08.05.2025, 2100 Zeichen
Marinomed Biotech AG gibt für das 1. Quartal 2025 einen Umsatz von 6,5 Mio. Euro bekannt, der vor allem auf die erste Zahlung in Höhe von 5,0 Mio. Euro aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Carragelose an Unither Pharmaceuticals zurückzuführen ist. Auch das operative Ergebnis war mit 22,2 Mio. Euro im ersten Quartal deutlich positiv. Diese Zahlen beinhalten einen Restrukturierungsgewinn von 18,9 Mio Euro. Die liquiden Mittel stiegen trotz des Cyberbetrugsfalls auf 4,5 Mio. Euro gegenüber 1,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2024. Die Zahlung der ersten Tranche an die Gläubiger von Marinomed ist berücksichtigt, mit Ausnahme einer Tranche in Höhe von 1,18 Mio. Euro an die EIB, die im April geleistet wurde.
"Nach der erfolgreichen Restrukturierung und Veräußerung des Carragelose-Geschäfts konzentrieren wir uns auf die Maximierung des Earn-outs aus dem Verkauf des Geschäfts und die Vermarktung unserer Vermögenswerte aus der Marinosolv-Plattform", sagt Andreas Grassauer, CEO von Marinomed. "Die kürzlich erfolgte Markteinführung der Carragelose-Augentropfen in Österreich unterstützt das zeitgerechte Erreichen der geplanten Earn-outs für das Carragelose-Geschäft. Die Carragelose-Augentropfen wurden auf der ARVO 2025, der Jahrestagung der Association for Research in Vision and Ophthalmology in Salt Lake City, Utah, USA, vorgestellt."
Seitens der CFO Gabriele Ram heißt es: "Das positive Ergebnis, die verbesserte Liquiditätslage und die restrukturierte Bilanz spiegeln den Wandel von Marinomed nach der Restrukturierung wider. Trotz der Hindernisse durch den Cyberbetrugsfall liegt das Unternehmen im Rahmen seiner Liquiditätsplanung. Wir setzen die fruchtbare Zusammenarbeit mit Unither nicht nur für einen erfolgreichen Geschäftsübergang, sondern auch für das Wachstum des Geschäfts fort. Daher sind wir zuversichtlich, dass die Earn-Out-Zahlungen von bis zu 15 Millionen Euro im geplanten Zeitrahmen realisiert werden können. Darüber hinaus arbeiten wir intensiv an unseren Zielen, die wichtigsten Vermögenswerte der Marinosolv-Plattform zu vermarkten und unser Solv4U-Geschäft auszubauen."
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