05.03.2025, 2568 Zeichen
Palfinger hat Zahlen für 2024 veröffentlicht: Der Kran- und Hebelösungen-Anbieter erzielte 2024 Umsätze in Höhe von 2,36 Mrd. Euro, das ist ein kleines Minus zum Vorjahr (2023: 2,45 Mrd. Euro). DAS EBITDA liegt bei 277,0 Mio .Euro (2023: 302,9 Mio. Euro). Das EBIT erreichte einen Wert von 185,6 Mio. Euro (2023: 210,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge beträgt 7,9 Prozent (2023: 8,6 Prozent). Das Konzernergebnis liegt bei 100,0 Mio. Euro (2023: 107,7 Mio. Euro). Trotz Rückgängen war es für Palfinger immer noch in vielen Bereichen das bisher zweitbeste Geschäftsjahr. Auch bei der Dividende soll das der Fall sein: Der Hauptversammlung soll eine Dividende in Höhe von 0,9 Euro vorgeschlagen werden, im Vorjahr wurden 1,05 Euro je Aktie ausgezahlt. "Wir haben die Volatilitäten und Umbrüche seit 2020 zum Anlass genommen, unsere globale Organisation noch effiziente und schlagkräftiger aufzustellen. Angesichts der herrschenden geopolitischen Situation erweist sich unser bereits angesprochenes globales Wertschöpfungsprinzip als wesentlicher Faktor," so der Vorstand im Geschäftsbericht.
Im Ausblick meint Palfinger, dass sich die Auftragseingänge in den europäischen Kernmärkten erholen würden, was sich ab dem 2. Quartal auch in der Ergebnisentwicklung positiv auswirken sollte. Im 2. Halbjahr 2025 wird eine wesentliche Kompensation des Ergebnisrückgangs im 1. Halbjahr und damit ein gutes Gesamtjahr 2025 erwartet, wie es heißt.
Angesichts der Herausforderungen und Rahmenbedingungen passt das Unternehmen aber die Mittelfrist-Ziele bis 2027 etwas an und rechnet nun mit einem Umsatz von 2,7 Mrd. Euro (bisher 3,0 Mrd. Euro), einer EBIT-Marge von 10 Prozent und einen Return on Capital Employed von über 12 Prozent (bisher =12 Prozent).
Seitens der Analysten von Raiffeisen Research heißt es in einer Kurzmitteilung zu den Q4-Zahlen: "Die Umsatzerlöse im Q4 sanken um 5 Prozent auf 614,8 Mio. Euro, lagen damit aber über den Erwartungen von 566 Mio. Euro. Der Umsatzrückgang ist zum Teil auf den Segmentwechsel der Produktlinie Tail and Passenger Lifts auf dem nordamerikanischen Markt (NAM) und zum Teil auf den schwachen Auftragseingang in der Region EMEA zurückzuführen. Auf der Profitabilitätsebene sank das EBITDA um 24 Prozent auf 52,1 Mio. Euro (Marge: 8,5 Prozent), was jedoch im Rahmen der Konsensprognosen lag. Beim EBIT fiel der Rückgang auf 27,0 Mio. Euro stärker aus, die Schätzungen von 24,2 Mio. Euro wurden jedoch übertroffen. Für 2025 geht der Konsens von einem leichten Umsatzrückgang auf 2,3 Mrd. Euro aus, das EBITDA soll auf 260 Mio. Euro sinken."
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