14.05.2025, 2181 Zeichen
Das Energie-Unternehmen Verbund hat die Umsatzerlöse im 1. Quartal um 14,3 Prozent auf 2.295,0 Mio. Euro gesteigert. Aufgrund der schwachen Wasserführung sank das EBITDA gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 18,1 Prozent auf 723,9 Mio. Euro, das Konzernergebnis verringerte sich um 21,6 Prozent auf 396,7 Mio. Euro. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,83 um 46 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (1,29) und um 17 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Erzeugung aus Wasserkraft verringerte sich um 2.425 GWh auf 5.468 GWh. Auch der Erzeugungskoeffizient aus Wind & Photovoltaik lag im Quartal 1/2025 mit 0,76 um 24 Prozentpunkte unter dem Planwert und um 13 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (0,89). Die Erzeugung aus Windkraft & Photovoltaik verringerte sich dadurch um 58,4 GWh auf 576,1 GWh. Die Eigenerzeugung von Verbund lag somit im Quartal 1/2025, trotz einer deutlich höheren Erzeugung aus Wärmekraft, um 21,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkte hingegen der höhere durchschnittlich erzielte Absatzpreis, so das Unternehmen. Bezogen auf die Eigenerzeugung aus Wasserkraft stieg der Absatzpreis um 8,7 Euro/MWh auf 126,8 Euro/MWh. Dieser hohe Absatzpreis im Quartal 1/2025 ist zu einem großen Teil auf vorzeitige „Limit“-Verkäufe zu Beginn des Jahres 2023 bzw. ab November 2023 zurückzuführen. Ergebnisverbessernd wirkte darüber hinaus laut Verbund der höhere Ergebnisbeitrag im Segment Netz aufgrund eines deutlich besseren Ergebnisses der Austrian Power Grid AG. Auch das Segment Absatz entwickelte sich aufgrund der Stabilisierung des Endkundengeschäfts im Quartal 1/2025 positiv. Auch der Beitrag der Flexibilitätsprodukte stieg an, und zwar um 39,0 Prozent auf 58,3 Mio. Euro.
Beim Ausblick wird man vorsichtiger: Für das Geschäftsjahr 2025 wird nun ein EBITDA zwischen rd. 2.700 Mio. Euro und 3.200 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rd. 1.350 Mio. Euro und 1.700 Mio. Euro erwartet. (Anm. Im März lag die Prognose bei einem EBITDA zwischen rd. 2.700 Mio. und 3.300 Mio. Euro und einem Konzernergebnis zwischen rd. 1.350 Mio. Euro und 1.750 Mio. Euro).
Börsepeople im Podcast S24/06: Susanne Bickel
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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