28.08.2025, 2383 Zeichen
Die Austriacard Holdings verbucht im 1. Halbjahr 2025 einen zum Vorjahr um 16 Prozent geringeren Umsatz 163,6 Mio. Euro. Begründet wird der Rückgang mit der anhaltenden Normalisierung des türkischen Zahlungskartenmarktes, einem vorübergehenden Rückgang der Metallkartenverkäufe an Fintechs in Europa im Vergleich zu deren erheblichen Beitrag im Vorjahr sowie mit administrativen Verzögerungen bei einzelnen vertraglich vereinbarten, großvolumigen Digitalisierungsprojekten im öffentlichen Sektor in Griechenland. Gut gelaufen sei hingegen der Bereich "Document Lifecycle Managment" - wegen höherer Umsätze aus Versanddienstleistungen - sowie das Geschäft mit Zahlkarten in Zentral- und Osteuropa (CEE). Der Gewinn nach Steuern ging um 78 Prozent auf 2,5 Mio. Euro zurück. Manolis Kontos, Vorstandsvorsitzender und Group CEO, kommentiert: "Im ersten Halbjahr 2025 sahen wir uns mit herausfordernden Rahmenbedingungen konfrontiert: Die fortschreitende Marktnormalisierung in der Türkei nach mehreren Jahren außergewöhnlichen Wachstums, eine temporäre Abschwächung der Metallkartenverkäufe an Fintechs sowie Verzögerungen bei vertraglich vereinbarten großvolumigen Digitalisierungsprojekten im öffentlichen Sektor in Griechenland wirkten belastend. Trotz dieser Herausforderungen haben wir unsere strategischen Initiativen konsequent weiterverfolgt und Fortschritte bei der Bereitstellung innovativer Produkte und umfassender Lösungen erzielt – darunter Card-as-a-Service sowie agentische KI-Anwendungen wie die Digital Taskforce zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und KI-gestützte Datenextraktion im Rahmen von Digitalisierungsverträgen mit öffentlichen und privaten Auftraggebern.
Angesichts des Umsatzrückgangs im 1. Halbjahr 2025 wird die Prognose für das angepasste EBITDA im Geschäftsjahr 2025 auf einen Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich gegenüber 2024 angepasst. Nach dem 1. Quartal ging man davon aus, "dass das Jahr 2025 eine positive Entwicklung nehmen wird.“
"Wir zuversichtlich, im weiteren Jahresverlauf ein deutliches sequenzielles Wachstum und eine spürbare Verbesserung zu erzielen – gestützt durch eine robuste vertraglich gesicherte Umsatzpipeline, steigende Beiträge margenstarker Lösungen in den Bereichen Citizen Identity und Digital Technologies, eine Stabilisierung des türkischen Marktes sowie durch verbesserte operative Effizienz", wie es heißt.
Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S und RBI, dazu Input zu Edda Vogt und New Orders ab Dienstag
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Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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