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Die Welt braucht große Gold-Entdeckungen – Explorationsaktivität vor Turnaround?

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15.08.2025, 9447 Zeichen

2024 entwickelten sich die Ausgaben für Goldexploration noch schwach, 2025 könnte das Jahr des Turnarounds werden. Jüngste Finanzierungserfolge von Explorationsunternehmen jedenfalls wurden durch die hohen Gold- und Silberpreise begünstigt.

 

Quimbaya Gold (ISIN: CA74841L1013, WKN: A3DT3C) tut, was ein Goldexplorer vorzugsweise tut: Das Unternehmen gab Anfang August den Beginn seiner ersten Diamantbohrkampagne beim Projekt Tahami South in Antioquia in Kolumbien  bekannt. Das 4.000 Meter umfassende Programm markiert Quimbayas Übergang von der Oberflächenexploration zu Bohrtests in einem der ertragreichsten Goldproduktionsgebiete des Landes.

 

Quimbaya Gold startet Bohrprogramm bei Tahami South

 

Der Standort ist geologisch einschlägig. „Das alte Sprichwort in der Exploration gilt: Der beste Ort für eine Mine ist neben einer Mine“, erläutert CEO Alexandre P. Boivin. Tahami South liegt neben der Segovia-Mine von Aris Mining, einem der hochwertigsten und produktivsten Goldabbaugebiete Kolumbiens.

 

Die Geologen des Explorers verweisen auf eine Reihe kartierter epithermaler Gold-Silber-Adern, die sowohl durch die Segovia-Mine als auch auf das Gelände von Quimbaya verlaufen.

 

Trotz bekannter Kleinbergbautätigkeiten und positiver Oberflächenproben wurden auf dem Grundstück noch nie Diamantbohrungen durchgeführt. „Wir sind das erste Unternehmen, das in diesem Teil des Segovia-Trends moderne Explorationsmethoden einsetzt. Unsere systematische Arbeit, die Bodengeochemie, Schlitz- und Gesteinsproben, Flusssedimentproben und Strukturmodellierung umfasst, hat eine solide Grundlage für Bohrtests geschaffen“ sagt Boivin.

 

Dass Explorationsunternehmen in goldreichen Gebieten Bohrungen durchführen, ist nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Die Goldexploration hat in den vergangenen Jahren unter Finanzierungsengpässen gelitten – eine Entwicklung, die sich erst in diesem Jahr allmählich umzudrehen scheint.

 

Der Blick zurück zeigt ein chronisches schwaches Bild. Ein Bericht von S&P Global aus diesem Jahr zeigt, dass zwischen 1990 und 2024 353 Lagerstätten mit insgesamt 3 Milliarden Unzen Gold in Reserven, Ressourcen und aus der bisherigen Produktion identifiziert werden konnten. Im Vergleich zum Bericht des Vorjahres entspricht dies einem Anstieg um lediglich 3 % bzw. 82 Mio. Unzen.

 

Keine Trendumkehr bei Explorationsausgaben bis 2024 – trotz hoher Goldpreise

 

S&P Global Analyst Paul Manalo warnt vor der absehbaren Verengung der Projektpipeline. „Fast alle neu hinzugekommenen Vorkommen wurden vor Jahrzehnten entdeckt (…). Bemerkenswert ist, dass es in den Jahren 2023–2024 keine größeren Entdeckungen gab. Seit 2020 wurden lediglich sechs größere Funde mit insgesamt 27 Mio. Unzen an Reserven und Ressourcen gemacht.“

 

Die höheren Goldpreise haben Manolo zufolge bis einschließlich 2024 nicht zu einer Trendumkehr geführt. Trotz höherer Metallpreise seien die Explorationsbudgets im Jahr 2023 um 15 % und im Jahr 2024 um 7 % gesunken. „Damit endete der Aufwärtstrend, der 2017 begonnen hatte. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf geringere Zuteilungen durch Juniorunternehmen zurückzuführen, die aufgrund der Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation mit strengeren Finanzierungsbedingungen konfrontiert waren.“

 

Ein tieferer Blick in die Zahlen belegt die Abkehr vieler Bergbauunternehmen von Explorationsinvestitionen. So sank der Anteil der Exploration im Frühstadium an den Gesamtbudgets 2024 auf nur noch 19 % – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Anteil von 50 % Mitte der 1990er Jahre. Manalo konstatiert, die Branche sei „risikoscheuer“ geworden. Der Fokus habe sich in Richtung bekannter Assets verschoben, „die zwar sicherer sind, aber im Vergleich zu riskanteren, lukrativeren Unternehmungen geringere potenzielle Erträge bieten.“

 

Goldfunde werden seltener und kleiner

 

Die Folge: Goldfunde werden seltener und kleiner. „Die durchschnittliche Größe lag zwischen 2020 und 2024 bei 4,4 Millionen Unzen, verglichen mit 7,7 Millionen Unzen zwischen 2010 und 2019“, erläutert Manalo im S&P Global Bericht. Es habe zudem keine große Entdeckung gegeben.

 

Manalo geht davon aus, dass die hohen Gold- und Silberpreise das Interesse an Exploration verstärken werden. Während die größeren Unternehmen ihre Programme aus internen Einnahmen finanzieren könnten, seien die kleineren auf die Finanzmärkte angewiesen, die weiterhin schwer zugänglich seien.

 

Hoffnung aus Sicht der Explorationsbranche machen mehrere Privatplatzierungen aus der jüngeren Vergangenheit, die schnell gefüllt oder sogar überzeichnet waren.

 

Metallexplorer mit erfolgreichen Finanzierungsrunden

 

Miata Metals etwa kündigte am 07. August eine Privatplatzierung über 3 Mio. USD an, um diese einen Tag später auf 5,0 Mio. und nochmals am selben Tag auf 5,5 Mio. USD aufzustocken. Der Erlös dient zur Finanzierung von Explorationsaktivitäten auf seinen Projekten Sela Creek und Nassau Gold in Suriname. Begründet wurde der Schritt mit der „starken Nachfrage durch Investoren.“

 

Silver Mountain Resources am 17. Juli eine 15 Mio. CAD schwere Finanzierung für die weitere Entwicklung der Reliquias-Mine, des Caudalosa-Werks und zugehöriger Einrichtungen in Peru an. Die ehemals produzierende Untertagemine Reliquias ist das wichtigste Projekt des Silberexplorations- und -Erschließungsunternehmens. Bereits am 18. Juli folgte die Aufstockung auf 21,7 Mio. CAD, am 29. Juli wurde der Abschluss der Finanzierung im Volumen von 25 Mio. CAD gemeldet.

 

Norsemont Mining konnte innerhalb einer Woche 2,9 Mio. CAD einsammeln, auch durch neue strategische Investoren aus Nordamerika, Europa und Südamerika. Der Erlös aus dem Angebot soll für Bohrprogramme der Phase 3 auf dem Gold-Silber-Kupfer-Projekt Choquelimpie in Nordchile eingesetzt werden.

 

Quimbaya Gold schließt Finanzierung erfolgreich ab

 

Auch Quimbaya Gold profitiert vom allmählichen Comeback der Explorationsinvestoren. Am 29 Mai wurde eine 2 Mio. CAD schwere Privatplatzierung angekündigt, an der sich mit Serafino Iacono auch eine einflussreiche Persönlichkeit aus dem kolumbianischen Bergbau beteiligte. Gut zwei Wochen später wurde das Volumen der Platzierung auf 4 Mio. CAD verdoppelt, da ein strategischer Investor eingestiegen war. Anfang Juli vermeldete das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsrunde. 

 

Das erste Bohrprogramm soll mehrere Zonen entlang eines strukturellen Korridors testen, der als Fortsetzung des Segovia-Adersystems interpretiert wird. Hier ergaben Gesteinssplitteranalysen bis zu 11,21 g/t Au und Gesteinsproben bis zu 23,3 g/t Ag. Zudem fanden die Geologen Anomalien im Zusammenhang mit mehreren Elementen (As, Cu, Pb, Zn), die mit strukturellen Zielen übereinstimmen.

 

„Dieses Programm ist der Höhepunkt monatelanger, disziplinierter Geowissenschaft“, sagte Ricardo Sierra, VP Exploration von Quimbaya Gold. „Wir haben strukturelle Trends, Alterationszonen und handwerkliche Spuren kartiert, die alle auf ein großflächiges epithermales System hindeuten. Jetzt testen wir es endlich unter der Oberfläche.“

 

Sollten die Bohrungen erfolgreich sein, könnte das sich aufhellende Finanzierungsumfeld eine Folgebohrkampagne erleichtern.

 

Weitere Informationen zu Quimbaya Gold finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

 

https://www.miningscout.de/minenaktien/quimbaya-gold-inc/

 

Unternehmen: Quimbaya Gold

CSE: QIM   

WKN: A3DT3C

ISIN: CA74841L1013

Webseite: https://quimbayagold.com/

 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte

 

Die hier angebotene Berichterstattung stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und ist weder explizit noch implizit als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die hanseatic stock publishing UG und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Berichterstattung dient ausschließlich der Leserinformation und stellt zu keinem Zeitpunkt eine Handlungsaufforderung dar. Zwischen der hanseatic stock publishing UG und den Lesern der von ihr veröffentlichten Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich die Berichterstattung ausschliesslich lediglich auf das jeweils genannte Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung bezieht. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der hanseatic stock publishing UG Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Ferner besteht zwischen dem hier erwähnten Unternehmen oder mit ihm verbundenen Unternehmen und der hanseatic stock publishing UG ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt besteht. Da wir zu keinem Zeitpunkt ausschliessen können, dass auch andere, Medien, Research- und Börseninformationsdienste die von uns erwähnten Werte im gleichen Zeitraum besprechen, kann es zu einer symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Aktien oder Aktien-Optionen des besprochenen Wertpapieres. Eine Veränderung, Verwendung oder Reproduktion dieser Publikation ohne eine vorherige schriftliche Zustimmung von der hanseatic stock publishing UG (haftungsbeschränkt) ist untersagt. Bitte lesen Sie auch unseren Disclaimer: https://www.miningscout.de/disclaimer-agb/.

 

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    Dass Explorationsunternehmen in goldreichen Gebieten Bohrungen durchführen, ist nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Die Goldexploration hat in den vergangenen Jahren unter Finanzierungsengpässen gelitten – eine Entwicklung, die sich erst in diesem Jahr allmählich umzudrehen scheint.

     

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    Das erste Bohrprogramm soll mehrere Zonen entlang eines strukturellen Korridors testen, der als Fortsetzung des Segovia-Adersystems interpretiert wird. Hier ergaben Gesteinssplitteranalysen bis zu 11,21 g/t Au und Gesteinsproben bis zu 23,3 g/t Ag. Zudem fanden die Geologen Anomalien im Zusammenhang mit mehreren Elementen (As, Cu, Pb, Zn), die mit strukturellen Zielen übereinstimmen.

     

    „Dieses Programm ist der Höhepunkt monatelanger, disziplinierter Geowissenschaft“, sagte Ricardo Sierra, VP Exploration von Quimbaya Gold. „Wir haben strukturelle Trends, Alterationszonen und handwerkliche Spuren kartiert, die alle auf ein großflächiges epithermales System hindeuten. Jetzt testen wir es endlich unter der Oberfläche.“

     

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