20.08.2025, 2106 Zeichen
Kapsch TrafficCom verzeichnete im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 einen deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Konkret lag der Umsatz im 1. Quartal mit 100 Mio. Euro um 28 Prozent unter dem Vorjahreswert von 139 Mio. Euro. Dieser Rückgang um 39 Mio. Euro spiegelt etwa zur Hälfte den Umsatzentfall der zwei Großprojekte in Belarus und Südafrika (Entkonsolidierung) wider, und zur Hälfte den Schwankungen im Projektgeschäft, wie das Unternehmen erklärt. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) erreichte 22 Mio. Euro nach -3 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Während im Vorjahr Entkonsolidierungseffekte im Ausmaß von -7 Mio. Euro das EBIT belasteten, war das Ergebnis im ersten Quartal 2025/26 u.a. vom Ertrag aus Deutschland mit 23 Mio. Euro beeinflusst. Wie berichtet wurde Ende Juni eine vergleichsweise Einigung mit der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit der 2019 erfolgten Kündigung des Vertrages zur automatischen Kontrolle der Infrastrukturabgabe (Pkw-Maut) erzielt. Die vereinbarte Zahlung von rund 27 Mio. Euro an die Tochtergesellschaft MTS Maut & Telematik Services GmbH erfolgte nach Abschluss des Berichtsquartals im Juli. Der Mittelzufluss ist daher in den vorliegenden Zahlen noch nicht enthalten, der Ergebniseffekt ist jedoch bereits ersichtlich. Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis drehte von -10 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres auf 10 Mio. Euro ins Positive.
Für das Geschäftsjahr 2025/26 rechnet Kapsch TrafficCom aufgrund der Entkonsolidierungen einiger Gesellschaften im vergangenen Geschäftsjahr mit einem geringeren Umsatz als im Vorjahr. Das EBIT wird dennoch über dem Vorjahreswert liegen. Aus heutiger Sicht erwartet das Management unverändert einen Umsatzrückgang auf rund 510 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) wird unter Berücksichtigung des Mittelzuflusses aus dem Schiedsverfahren mit der Bundesrepublik Deutschland in der Größenordnung von rund 45 Mio. Euro erwartet, wobei zusätzliche positive Einmaleffekte im Laufe des Geschäftsjahres möglich sind, wie betont wird.
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Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.
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