04.02.2025, 3247 Zeichen
AT&S verbucht in den ersten drei Quartalen 2024/25 Umsätze in Höhe von 1.197 Mio. Euro, was ein Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Das EBITDA reduzierte sich um 13 Prozent von 268 Mio. Euro auf 232 Mio. Euro. Die Ergebnisreduzierung sei vorrangig auf den gestiegenen Preisdruck und höhere Anlaufkosten in Kulim, Malaysia, und Leoben zurückzuführen, so das Unternehmen, das sein Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramm intensiv fortführt, wie es heißt. Das EBIT fiel von 63 Mio. Euro auf -1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag demnach bei -0,1 Prozent (VJ: 5,3 Prozent). Das Konzernergebnis reduzierte sich von 7 Mio. Euro auf -95 Mio. Euro. Vorstand Peter Schneider: „Für die kommenden zwei Jahre erwarten wir durch die Eröffnung unserer neuen Werke in Malaysia und Österreich ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von rund 20 Prozent. Darüber hinaus bauen wir unsere führende Technologieposition bei Leiterplatten und Substraten weiter aus. Das bringt uns neue namhafte Kunden und somit eine bessere Absicherung für künftige Marktzyklen.“ CFO Petra Preining erläutert: „Der extreme Preisdruck ist in der Branche allgegenwärtig. Wir sind inzwischen darauf vorbereitet und passen unsere Maßnahmen laufend an. Durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf unseres Werks in Ansan stärken wir unsere finanzielle Position. Dennoch prüfen wir intensiv, welche Investitionen wir in den nächsten Jahren tätigen werden.“
Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich auf 550 Mio. Euro (31. März 2024: 676 Mio. Euro). Zusätzlich verfügt AT&S über 134 Mio. Euro an nicht genutzten Kreditlinien zur Sicherstellung der Finanzierung des künftigen Investitionsprogramms und kurzfristig fälliger Rückzahlungen.
Für das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 geht das Management davon aus, dass das volatile Bestellverhalten eines Schlüsselkunden anhalten und sich auch die Schwäche im europäischen Automotive- und Industriemarkt fortsetzen wird. Wie bereits zum Halbjahresergebnis kommuniziert, beginnt die Hochvolumen-Produktion in den beiden neuen Werken ein bis zwei Quartale später als ursprünglich geplant. Daher rechnet das Unternehmen hier mit ersten Umsatzbeiträgen im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2025/26. Entsprechend werden die bis dahin anfallenden Kosten – im vierten Quartal 2024/25 voraussichtlich noch knapp 20 Mio. Euro – als Anlaufkosten ausgewiesen, so das Unternehmen, das im Geschäftsjahr 2024/25 einen Jahresumsatz zwischen 1,5 und 1,6 Mrd. Euro erwartet. Exklusive der Effekte aus dem Anlauf der neuen Produktionskapazitäten in Kulim und Leoben sowie Einmalkosten aus der Umsetzung des Kostenoptimierungs- und Effizienzprogramms (inklusive Freistellungskosten) in Höhe von bis zu 110 Mio. Euro sowie ohne den Ertrag aus dem Verkauf des Werkes in Ansan, wird die bereinigte EBITDA-Marge voraussichtlich zwischen 24 und 26 Prozrnt liegen.
Für 2026/27 geht AT&S (wie bereits im Dezember 2024 kommuniziert) davon aus, dass ein Umsatz von rund 2,1 bis 2,4 Mrd. Euro (zuvor: rund 3,0 Mrd. Euro) und eine EBITDA-Marge von 24 bis 28 Prozent (zuvor: 27 bis 32 Prozent) erzielt wird. In dieser Prognose sei ein möglicher Umsatz aus dem zweiten Werk, das AT&S in Kulim errichtet hat, nicht enthalten.
Börsepeople im Podcast S22/25: Marija Marjanovic
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