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UBSG SW - UBS prüft US-Bankkauf angesichts Schweizer Kapitalpläne: NYP

NESN SW - Nestlé-Investoren haben wegen des Abgangs des zweiten CEO innerhalb von etwas mehr als einem Jahr den Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke gefordert. Sie machen ihn für eine Phase der Instabilität und der schwachen Leistung des Schweizer Konzerns verantwortlich. Der Konsumgüterriese hat letzte Woche den Vorstandsvorsitzenden Laurent Freixe, der erst vor einem Jahr von Bulcke ernannt worden war, wegen einer nicht offengelegten Liebesbeziehung mit einer direkt unterstellten Mitarbeiterin entlassen. Aktionäre sagten der Financial Times, dass die Ernennung von Freixe und die Art und Weise, wie die Untersuchungen zu seinem Verhalten gehandhabt wurden, ihre Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung bei Nestlé verschärft und sie dazu veranlasst hätten, Bulckes Entscheidungsfindung in Frage zu stellen. "Es ist eine Frage des Anstands und des Respekts, dass [Bulcke] von seiner Position zurücktritt und nicht bis April nächsten Jahres wartet", sagte ein Top-30-Aktionär von Nestlé und bezog sich dabei auf den geplanten Rücktrittstermin des Verwaltungsratspräsidenten. "Bulcke hat den Respekt und das Vertrauen der Investoren verloren." (Financial Times)

Deutsche Banker befürchten Jobverlust und Überwachung durch KI

VOW3 - Der Start wichtiger Elektromodelle des Volkswagen-Konzerns könnte sich verschieben. Wie das Handelsblatt von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr, soll die Produktion der Modelle ID.Roc und ID.Golf erst ab 2030 anlaufen - und damit später als bisher vorgesehen. Grund sind der hohe Kostendruck bei VW, weniger Elektroauto-Verkäufe als geplant und offene Produktionsfragen. Durch die Verschiebung dürfte der Verbrenner-Golf später als geplant vom Stammwerk Wolfsburg nach Mexiko verlagert werden. Zugleich bleibt der Kompaktstromer ID.3 vorerst in Zwickau und kommt nicht wie ursprünglich vorgesehen 2027 nach Wolfsburg. (Handelsblatt)

VOW3 - VW-China-Chef Ralf Brandstätter rechnet damit, dass sich die Lage auf dem weltweiten Automarkt noch weiter zuspitzt. "Der Preiskampf verschärft sich überall, auch in Europa", sagte der Manager der Süddeutschen Zeitung. Vor allem der chinesische Automarkt, wo "über 100 Marken um Marktanteile" kämpften, sei "überhitzt". Dies habe "zu einem massiven Preisdruck geführt" und schade der gesamten Autoindustrie. "Statt in nachhaltiges Wachstum und Technologien zu investieren, fließen bei vielen chinesischen Herstellern die Mittel in absurde Rabatte" und VW habe daher "frühzeitig entschieden, da nicht mitzumachen", so Brandstätter. Allerdings wolle man auch weiterhin eine wichtige Rolle auf dem umkämpften Markt spielen. "Auch wenn die Zeiten der Super-Renditen vorbei sind und nicht zurückkommen werden - wir wollen in China weiter gutes Geld verdienen", so der VW-Manager. (Süddeutsche Zeitung)

PORSCHE SE - Im Vorstand der Porsche SE sollen sich zwei Vorstände seit Wochen einen Machtkampf liefern, berichten mehrere Insider übereinstimmend. Beteiligungsvorstand Lutz Meschke und Finanzchef Johannes Lattwein streiten um neue Zukäufe, Investitionen und darum, welcher der beiden Männer am Ende bei den Streitthemen das letzte Wort hat in der Holding, welche die Mehrheit am Volkswagen-Konzern und 25 Prozent der Stammaktien an der Porsche AG hält. Ein Sprecher der Porsche SE sagt auf Anfrage: "Die Porsche SE steht für eine durch Professionalität und klare Strukturen gekennzeichnete Arbeitsweise. Ressortzuständigkeiten sind in der Geschäftsordnung für Vorstände geregelt, Herr Dr. Lattwein ist für den Bereich Finanzen und IT zuständig, Herr Meschke für das Ressort Beteiligungsmanagement." Der Streit zwischen den beiden Vorständen soll sich intensiviert haben, seitdem Meschke hundert Prozent seiner Arbeitszeit in die Holding investiert, heißt es aus Vorstandskreisen. Meschke war parallel zu seinem Amt in der Holding Finanzvorstand bei der Porsche AG, die Funktion hatte er seit 2009 inne. Im Februar ist Meschke beim Autobauer ausgeschieden. (Wirtschaftswoche)

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