Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Musik als Gestaltungsparameter in Serviceumgebungen

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
Magazine aktuell


#gabb aktuell



15.05.2025, 7904 Zeichen

Wien (OTS) - Einkaufenden ein attraktives Shoppingerlebnis zu bieten gilt als strategischer Hebel zur Differenzierung des stationären Handels im Wettbewerb mit digitalen Konkurrenten. Die Gestaltung der Ladenatmosphäre ist dabei entscheidend. Die vorliegende Studie untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz und aus unterschiedlichen Perspektiven, welchen Beitrag Musik in Serviceumgebungen sowohl zur Aufenthaltsqualität von Einkaufenden als auch von Arbeitskräften leistet – und welche Auswirkungen sich daraus auf das Konsumentenverhalten ergeben.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:
-
Musik wird gezielt zur Verbesserung der Ladenatmosphäre sowie zur Erhöhung der Verweildauer und Kundenbindung eingesetzt.
-
Einkaufende verfügen über eine hohe Sensibilität für Musik in Serviceumgebungen und dies hat direkte Wirkung auf deren Stimmung, Verweildauer, Kaufverhalten und Weiterempfehlung.
-
Positive Einstellungen und Wirkungen auf das Kaufverhalten zeigen sich beim Einsatz passender und auf die Branche abgestimmter Musik.
-
Populäre Musik genießt die höchste Akzeptanz bei Musikverantwortlichen, beim Personal am PoS und bei Einkaufenden.
-
Die Wirkung von Hintergrundmusik auf das Personal in Handelsgeschäften wird bislang in Forschung und Praxis vernachlässigt.
-
Der Einsatz von Musik in Handelsunternehmen hat sich professionalisiert, erfolgt jedoch vielerorts noch immer ohne konkrete Zielrichtung und Einbettung in den Handelsmarketing-Mix.
-
KI-generierte Musik wird von Handelsverantwortlichen aus Kostengründen erwogen, von Einkaufenden als unpersönlich, unauthentisch und wenig emotional abgelehnt.
Musik wird gezielt eingesetzt, um die Ladenatmosphäre zu verbessern, die Verweildauer zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken. Eine hohe Sensibilität der Kund:innen für Musik im Handelsumfeld wurde sowohl in der Feldstudie als auch in der quantitativen Befragung festgestellt.
Musik wird von einer großen Mehrheit der Kund:innen wahrgenommen und positiv beurteilt. 62% der Befragten geben an, länger im Geschäft zu verweilen, wenn ihnen die musikalische Gestaltung zusagt. Dabei beeinflusst Musik nicht nur die Kauflaune, sondern auch die Bereitschaft, neue Produkte auszuprobieren oder das Geschäft weiterzuempfehlen.
Entscheidend für den Erfolgsfaktor ist dabei die Musikauswahl: Musik, die als angenehm, bekannt und passend empfunden wird, wirkt sich positiv auf die Bewertung der Einkaufsumgebung aus. Populäre Musik und „Hits aus dem Radio“ erzielen die höchste Akzeptanz, da sie als kleinster gemeinsamer Nenner über alle Altersgruppen und Branchen hinweg funktionieren. Populäre Musik vermittelt Vertrautheit, erzeugt positive Emotionen und wird mit Qualität assoziiert.
Ebenso wird Musik als besonders passend empfunden, wenn sie zum Anlass (saisonale Musik) oder Sortiment des Geschäfts passt. Eine systematische Planung hinsichtlich Auswahl, Lautstärke und Tempo verbessert den wahrgenommenen Fit zur Markenidentität. Je nach Branche darf Musik auch auffälliger sein – etwa dynamischer im Sporthandel, während in anderen Bereichen ruhigere Klänge bevorzugt werden.
Als unpassend oder monoton empfundene Musik hingegen kann das Gegenteil bewirken – sie führt zu Reaktanz, schlechter Laune und verkürzter Verweildauer. Wenn in einem Geschäft unpassende oder unangenehme Musik gespielt wird, so ist das für die Befragten zwar kein Grund, das Geschäft sofort wieder zu verlassen, aber knapp die Hälfte würde die Verweildauer reduzieren.
Auch für das Verkaufspersonal spielt Musik eine bedeutende Rolle. Diese Personen sind der Musik intensiver ausgesetzt als die Kundschaft, weshalb sie größere Auswirkungen auf Motivation, Arbeitsatmosphäre und Beratungsqualität hat. Mitarbeitende, die täglich mehrere Stunden in Geschäften verbringen, empfinden musikalische Untermalung nicht nur als angenehm, sondern als motivierend. Sie hilft, Stille zu vermeiden, Nebengeräusche auszublenden und schafft eine positivere Arbeitsatmosphäre. Eine gute Musikauswahl beeinflusst somit nicht nur die Stimmung der Kundschaft, sondern auch die Qualität der Interaktion am Point of Sale – ein zentraler Faktor für das Markenerlebnis. Besonders populäre Musik ( „Radio-Musik“ und „Hits aus den Charts“) wird auch von Mitarbeitenden bevorzugt, während monotone Wiederholungen als belastend empfunden werden.
Viele Unternehmen erkennen das Potenzial von Musik für ihre Markenidentität, arbeiten mit Dienstleistern zusammen und setzen Musik strategisch ein. Dennoch fehlt es mehrheitlich an systematischer Evaluation und einer klaren Verankerung im Handelsmarketing. Besonders deutlich wird das bei Experimenten mit KI -generierter Musik. Obwohl KI-Musik von einigen Musikverantwortlichen aus Kostengründen erwogen wird, lehnen sowohl Mitarbeitende als auch Konsument:innen den Einsatz in der Praxis mehrheitlich ab. Die Musik wird als unpersönlich, künstlich und emotional schwach empfunden. In mehreren dokumentierten Fällen – unter anderem bei der britischen Handelskette ASDA – wurden solche Versuche nach kurzer Zeit eingestellt, teils auf Druck der Belegschaft.
Die Studie macht deutlich: Musik ist ein unterschätzter, aber wirkungsvoller Hebel zur Gestaltung von Serviceumgebungen – für Kund:innen ebenso wie für Mitarbeitende. Beim gezielten, strategischen Einsatz zur Kundenbindung und Mitarbeitermotivation bestehen jedoch nach wie vor ungenutzte Potenziale. Für Unternehmen, die besonderen Wert auf Individualität, Qualität oder Markenidentität legen, bleibt der Einsatz hochwertiger, kuratierter Musik weiterhin essenziell.
Ergebnisse einer Studie von FH-Prof. Dr. Cordula Cerha (CMC- Consultants in Kooperation mit dem Institut für Retailing & Data Science am Department Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien)
Die Studienergebnisse wurden am 14.5. im Shoppingcenter Gerngross in Wien präsentiert. Die AKM unterstützt diese Forschung, um den wirtschaftlichen Wert von Musik sichtbar zu machen. Musiknutzung schafft Mehrwert – für Handelsunternehmen ebenso wie für Konsument:innen – und muss fair gegenüber den Urheber:innen vergütet werden.
Studienansatz & Methodik
Die Untersuchung basiert auf einem Mixed-Methods-Ansatz, der eine Desk Research und Expert:innengespräche zu bisherigen Erkenntnissen, eine qualitative Feldstudie mit Beobachtungen und Befragungen am Point of Sale und eine quantitative Konsumentenbefragung (CAWI, n=522 ) kombiniert. Im Mittelpunkt stehen die Motive für den Einsatz von Musik in Service- und Einkaufsumgebungen, die Auswirkungen auf das Erlebnis und Verhalten von Einkaufenden und Personal sowie die Einstellungen von Konsument:innen zum Einsatz von populärer Musik, funktionaler Musik und KI-generierter Musik in Serviceumgebungen.
Kurzbiographie FH-Prof. Dr. Cordula Cerha
FH-Prof. Dr. Cordula Cerha ist eine Marketingexpertin mit über 25 Jahren Erfahrung. Sie lehrt und forscht am Institut für Retailing und Data Science an der Wirtschaftsuniversität Wien, am Institut für Kommunikationsdesign der Universität für angewandte Kunst Wien und weiteren universitären Einrichtungen. Ihre aktuellen Forschungsinteressen liegen im Bereich des strategischen Handelsmarketings und des Konsumentenverhaltens im stationären und Online-Handel.
AKM
Was wäre die Welt ohne Musik? AKM und austro mechana sorgen dafür, dass Musikschaffende – also Menschen, die Musik komponieren, dazu Texte schreiben oder sie verlegen – für die öffentliche Nutzung ihrer Werke vergütet werden. Als nicht gewinnorientierte Verwertungsgesellschaften vermitteln sie zwischen Musiknutzenden und Urheber:innen. Die Einnahmen aus Aufführungsbewilligungen werden an die Rechteinhaber:innen als Tantiemen weitergeleitet. In enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern schließen AKM und austro mechana jährlich rund 75.000 Verträge ab – ein Großteil davon mit Kund:innen aus Handel und Gastronomie. Darüber hinaus übernehmen beide Organisationen soziale und kulturelle Aufgaben zur Förderung des österreichischen Musikschaffens.



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1115: ATX etwas fester, AT&S gesucht, spannende Konstellation Erste Group / Bawag, Strabag-Faktor nicht unterschätzen




 

Aktien auf dem Radar:Uniqa, Österreichische Post, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Zumtobel, Wienerberger, Porr, DO&CO, Erste Group, voestalpine, VIG, UBM, Frequentis, Strabag, AT&S, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Andritz, Polytec Group, Verbund, Amag, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG.


Random Partner

EY
Bei EY wird alles daran gesetzt, dass die Welt besser funktioniert. Dafür steht unser Anspruch „Building a better working world“. Mit unserem umfassenden Wissen und der Qualität unserer Dienstleistungen stärken wir weltweit das Vertrauen in die Kapitalmärkte und Volkswirtschaften.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER

Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Fabasoft(1), Flughafen Wien(1), Uniqa(1), Verbund(1), Strabag(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: CA Immo(1), AT&S(1), CPI Europe AG(1)
    BSN MA-Event CPI Europe AG
    Star der Stunde: Addiko Bank 2.77%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.85%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: AT&S(2), Wienerberger(1)
    Star der Stunde: AT&S 1.21%, Rutsch der Stunde: Andritz -0.94%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Flughafen Wien(2), Agrana(1), EVN(1), AT&S(1), Bawag(1), OMV(1), Kontron(1)
    Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 3.27%, Rutsch der Stunde: Frequentis -1.26%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: Andritz(2), AT&S(2), Wienerberger(1), OMV(1), Kontron(1), Porr(1), Amag(1)

    Featured Partner Video

    177. Laufheld Online Workout für Läufer

    0:00 - Start des Workouts / start of workout -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mehr Infos und Einblicke findet ihr auf...

    Books josefchladek.com

    Daido Moriyama
    Farewell Photography (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Ray K. Metzker
    City Lux
    2025
    Ludion Publishers

    Jerker Andersson
    ABC Diary
    2025
    Self published

    Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
    Banalité
    1930
    Librairie Gallimard

    Jeff Mermelstein
    What if Jeff were a Butterfly?
    2025
    Void

    Musik als Gestaltungsparameter in Serviceumgebungen


    15.05.2025, 7904 Zeichen

    Wien (OTS) - Einkaufenden ein attraktives Shoppingerlebnis zu bieten gilt als strategischer Hebel zur Differenzierung des stationären Handels im Wettbewerb mit digitalen Konkurrenten. Die Gestaltung der Ladenatmosphäre ist dabei entscheidend. Die vorliegende Studie untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz und aus unterschiedlichen Perspektiven, welchen Beitrag Musik in Serviceumgebungen sowohl zur Aufenthaltsqualität von Einkaufenden als auch von Arbeitskräften leistet – und welche Auswirkungen sich daraus auf das Konsumentenverhalten ergeben.
    Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:
    -
    Musik wird gezielt zur Verbesserung der Ladenatmosphäre sowie zur Erhöhung der Verweildauer und Kundenbindung eingesetzt.
    -
    Einkaufende verfügen über eine hohe Sensibilität für Musik in Serviceumgebungen und dies hat direkte Wirkung auf deren Stimmung, Verweildauer, Kaufverhalten und Weiterempfehlung.
    -
    Positive Einstellungen und Wirkungen auf das Kaufverhalten zeigen sich beim Einsatz passender und auf die Branche abgestimmter Musik.
    -
    Populäre Musik genießt die höchste Akzeptanz bei Musikverantwortlichen, beim Personal am PoS und bei Einkaufenden.
    -
    Die Wirkung von Hintergrundmusik auf das Personal in Handelsgeschäften wird bislang in Forschung und Praxis vernachlässigt.
    -
    Der Einsatz von Musik in Handelsunternehmen hat sich professionalisiert, erfolgt jedoch vielerorts noch immer ohne konkrete Zielrichtung und Einbettung in den Handelsmarketing-Mix.
    -
    KI-generierte Musik wird von Handelsverantwortlichen aus Kostengründen erwogen, von Einkaufenden als unpersönlich, unauthentisch und wenig emotional abgelehnt.
    Musik wird gezielt eingesetzt, um die Ladenatmosphäre zu verbessern, die Verweildauer zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken. Eine hohe Sensibilität der Kund:innen für Musik im Handelsumfeld wurde sowohl in der Feldstudie als auch in der quantitativen Befragung festgestellt.
    Musik wird von einer großen Mehrheit der Kund:innen wahrgenommen und positiv beurteilt. 62% der Befragten geben an, länger im Geschäft zu verweilen, wenn ihnen die musikalische Gestaltung zusagt. Dabei beeinflusst Musik nicht nur die Kauflaune, sondern auch die Bereitschaft, neue Produkte auszuprobieren oder das Geschäft weiterzuempfehlen.
    Entscheidend für den Erfolgsfaktor ist dabei die Musikauswahl: Musik, die als angenehm, bekannt und passend empfunden wird, wirkt sich positiv auf die Bewertung der Einkaufsumgebung aus. Populäre Musik und „Hits aus dem Radio“ erzielen die höchste Akzeptanz, da sie als kleinster gemeinsamer Nenner über alle Altersgruppen und Branchen hinweg funktionieren. Populäre Musik vermittelt Vertrautheit, erzeugt positive Emotionen und wird mit Qualität assoziiert.
    Ebenso wird Musik als besonders passend empfunden, wenn sie zum Anlass (saisonale Musik) oder Sortiment des Geschäfts passt. Eine systematische Planung hinsichtlich Auswahl, Lautstärke und Tempo verbessert den wahrgenommenen Fit zur Markenidentität. Je nach Branche darf Musik auch auffälliger sein – etwa dynamischer im Sporthandel, während in anderen Bereichen ruhigere Klänge bevorzugt werden.
    Als unpassend oder monoton empfundene Musik hingegen kann das Gegenteil bewirken – sie führt zu Reaktanz, schlechter Laune und verkürzter Verweildauer. Wenn in einem Geschäft unpassende oder unangenehme Musik gespielt wird, so ist das für die Befragten zwar kein Grund, das Geschäft sofort wieder zu verlassen, aber knapp die Hälfte würde die Verweildauer reduzieren.
    Auch für das Verkaufspersonal spielt Musik eine bedeutende Rolle. Diese Personen sind der Musik intensiver ausgesetzt als die Kundschaft, weshalb sie größere Auswirkungen auf Motivation, Arbeitsatmosphäre und Beratungsqualität hat. Mitarbeitende, die täglich mehrere Stunden in Geschäften verbringen, empfinden musikalische Untermalung nicht nur als angenehm, sondern als motivierend. Sie hilft, Stille zu vermeiden, Nebengeräusche auszublenden und schafft eine positivere Arbeitsatmosphäre. Eine gute Musikauswahl beeinflusst somit nicht nur die Stimmung der Kundschaft, sondern auch die Qualität der Interaktion am Point of Sale – ein zentraler Faktor für das Markenerlebnis. Besonders populäre Musik ( „Radio-Musik“ und „Hits aus den Charts“) wird auch von Mitarbeitenden bevorzugt, während monotone Wiederholungen als belastend empfunden werden.
    Viele Unternehmen erkennen das Potenzial von Musik für ihre Markenidentität, arbeiten mit Dienstleistern zusammen und setzen Musik strategisch ein. Dennoch fehlt es mehrheitlich an systematischer Evaluation und einer klaren Verankerung im Handelsmarketing. Besonders deutlich wird das bei Experimenten mit KI -generierter Musik. Obwohl KI-Musik von einigen Musikverantwortlichen aus Kostengründen erwogen wird, lehnen sowohl Mitarbeitende als auch Konsument:innen den Einsatz in der Praxis mehrheitlich ab. Die Musik wird als unpersönlich, künstlich und emotional schwach empfunden. In mehreren dokumentierten Fällen – unter anderem bei der britischen Handelskette ASDA – wurden solche Versuche nach kurzer Zeit eingestellt, teils auf Druck der Belegschaft.
    Die Studie macht deutlich: Musik ist ein unterschätzter, aber wirkungsvoller Hebel zur Gestaltung von Serviceumgebungen – für Kund:innen ebenso wie für Mitarbeitende. Beim gezielten, strategischen Einsatz zur Kundenbindung und Mitarbeitermotivation bestehen jedoch nach wie vor ungenutzte Potenziale. Für Unternehmen, die besonderen Wert auf Individualität, Qualität oder Markenidentität legen, bleibt der Einsatz hochwertiger, kuratierter Musik weiterhin essenziell.
    Ergebnisse einer Studie von FH-Prof. Dr. Cordula Cerha (CMC- Consultants in Kooperation mit dem Institut für Retailing & Data Science am Department Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien)
    Die Studienergebnisse wurden am 14.5. im Shoppingcenter Gerngross in Wien präsentiert. Die AKM unterstützt diese Forschung, um den wirtschaftlichen Wert von Musik sichtbar zu machen. Musiknutzung schafft Mehrwert – für Handelsunternehmen ebenso wie für Konsument:innen – und muss fair gegenüber den Urheber:innen vergütet werden.
    Studienansatz & Methodik
    Die Untersuchung basiert auf einem Mixed-Methods-Ansatz, der eine Desk Research und Expert:innengespräche zu bisherigen Erkenntnissen, eine qualitative Feldstudie mit Beobachtungen und Befragungen am Point of Sale und eine quantitative Konsumentenbefragung (CAWI, n=522 ) kombiniert. Im Mittelpunkt stehen die Motive für den Einsatz von Musik in Service- und Einkaufsumgebungen, die Auswirkungen auf das Erlebnis und Verhalten von Einkaufenden und Personal sowie die Einstellungen von Konsument:innen zum Einsatz von populärer Musik, funktionaler Musik und KI-generierter Musik in Serviceumgebungen.
    Kurzbiographie FH-Prof. Dr. Cordula Cerha
    FH-Prof. Dr. Cordula Cerha ist eine Marketingexpertin mit über 25 Jahren Erfahrung. Sie lehrt und forscht am Institut für Retailing und Data Science an der Wirtschaftsuniversität Wien, am Institut für Kommunikationsdesign der Universität für angewandte Kunst Wien und weiteren universitären Einrichtungen. Ihre aktuellen Forschungsinteressen liegen im Bereich des strategischen Handelsmarketings und des Konsumentenverhaltens im stationären und Online-Handel.
    AKM
    Was wäre die Welt ohne Musik? AKM und austro mechana sorgen dafür, dass Musikschaffende – also Menschen, die Musik komponieren, dazu Texte schreiben oder sie verlegen – für die öffentliche Nutzung ihrer Werke vergütet werden. Als nicht gewinnorientierte Verwertungsgesellschaften vermitteln sie zwischen Musiknutzenden und Urheber:innen. Die Einnahmen aus Aufführungsbewilligungen werden an die Rechteinhaber:innen als Tantiemen weitergeleitet. In enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern schließen AKM und austro mechana jährlich rund 75.000 Verträge ab – ein Großteil davon mit Kund:innen aus Handel und Gastronomie. Darüber hinaus übernehmen beide Organisationen soziale und kulturelle Aufgaben zur Förderung des österreichischen Musikschaffens.



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1115: ATX etwas fester, AT&S gesucht, spannende Konstellation Erste Group / Bawag, Strabag-Faktor nicht unterschätzen




     

    Aktien auf dem Radar:Uniqa, Österreichische Post, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Zumtobel, Wienerberger, Porr, DO&CO, Erste Group, voestalpine, VIG, UBM, Frequentis, Strabag, AT&S, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Andritz, Polytec Group, Verbund, Amag, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG.


    Random Partner

    EY
    Bei EY wird alles daran gesetzt, dass die Welt besser funktioniert. Dafür steht unser Anspruch „Building a better working world“. Mit unserem umfassenden Wissen und der Qualität unserer Dienstleistungen stärken wir weltweit das Vertrauen in die Kapitalmärkte und Volkswirtschaften.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER

    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Fabasoft(1), Flughafen Wien(1), Uniqa(1), Verbund(1), Strabag(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: CA Immo(1), AT&S(1), CPI Europe AG(1)
      BSN MA-Event CPI Europe AG
      Star der Stunde: Addiko Bank 2.77%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.85%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: AT&S(2), Wienerberger(1)
      Star der Stunde: AT&S 1.21%, Rutsch der Stunde: Andritz -0.94%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Flughafen Wien(2), Agrana(1), EVN(1), AT&S(1), Bawag(1), OMV(1), Kontron(1)
      Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 3.27%, Rutsch der Stunde: Frequentis -1.26%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: Andritz(2), AT&S(2), Wienerberger(1), OMV(1), Kontron(1), Porr(1), Amag(1)

      Featured Partner Video

      177. Laufheld Online Workout für Läufer

      0:00 - Start des Workouts / start of workout -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mehr Infos und Einblicke findet ihr auf...

      Books josefchladek.com

      Otto Wagner
      Moderne Architektur
      1902
      Anton Schroll

      Gerhard Puhlmann
      Die Stalinallee
      1953
      Verlag der Nation

      Ludwig Kozma
      Das Neue Haus
      1941
      Verlag Dr. H. Girsberger & Cie

      Michael Rathmayr
      Remedy
      2025
      Nearest Truth

      Livio Piatti
      zooreal
      2003
      Kontrast Verlag