage, mehrstufige Aufgaben mit minimaler menschlicher Aufsicht zu planen, zu durchdenken und auszuführen. Der deutsche Markt für agentische KI in Unternehmen zeigt, wie sich die Technologie vom reinen Werkzeug zum kooperativen Teammitglied entwickelt. Große Automobilhersteller wie Mercedes-Benz und BMW setzen bereits agentenbasierte Systeme auf Anwendungsfeldern wie der dialoggesteuerten Navigation oder der Optimierung ihrer Lieferketten ein. Damit vollziehen sie den Übergang von der Automatisierung einzelner Aufgaben zu einer umfassenden Neugestaltung von Prozessen. Den wachsenden Ambitionen steht jedoch auch eine zunehmende Vorsicht gegenüber. Angesichts des gestiegenen Bewusstseins für Risiken im Zusammenhang mit Datenschutz, algorithmischer Verzerrung und Kontrollverlust ist das Vertrauen in vollständig autonome Systeme stark zurückgegangen.

„KI wird immer mehr als Treiber für Veränderungen von Arbeitsplätzen betrachtet und nicht als deren vollständiger Ersatz“, sagt Roman Pelzel, der als Principal Analyst von ISG Provider Lens Research die Studie geleitet hat. „Da das Bewusstsein für Datenschutz- und Kontrollrisiken wächst, richten Unternehmen ihre Rollen und Kompetenzen neu aus. Dabei fördern sie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Agent, anstatt auf eine vollständige Automatisierung zu setzen.“

Darüber hinaus untersucht die Studie eine Reihe weiterer Trends auf dem deutschen Markt für Workplace Services. Dazu gehören Maßnahmen, die dazu dienen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sowie der Trend zu erfahrungsorientierten, erfolgsabhängigen Verträgen, die mit einer verantwortungsvollen KI-Governance im Einklang stehen.

Weitere Einblicke in die Herausforderungen, die sich im Workplace-Bereich und seinen KI-bezogenen Implikationen für deutsche Unternehmen derzeit ergeben, bietet das „ISG Provider Lens® Focal Points Briefing“, das hier heruntergeladen werden kann. Neben der Analyse der Herausforderungen enthält das Briefing auch Empfehlungen von ISG zum Umgang damit.

Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Future of Work Services report for Germany“ bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 39 Anbietern in sechs Marktsegmenten (Quadranten): „Workplace Strategy and Enablement Services”, „Collaboration and Next-gen Experience Services”, „Managed End-user Technology Services”, „Continuous Productivity Services (including Next-gen Service Desk)”, „Smart and Sustainable Workplace Services” und „AI-augmented Workforce Services.“

Die Studie stuft Capgemini, Deutsche Telekom, Infosys und Wipro in allen sechs Marktsegmenten als „Leader“ ein. Accenture, Bechtle, Computacenter und HCLTech erhalten diese Einstufung in jeweils fünf sowie Unisys in vier Quadranten. Deloitte und TCS sind „Leader“ in je drei sowie NTT DATA und PwC in je zwei Marktsegmenten. Atos und Lenovo erhalten die Einstufung als „Leader“ in je einem Segment.

Zudem werden NTT DATA und Stefanini in zwei Marktsegmenten als „Rising Star“ bezeichnet. Nach Definition von ISG handelt es sich dabei um Unternehmen mit vielversprechendem Portfolio und hohem Zukunftspotenzial. Bechtle, Getronics und netgo erhalten die Einstufung als Rising Star in je einem Marktsegment.

Für seine Performance im Bereich Kundenerfahrung erhält Microland auch die Auszeichnung „global ISG CX Star Performer for 2025“ unter den Future-of-Work-Dienstleistern. Microland erzielte die höchsten Kundenzufriedenheitswerte in der ISG-Umfrage „Voice of the Customer", die Teil des Programms „ISG Star of Excellence®“ ist, der führenden Qualitätsauszeichnung in der Technologie- und Unternehmensdienstleistungsbranche.

Bearbeitete Versionen der Studie stehen bei Computacenter, Deutsche Telekom, Infosys und netgo.

Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Future of Work Services report for Germany“ ist für Abonnenten und Einzelkäufer auf dieser Webseite erhältlich.

Über ISG Provider Lens

Die Studienreihe ISG Provider Lens® Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengetriebene Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbasierten Erfahrungen und Beobachtungen des global agierenden Beratungsteams von ISG kombiniert. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit operierende Anbieter, vor allem in Europa sowie in den USA, Kanada, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, den Niederlanden, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung bietet diese Webseite.

Über Information Services Group (ISG)

ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein weltweit tätiges, AI-zentriertes Technologieforschungs- und Beratungsunternehmen. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 900 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit größten Unternehmen, zählt ISG zu den führenden Anbietern in den Bereichen Technologie und Unternehmensdienstleistungen und steht heute an der Spitze der Entwicklung, wenn es darum geht, Organisationen durch den Einsatz von KI zu operativer Exzellenz und schnellerem Wachstum zu verhelfen. Das 2006 gegründete Unternehmen ist bekannt für seine exklusiven Marktdaten, sein fundiertes Wissen über Anbieter-Ökosysteme und die Expertise seiner 1.600 Experten weltweit. Gemeinsam unterstützen sie die Kunden von ISG, den Wert ihrer Technologie-Investitionen zu maximieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.isg-one.com.



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    Generative KI und KI-Agenten verändern deutsche Arbeitswelt


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    Das verlangsamte Wachstum und der weiter anhaltende Fachkräftemangel veranlassen Deutschlands Unternehmen dazu, neue Arbeitsplatzmodelle einzuführen, die auf Flexibilität und autonomen KI-Systemen gründen. Dies hebt eine neue Marktstudie hervor, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein weltweit tätiges, AI-zentriertes Technologieforschungs- und Beratungsunternehmen, heute herausgegeben hat.

    Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Future of Work Services report for Germany“ kommt zu dem Ergebnis, dass die wirtschaftliche Stagnation und der demografische Druck des Landes zu einem strukturellen Arbeitskräftemangel geführt haben. Dieser verändert die Geschäftspraxis und beschleunigt die Einführung KI-gestützter Arbeitsmodelle. Zudem weiten die Unternehmen ihre internationalen Rekrutierungs- und Umschulungsprogramme aus. Sie sehen die weltweite Gewinnung von Talenten als langfristige strategische Aufgabe, um Qualifikationslücken im Inland zu schließen.

    „Hierzulande durchläuft die Struktur der Arbeitsumgebungen eine der bedeutendsten Transformationen seit Jahrzehnten“, unterstreicht Martin Mitrega, Director bei ISG. „Die Unternehmen setzen auf hybride Modelle und implementieren verantwortungsbewusste KI-Lösungen. Beides ist Teil einer langfristigen Strategie, um die Produktivität und das Wachstum der Betriebe zu steigern.“

    Der Studie zufolge sind hybride Arbeitsmodelle auf dem deutschen Arbeitsmarkt zur festen Größe geworden. Die tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurden, haben sich inzwischen als neue, stabile Arbeitsweise in Deutschland etabliert. Hybride Arbeitsmodelle haben sich von einer vorübergehenden Maßnahme zu einem strategischen Merkmal vieler Arbeitsplätze entwickelt. Dieser Trend wird vor allem von wissensbasierten Wirtschaftszweigen bestimmt. Unternehmen richten ihre Büros als Zentren der Zusammenarbeit neu aus und geben den Führungskräften mit den erforderlichen Mittel an die Hand, um verteilte Teams zu leiten.

    Laut ISG hat die Einführung von KI in Deutschland einen kritischen Punkt erreicht und nimmt damit auch starken Einfluss auf die Ausgestaltung der Arbeitsumgebungen. Eine aktuelle Umfrage des ifo Instituts ergab, dass mehr als 40 Prozent der deutschen Unternehmen KI in ihren Geschäftsprozessen einsetzen und über 90 Prozent generative KI (GenAI) für zukünftige Geschäftsmodelle als entscheidend sehen. Damit entwickelt sich die Implementierung von KI von einer begrenzten Praxis zur zentralen Geschäftspriorität, wobei die Investitionen in zahlreichen Branchen steigen. Gleichzeitig nimmt jedoch auch die Implementierung von Schatten-KI durch die Fachbereiche zu. Dies wirft Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Governance solcher Lösungen auf.

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    „KI wird immer mehr als Treiber für Veränderungen von Arbeitsplätzen betrachtet und nicht als deren vollständiger Ersatz“, sagt Roman Pelzel, der als Principal Analyst von ISG Provider Lens Research die Studie geleitet hat. „Da das Bewusstsein für Datenschutz- und Kontrollrisiken wächst, richten Unternehmen ihre Rollen und Kompetenzen neu aus. Dabei fördern sie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Agent, anstatt auf eine vollständige Automatisierung zu setzen.“

    Darüber hinaus untersucht die Studie eine Reihe weiterer Trends auf dem deutschen Markt für Workplace Services. Dazu gehören Maßnahmen, die dazu dienen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sowie der Trend zu erfahrungsorientierten, erfolgsabhängigen Verträgen, die mit einer verantwortungsvollen KI-Governance im Einklang stehen.

    Weitere Einblicke in die Herausforderungen, die sich im Workplace-Bereich und seinen KI-bezogenen Implikationen für deutsche Unternehmen derzeit ergeben, bietet das „ISG Provider Lens® Focal Points Briefing“, das hier heruntergeladen werden kann. Neben der Analyse der Herausforderungen enthält das Briefing auch Empfehlungen von ISG zum Umgang damit.

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