20.05.2025, 3282 Zeichen
Die Austriacard Holdings AG, ein Technologieunternehmen, das sich auf sichere Daten- und Zahlungslösungen spezialisiert hat, hat Zahlen für das 1. Quartal 2025 veröffentlicht. Der Konzernumsatz sank im Periodenvergleich um 10 Prozent auf 82,6 Mio. Euro (Q1 2024: 91,8 Mio. Euro), was seitens des Unternehmens mit dem Rückgang des türkischen Zahlungskartenmarktes, welcher im Wesentlichen auf die Normalisierung der Kundenlagerbestände an Bankkarten zurückzuführen ist, erklärt wird. Ohne Berücksichtigung des türkischen Marktes stieg der Konzernumsatz um 8 Prozent, hebt das Unternehmen hervor. Das angepasste EBITDA sank um 18,9 Prozent auf 11,2 Mio. Euro, bedingt durch den Umsatzrückgang und den Rückgang des Bruttogewinns, wie es heißt. Das angepasste EBIT ging um 34,6 Prozent auf 6,4 Mio. Euro zurück, was laut Unternehmen auf das geringere EBITDA und einen Anstieg der Abschreibungen um -0,8 Mio. Euro zurückzuführen sei, welcher die Investitionen und M&A-Aktivitäten des Vorjahres widerspiegle. Der Konzerngewinn verringerte sich um 50,5 Prozent auf 2,6 Mio. Der operative Cashflow stieg von -0,5 Mio. Euro im 1. Quartal 2024 auf nunmehr +3,1 Mio. Euro im 1. Quartal 2025. Dies sei auf das reduzierte Tempo beim Working Capital-Aufbau zurückzuführen: Für das Gesamtjahr 2025 wird mit einer positiven Entwicklung gerechnet, wenn auch mit einer verhaltenen ersten Jahreshälfte, so das Unternehmen im Ausblick. Manolis Kontos, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CEO der Austriacard Holdings AG, zu den Zahlen: „Der Beginn des Jahres 2025 präsentierte sich in einem gedämpfteren Umfeld, vor allem aufgrund der Normalisierung des türkischen Zahlungskartenmarktes, der in den letzten fünf Jahren ein bemerkenswertes jährliches Wachstum von 52 Prozent verzeichnet hat. Diese Anpassung folgt auf eine Phase COVID-19 bedingt erhöhter Lagerbestände. Wir sind uns bewusst, dass unser Geschäft zyklischen Schwankungen unterliegt, da wir in verschiedenen globalen Märkten tätig sind, die jeweils durch eine einzigartige Dynamik und makroökonomische Bedingungen gekennzeichnet sind. Es ist jedoch genau dieser diversifizierte Ansatz, der unser künftiges Wachstum fördert und unsere Widerstandsfähigkeit sicherstellt. Im ersten Quartal dieses Jahres haben wir ein deutliches Wachstum im Bereich „Digital Technologies“ verzeichnet, von dem wir erwarten, dass es sich im Laufe des Jahres fortsetzen wird. Unser ganzheitliches Angebot an Citizen-Identity-Lösungen ist nun vollständig und auf dem Weg, stetige wiederkehrende Einnahmen zu generieren. Wir haben bereits Verträge abgeschlossen, die im Laufe des Jahres 2025 umgesetzt werden und den Anteil von Government-ID-Lösungen an unserem Umsatzmix deutlich erhöhen werden. Unser unermüdliches Engagement für Investitionen in unser Produktangebot ist von zentraler Bedeutung für unsere tägliche Arbeit. In Kürze werden wir ein innovatives Produkt im KI-Bereich vorstellen, welches die Kundenerfahrung deutlich verbessern wird, indem es die Verwaltung und Inhaltsverarbeitung digitalisierter Dokumente verbessert und unsere End-to-End-Lösungen stärkt. Wir sind hinsichtlich unserer kürzlich bekannt gegebenen mittelfristigen Finanzziele zuversichtlich und glauben fest daran, dass das Jahr 2025 eine positive Entwicklung nehmen wird.“
Börsepeople im Podcast S22/22: Aferdita Bogdanovic
Aktien auf dem Radar:UBM, Polytec Group, Amag, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, SBO, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, Lenzing, voestalpine, Frequentis, Rosgix, AT&S, Palfinger, OMV, Kapsch TrafficCom, Agrana, Gurktaler AG VZ, SW Umwelttechnik, Wolford, Warimpex, Zumtobel, Pierer Mobility, FACC, Addiko Bank, Marinomed Biotech, Oberbank AG Stamm.
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